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Sprichworte aus der Bretagne

Flagge Bretagne
Wappen der Bretagne
Flagge der Bretagne
Wappen der Bretagne
Die Bretagne in Frankreich
Die Bretagne (bretonisch Breizh) ist eine westfranzösische Region und die größte Halbinsel Frankreichs und der westlichste Ausläufer des europäischen Festlandes nördlich der Iberischen Halbinsel. Sie besteht heute aus den Départements Côtes-d’Armor (bretonisch Aodoù-an-Arvor), Finistère (bretonisch Penn-ar-Bed), Ille-et-Vilaine (bret. Il-ha-Gwilen) und Morbihan (bret. Mor-bihan). Die Region hat eine Fläche von 27.208 km² und 3.199.066 Einwohner (Stand 11 Januar 2010). Die Hauptstadt der Region ist Rennes (bret. Roazhon). Die Gallier nannten die Bretagne „Aremorica“ (bret. Arvorig), was so viel bedeutet wie „Land am Meer“. Die Einwohner in der Bretagne sind Bretonen.

Das Département Loire-Atlantique (bret. Liger-Atlantel), das zur historischen Bretagne, nicht aber zur modernen Verwaltungsregion gleichen Namens zählt, wurde mitsamt der ursprünglichen bretonischen Hauptstadt Nantes (bret. Naoned) 1941 abgespalten.

Die Bretagne war bereits im Paläolithikum besiedelt. Im 2. Jahrhundert v. Chr. lebten auf der bretonischen Halbinsel fünf keltische Stämme, die keine Einheit bildeten, sondern untereinander zerstritten waren. Der mächtigste Stamm unter ihnen waren die Veneter, die im 1. Jahrhundert v. Chr. alle anderen Stämme beherrschten. Sie standen an der Spitze des Bundes aller bretonischen Stämme, die den Römern ab 58 v. Chr. Widerstand leisteten.

Zum Ende der Römerzeit unter Kaiser Honorius im 5. Jahrhundert bildeten die aremoricanischen Häuptlinge und Städte zum Schutz gegen die Germanen einen Bund, der bis zur Eroberung des Landes durch den Frankenkönig Chlodwig I. um 500 bestand.

Nach dem Niedergang des Römischen Reiches, wanderten christianisierte Waliser auf die bretonische Halbinsel ein. Gleichzeitig dehnten sich die Siedlungsgebiete der heidnischen Sachsen, Angeln und Jüten auf der britischen Hauptinsel immer weiter aus. So setzten etwa zwei Jahrhunderte lang in unregelmäßigen Abständen sogenannte Inselkelten in die Bretagne über. Sie besiedelten und christianisierten Aremorica und brachten ihre Sprache in das bereits lange romanisierte Gallien. Im Zuge der Stärkung der keltischen Sprache und Kultur wurden die Gallorömer immer weiter zurückgedrängt, bis sie die Vorherrschaft um 580 endgültig verloren. Um 600 gründeten die Bretonen nach Machtkämpfen ein Königreich, das 200 Jahre Bestand hatte und erst 799 durch den fränkischen Herrscher Karl den Großen zerschlagen wurde. Karl machte 786 die östliche Bretagne zur Bretonischen Grenzmark und somit zum Teil des Frankenreichs, erster Markgraf wurde Hruotland. Das Gebiet des Herzogtums Bretagne bewahrte in kriegerischen Auseinandersetzungen mit Normannen, Franzosen und Engländern noch bis ins 15. Jahrhundert eine relative Selbstständigkeit.

Anne de Bretagne (1477–1514), die Tochter Herzog Franz II., war die letzte unabhängige Herrscherin der Bretagne. Sie heiratete nacheinander zwei französische Könige: Karl VIII. im Jahr 1490, und dessen Thronfolger Ludwig XII. 1499. Ihre Tochter, Claude de France, heiratete Franz I.. Dieser proklamierte auf einer Ständeversammlung in der südbretonischen Stadt Vannes 1532 die offizielle „Angliederung“ an das französische Königreich.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bretagne

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Achtung ist manchmal besser als Liebe.

Almosen über Almosen machen den Armen reich.


Almosen über Almosen senden ins Paradies.


Alte Gewohnheiten sind gute Bräuche.


An seinem Werk erkennt man den Arbeiter.


Armut ist keine Sünde. Aber es ist trotzdem besser, sie zu vermeiden.


Auch ohne Gold ist Glanz.

(dts.: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.)


Aus nichts kann man nicht etwas machen.


Aus Pfennigen, aus Pfennigen macht man Taler.

(dts.: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.)


Bei Südostwind kriegen die Mädchen Lust zu spielen.

(Spielen mit der Liebe)


Besser, den Wolf zu töten, als von ihm getötet zu werden.


Besser einer, der handelt, als Hundert, die reden.

Besser einer, der tut, als hundert, die reden.


Besser ein guter Name als ein reiches (volles) Haus.


Besser Metzger sein als Kalb.


Besser Wasser von einem Freund trinken, als Wein von einem Verräter.


Bevor du sprichst, musst du neunmal deine Zunge im Munde drehen.


Bretonen trinken so viel, wie es regnet.


Das allerbeste Brot wird mit Schweiß verdient.


Das Schaf läuft nicht dem Wolfe nach.


Der Faule findet immer eine Ausrede.


Der fernste Heilige ist der beste Heilige.


Der Fuchs hat eine Lunte, der Hase hat zwei Löffel, ein Dreifuß hat drei Beine, und es gibt nichts, das wirklich neu ist.


Der größte Lügner im Haus hört den Kuckuck zuerst.


Der gute Herr macht den guten Knecht.


Der gute Lehrer ist ein guter Diener.


Der Mutige bezwingt alles.


Der Mutige wird geachtet.


Der Regen fällt nur auf die Dummen und das in dicken Tropfen.


Der schlechte Ruf dringt bis ans Meer, der gute bleibt auf der Schwelle zur Tür.

Der Teufel ist ein guter Mann, solang man ihm seinen Willen tut.

Die Erde ist alt, aber nicht verrückt (dumm).


Die Erde ist zu alt, um mit ihr zu spaßen.


Die Güter verlaufen sich, wie das Wasser im Strom, aber die Liebe bleibt.

Die Regel der Mönche: von allen nehmen und nichts wiedergeben.

Die schönste Rose ist gewöhnlich, wo die meisten Dornen sind.


Die Zeit geht im Kreis, der Tod macht den Abschlag.


Die Zeit vergeht, die Zeit vergeht nie.


Die Zeit vergeht und das Leben schrumpft ein.


Ein Armer muss dem anderen helfen.


Ein betrunkener Mann und eine verspielte Frau jagen schnell den Wohlstand aus dem Haus.


Eine Ausrede ist es nicht, was dem Faulen fehlt.


Eine Handvoll Liebe ist besser als ein Ofen voll Brot.


Eine Maus, die nur ein Mausloch hat, ist Katzenfutter.


Einen Armen ärmer zu machen ist nicht einfach.


Eine Schwalbe macht nicht den Sommer, und ein Windstoß nicht den Winter.


Eine Zeit lang, und jede Sache wird werden.
(dts.: Geduld wird alle Wege ebnen. Was lange währt, wird endlich gut.)

Eine Zeit nach der anderen, eine warme nach einer kalten.


Eine Zeit nährt die andere.


Ein Glaube, eine Sprache, ein Herz.


Ein guter Anleiter ist mehr wert als zwei Arbeiter.


Ein guter Freund ist besser als ein Elternteil.


Ein guter Rat ist immer gut und komm er auch von einem Toren.


Ein Priester ist tot, ein anderer kommt an seiner Stelle.


Ein schmutziges Schaf reibt sich gern an den anderen.


Ein Streich mit der Zunge ist schlimmer als ein Schwertstreich.


Ein Taler in meiner Hand ist mir mehr wert als zwei, die herumlaufen.


Ein verbrühter Hund hat Angst vor lauwarmem Wasser.


Ein verschwiegenes Wort ist besser als zwei gesprochene.


Es gibt keine kleinen Feinde.


Es gibt Leute, die machen Dich glücklich, wenn sie kommen und solche, die machen Dich glücklich, wenn sie gehen.


Es gibt niemand auf Erden, der nicht irgendwo den findet, der zu ihm passt.


Es gibt weder Mittel noch Wege, Butter aus dem Schlund eines Hundes zu holen.
(dts.: Er rennt mit dem Kopf gegen die Wand. etwas unmögliches versuchen.)


Es ist besser, sein Kreuz zu tragen als zu schleppen.


Es ist einfacher für den Sohn, den Vater um etwas zu bitten, als für den Vater, den Sohn um etwas zu bitten.


Faulheit ist die Mutter der Armut.


Fließend Wasser schadet niemand.


Frauenrat und frühes Sonnenlicht, manchmal sind sie gut und manchmal sind sie's nicht.


Fremder Kummer ist leicht zu tragen.


Freunde sind Freunde und Dummbart ist Dummbart.


Früh verliert nie.

(dts.: Der frühe Vogel fängt den Wurm.)


Für den alten Mann ist getane Arbeit schön.


Ganz allmählich macht die Spindel das Garn.


Geduld und viel Zeit hat eine Menge Dinge vollbracht.


Gekautes Brot ist leicht zu schlucken.

(Es ist leicht, von der Arbeit anderer profitieren.)


Geld und Gut, das auf schlechtem Wege kommt, ist sehr schwer zu verwahren.


Geld von schlechter Abkunft führt nicht zu Erfolg.

(dts.: Unrecht Gut gedeiht nicht.)


Geschicklichkeit macht die Hälfte der Arbeit aus.


Gottes Auge ist offen, wenn des Menschen Auge geschlossen ist.


Gottes Wille und Menschenwille sind zweierlei.


Gott sieht (
achtet) nicht auf den Stand (die Verhältnisse).

Guter Ruf steht jedem besser als das Haus voll von Gold.


Gut und schnell ist nicht dasselbe.


Hören und Sehen sind zwei (nicht dasselbe).


Hundert die hören sind nicht so viel wert wie einer, der sieht.


Hundert Länder, hundert Gebräuche.


In allen Farben gibt es gute Pferde, von allen Ländern gute Leute.


In alten Töpfen wird die beste Suppe gekocht.


Inmitten der dichtesten Dornen, die schönste Rose.


Ist das Unglück einmal da, ist man besser einäugig als blind.


Ist mein Reden eine Silbermünze wert, wiegt Stillbleiben mehr als hundert.

(dts.: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.)


Jede Küchenfee findet ihre Braten schmackhaft.


Jeder Mönch bettelt für seinen Sack.

(dts.: Jeder ist sich selbst der Nächste.)


Jeder Stock hat zwei Enden.


Jedes Land hat seine Sitte und jedes Mädchen hat sein Hemd.


Je eher, desto (je) besser.


Je mehr Kuhhirten es sind, umso schlechter kümmern sie sich um die Kühe.


Kein Fisch ohne Gräten.


Lange leben ist gut, auf gute Weise (gut) leben ist besser.


Leichter ist heiraten als Hausbau.

(die Probleme kommen später.)


Lieber nicht geboren sein, als nichts gelernt haben.


Lieber schlechte Arbeit leisten, als dem Meister widersprechen.


Machen kann es jeder, gelingen wird es nur dem Könner.


Man kann keinen langen Sprung mit einem kurzen Stab tun.


Man muss nicht nach jedem Hund, der bellt, Steine werfen.


Man sollte die Nacht abwarten, bevor man sagt, dass es ein wunderschöner Tag war.


Man wird sterben müssen, um zu beweisen, dass man krank war.


Man wirft nicht die Truhe ins Feuer, weil der Schlüssel verloren gegangen ist.

(Eine Frau kann auch ein zweites mal heiraten.)


Mein Sohn, die Erde ist zu alt, um sich über sie lustig zu machen.


Mit dem Tod wird niemand hadern.


Mit der Zeit geht alles vorbei.


Mit der Zeit werden Äpfel und harte Köpfe weich.


Mit Geduld und Zeit reift die Mispel.

(dts.: Gut Ding will Weile haben.)


Mitleid ohne Hilfe ist nichts wert.


Mit Stroh (Geduld) und Zeit wird die Mispel reif.

(dts.: Gut Ding will Weile haben.)


Mittag, Hälfte des Tags, Hälfte der Nahrung, aber nicht die Hälfte der Arbeit.


Nach dem Lachen die Tränen, nach den Spielen die Schmerzen.


Nehmen ohne zu geben dauert nicht lang.


Nutzlos und eine Zeitverschwendung ist es, das Gute zu lernen, ohne es zu tun.


Ohne Kampf gibt es keinen Sieger.

Ohne Kampf kein Sieg.


Rat und Salz gibt man dem, der danach fragt.


Reue vorher gibt es nicht, Reue nachher hilft nicht.


Sagen ist eine Sache, tun jedoch die beste.


Schlafender Fuchs kriegt kein Essen.


Schlechter Ruf läuft bis ans Meer, guter Ruf bleibt hinter der Türschwelle.


Schlecht erworbenes Geld bringt Schlechtes.

(dts.: Unrecht Gut gedeiht nicht.)


Schweine werden nicht mit Wasser gemästet.

(dts.: Aus Nichts wird nichts.)

Sei stumm beim Geben, beredt im Nehmen.

Seit alter Zeit wird es gesagt, wer die Mädchen liebt, hat kein Glück.
(dts.: Glück im Spiel, Unglück in der Liebe.)

Sei wie ein Lamm und man wird dich scheren.


Solange es auch nur 2 Menschen auf der Erde gibt, wird es Eifersucht geben
(Neid herrschen).

Tränen von Säufern, Tränen von Apfelwein.


Um einen Fuchs oder Hasen zu fangen, muss man sehr früh aufstehen.


Um Wölfe zu zähmen, muss man sie heiraten.


Urteile über die Andern, wie du wünschest, dass man über dich urteile.

Viele Zeiten wird der Mensch durchwandern und niemals gleicht eine der anderen.
(dts.: Man muss sich nach der Zeit richten, die Zeit richtet sich nicht nach uns.)


Von Macht spricht man dann, wenn einer die anderen nicht mehr viel fragen muss.

Was nicht vom Guten kommt, führt nicht zum Guten.
(dts.: Unrecht Gut gedeiht nicht.)

Was versprochen ist, muss man halten.


Während die Kühe darauf warten, dass das Gras wächst, sterben sie Hungers.


Was gesagt wird, ist oft eine große Lüge.


Wenn der Arme reich wird, hat er es mit dem Teufel.


Wenn der Hund die Butter im Schlund hat, ist es zu spät.

(dts.: Das Kind ist in den Brunnen gefallen.)


Wenn man bei den Sorgen der Männer tief genug gräbt, kommt meist eine Frau zum Vorschein.


Wenn man Erfolg haben will, ist Erfindungsgabe besser als Stärke.


Wenn man vom Wolf spricht, sieht man seinen Schwanz ganz nah.


Wer Böses tun will, findet die eine und andere Ausrede.


Wer den Knochen hält, dessen Hand wird der Hund folgen.

Wer den Sack hält, ist genau so schlecht (auch ein Dieb) wie der, der ihn füllt.
(dts.: Mitgegangen, mitgefangen; Mitgestohlen, mitgehangen.)


Wer den Teufel frisst, muss auch seine Hörnen fressen.


Wer immer das letzte Wort haben will, spricht bald mit sich allein.


Wer in seinem Land ist kein Herre fein, in ein andres geh, und er wird es sein.


Wer Katzen mag, hat eine wunderschöne Frau.


Wer mit trockenem Brot zufrieden ist, findet überall zu essen.


Wer nicht gehorchen kann, kann nicht befehlen.


Wer nur sich selbst und seiner Amme Stolz einflößt, der ist zu nichts zu gebrauchen.


Wer sagt, dass er alles weiß, weist sich als Esel aus.


Wer schnell geht, geht weit, wer langsam geht, besser.


Wer schnell läuft, kommt weit, wer beständig geht, kommt besser voran.

Wer seine Verachtung (Verleumdung) ausspuckt, spuckt auf seine Kleider.

(klagt sich selber an.)


Wer Verleumdung anhört, ist der zweite Verleumder.

Wie das Brennholz, so das Feuer.

Wir lieben den Verrat, den Verräter hassen wir.


Wollen ist Können.


Wo Lobreden sind, sind immer viel Lügen.


Zu einem schlafenden Fuchs kommt kein Stück Nahrung.


Zusammengeharktes Gut fliegt schnell mit dem Winde fort.


Zwischen Verlobung und Hochzeit läuft der Teufel.


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