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Sprichworte aus Frankreich
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Flagge Französische Republik
Hoheitszeichen der Französischen Republik
Flagge der Französischen Republik
Hoheitszeichen der Französischen Republik
Auf diesen Seiten stehen über 1500 französische Sprichwörter und Sprichwörter aus verschiedenen Regionen Frankreichs und deren Volksgruppen wie der Normandie, der Bretagne, dem Elsass, der Insel Korsika, aus Guadeloupe und anderen.

Nach der Französischen Revolution wurden alle Embleme entfernt, die sich auf die Monarchie bezogen. Dies hatte zur Folge, dass Frankreich der einzige europäische Staat ist, der kein Staatswappen führt.

Frankreich (amtlich Französische Republik) ist ein demokratischer, zentralistischer Einheitsstaat in Westeuropa zwischen Mittelmeer und Atlantik mit Überseeinseln und -gebieten auf mehreren Kontinenten. Frankreich ist mit 668.763 km² flächenmäßig das größte Land der EU und das drittgrößte in Europa, hinter Russland und der Ukraine.

Frankreich ist eines der höchstentwickelten Länder der Erde, die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt (BIP) und die dritthöchste Kaufkraftparität Europas. Als meistbesuchtes Land der Welt kommen jährlich rund 79,5 Millionen ausländische Touristen nach Frankreich. Frankreich ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und der Vereinten Nationen, Mitglied der Frankofonie, der G8, G-20, NATO, OECD, Welthandelsorganisation (WTO) und der Lateinischen Union.


Frankreich wurde schon vor etwa 480.000 Jahren besiedelt. Aus der Altsteinzeit sind Felsmalereien erhalten geblieben. Ab 600 v. Chr. gründeten phönizische und griechische Händler Stützpunkte an der Mittelmeerküste, während Kelten vom Nordwesten her das Land besiedelten, das später von den Römern als Gallien bezeichnet wurde. Die keltischen Gallier mit ihrer druidischen Religion werden heute häufig als Vorfahren der Franzosen gesehen und Vercingetorix zum ersten Nationalhelden Frankreichs verklärt, obwohl kaum gallische Elemente in der französischen Kultur verblieben sind.

Zwischen 58 und 51 v. Chr. eroberte Caesar in den Gallischen Kriegen das Gebiet Frankreichs und es wurden die römischen Provinzen Gallia, Gallia Narbonensis, Gallia Belgica und Aquitanien eingerichtet. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches 476 wurden eigene Reiche gründet. Später gründeten die Franken unter Chlodwig I. das Reich der Merowinger. Sie übernahmen zahlreiche römische Werte und Einrichtungen. Nach ihnen folgten die Karolinger mit Karl dem Großen, der 800 zum Kaiser gekrönt wurde. 843 wurde das Frankenreich mit dem Vertrag von Verdun unter seinen Enkeln aufgeteilt; dessen westlicher Teil entsprach in etwa dem heutigen Frankreich.

Im Mittelalter setzten die Kapetinger, ausgehend von der heutigen Île-de-France, die Idee von einem Einheitsstaat durch. Im 17. und Teilen des 18. Jahrhunderts beherrschte Frankreich einen Großteil Nordamerikas und bildete während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts das zweitgrößte Kolonialreich der Geschichte, zu dem Gebiete Nordamerikas, Zentral- und Westafrikas, Südostasiens und viele Inseln im Pazifik und in der Karibik gehörten. Bis heute gab es etliche Könige, einige Revolutionen und die 1. bis 5. Republik.

Die französische Sprache entwickelte sich aus dem francien, das im Mittelalter in der heutigen Region Île-de-France gesprochen wurde. Es verbreitete sich in dem Maße, wie die französischen Könige ihr Herrschaftsgebiet ausdehnten. Bereits 1539 bestimmte König Franz I., dass die französische Sprache die einzige Sprache seines Königreiches sein solle. Seit 2008 erwähnt die Verfassung in Artikel 75-1 die vielen Regionalsprachen als Kulturerbe Frankreichs.

Wahlspruch Frankreichs: Liberté, Égalité, Fraternité, auf deutsch: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“

  Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich

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Ob es ein Unglück war, weißt du erst fünf Jahre später.

Oft benötigt man einen, der geringer ist als man selbst.


Oft ist ein Hindernis der größte Glücksfall.


Oft lügen Auge und Augenbraue, der Mund noch viel öfter.


Ohne Anmut ist Schönheit ein Angelhaken ohne Köder.


Ohne Ausdauer kein Erfolg.


Ohne Bruder kann man leben, aber nicht ohne Freund.


Ohne Geschäft, Ausschweifung.

Ohne Korb geht man nicht Brombeeren sammeln.

Pack die Menschen bei ihren Leidenschaften und du kannst sie nehmen, wohin du willst.

Papier erduldet alles und errötet vor nichts.

Papier spricht, wenn die Menschen schweigen.

Poesie ist die natürliche Sprache aller Anbetung.

Poesie ist Wahrheit in Sonntagskleidern.

Predigen genügt nicht, man muss auch Geld sammeln.


Rache ist eine Speise, die man kalt genießt.


Recht braucht Hilfe.


Regen am Morgen hält den Wanderer nicht auf.


Regen und Gast fallen nach drei Tagen zur Last.


Reich ist, wer zufrieden ist.

Reichtum macht dreist (kühn).

Reize den Hund nicht, solange du noch nicht aus dem Dorf heraus bist.


Religionsstreitigkeiten sind des Teufels Erntezeit.


Richtige Rechnungen erzeugen (machen) gute Freunde.


Romantik ist das Licht, das die Dunkelheit der Einsamkeit erhellt.


Rost zerfrisst mehr als Arbeit.

Roter Himmel am Abend und heller Himmel am Morgen versprechen dem Wanderer einen schönen Tag.
Sage einer Frau nur einmal, sie wäre schön, und der Teufel wird es ihr zehnmal des Tags wiederholen.

Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.
(Schon im Sprichwörter-Lexikon von Samuel Christoph Wagener, erschienen 1813 in Quedlinburg und 2005 im Georg Olms Verlag nachgedruckt (ISBN 3-487-12812-8), ist dieses als deutsches Sprichwort auf Seite 154 aufgeführt. So oder ähnlich soll es ein Sprichwort in vielen anderen Ländern sein. Es angeblich auch ein Zitat von Goethe (1749 - 1832), Brillat-Savarin (1755 - 1826) oder Lenin (1870 - 1924) sein. Wo es als erstes auftrat oder zitiert wurde oder wer von wem abgeschrieben hat, ist nicht bekannt.)

Sag' immer „nein“ und du wirst dich nie verheiraten.

Salbt den Bauern, er wird euch stechen; stecht den Bauern, er wird euch salben.

Schäfchenwolken am Himmel und Schminke im Gesicht einer Frau sind nicht von langer Dauer.

Schlafende Katzen soll man nicht stören.

Schlechte Nachrichten haben Flügel.

Schlechter Vertrag, langer Streit.


Schlechte Ware ist niemals billig.


Schlecht ist die Frucht, die nicht reif wird.


Schlecht lebt, wer sich nicht bessert.

Schmeichler sind beschlagene Spiegel, in denen man nichts erkennt.


Schöne Frauenbeine haben nicht wenige Seiten der Geschichte umgeblättert.


Schöne Lügen sind hilfreich.


Schöne Tage im Januar betrügen einen im Februar.

Schöne Trauben geben manchmal schlechten Wein.

Schönheit ist beredt, selbst wenn sie schweigt.

Schönheit ist schweigende Beredsamkeit.


Schönheit vergeht, Güte bleibt.

Schreibe Kränkungen in den Sand, Liebenswürdigkeiten in Marmor.

Schweigen macht keine Fehler.

Schweigsame Leute sind gefährlich.


Schwiegermütter, von Zucker gebacken, schmecken dennoch bitter.

Schwimmen ist leicht, wenn einem das Kinn gehalten wird.

Sechs Fuß unter der Erde sind genug für einen großen Mann.

Sei kein Bäcker, wenn du einen Kopf aus Butter hast.

Sei mit dem Flegel sanft, so wird er grob; sei grob, so wird er sanft.

Seine schmutzige Wäsche muss man zu Hause waschen.

Seit Adams Zeiten sind die Narren in der Mehrzahl gewesen.

Selbst der liebe Gott hat es nötig, dass für ihn die Glocken geläutet werden.

Selbst die beste Flasche Wein hat einen Bodensatz.

Selbst wenn der Vogel läuft, fühlt man, dass er Flügel hat.

Sich selbst beliebt zu machen ist schließlich der beste Weg, nützlich zu sein.

Sklaven würden Tyrannen sein, wenn ihnen die Chance geboten würde.

Sobald die Liebe ihre Kette fühlt, begreift sich auch, dass sie enden muss.

Solange ich atme, hoffe ich.


So viel der Herr wert ist, so viel ist sein Gut wert.

So viele Köpfe, so viele Meinungen.

Sowie die Liebe ihre Kette fühlt, begreift sie, dass sie enden muss.


Spann Esel und Pferd nicht zusammen.

Spott ist für den Armen schlimmer als das Leid, das er trägt.

Spott ist oft nur Mangel an Geist.


Stark ist, wer niederschlägt, stärker ist, wer sich wieder aufrichtet.


Steck deinen Finger nicht zwischen Rinde und Stamm.

Streichle eine Nessel und sie wird dich brennen; packe sie und sie ist weich wie Seide.

Streit währt nicht lange, wenn das Unrecht nur auf einer Seite ist.


Teile und herrsche.

(Leitsatz von König Ludwig XI von Frankreich)

Trag kein Licht zur Sonne.


Traue nie einem lauen Wind im März oder einem versöhnten Feind.


Treibe dein Geschäft vorwärts, lass dich nicht von ihm vorwärtstreiben.

Tropfen auf Tropfen höhlt das Wasser den Stein aus.
(Durch ständige Wiederholung kann man ein Ziel erreichen, was mit Gewalt nicht möglich wäre. Das Sprichwort hat seinen Ursprung beim griechischen Dichter Choirilos von Samos (um 470 bis 401 v. Chr.) im fragmentarischen epischen Gedicht über die Perserkriege: „Der Tropfen höhlt den Stein (durch Beharrlichkeit)“.Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Steter Tropfen höhlt den Stein.)

Tu deine Pflicht, komme, was da mag.

Tu, was du tun solltest, komme, was wolle.

Tue Gutes und lass die Leute reden.

Überall sein heißt nirgends sein.


Über Gold und Silber gibt es keine Verwandte.

Um den Wolf zu zähmen, musst du ihn heiraten.

Um die Kritik wirklich zum Schweigen zu bringen, muss man sterben.

Um geistreich zu sein, braucht man nur vor nichts mehr Respekt zu haben.

Um gut zu fahren, muss man gut schmieren.


Um Kritik wirklich zum Schweigen zu bringen, muss man sterben.


Umtauschen und Besseres finden sind zweierlei.

Um weiter zu springen, muss man einen Schritt zurücktreten.

Unaufmerksamkeit lässt das Schiff stranden.

Unglück im Spiel, Glück in der Liebe.


Unkenntnis des Gesetzes wird niemandem zugute gehalten.


Unrecht Gut gedeiht nie (nicht).
(Auch Sprichwort in Deutschland.)

Unschuld und Geheimnis haben niemals lange zusammengelebt.

Unser Wohlbefinden ist oft nur eine Wetterfrage.

Unter einer armseligen Schale verbirgt sich ein schöner Kern.


Unter Freunden gilt nur der Handschlag.

Verbotenes wird begehrt.

Verbrechen ist ansteckend wie die Pest.

Verbrechen werden bestraft, wo sie begangen werden.

Verbrenn dir die Finger nicht, um eines anderen Kerze zu löschen.

Verdacht ist der Freundschaft Gift.
(Deutsches Sprichwort mit der gleichen Bedeutung: Argwohn ist der Freundschaft Gift.)

Verheirate deinen Sohn, wann du willst und deine Tochter, wann du kannst.

Verkaufen ist nicht (ver)Schenken.

Verlässt man das Gericht, ist man weise.


Verraten wird man nur von den Seinigen (seinen Freunden).

Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen.

Verschütteter Wein kann nicht zurückgeholt werden.

Versprechen sind nur für jene verbindlich, die daran glauben.

Verstockten Herzen hilft keine Lehre.

Vertrauen ist die Mutter des Verdrusses.


Vertrauen tut mehr für ein Gespräch als Witz.

Vertreibe deine Eigenart, und sie kommt im Galopp zurück.

Verzweiflung hat oft Schlachten gewonnen.


Verzweiflung vermehrt unsere Schwäche.


Vieles Kratzen nutzt ab, viel Sprechen langweilt.

Viele werden geschätzt, nur weil man nichts von ihnen weiß.

Vom Geizhals und vom Schwein hat man erst nach ihrem Tode Nutzen.


Vom Tag deiner Geburt an beginnst du zu sterben wie auch zu leben.

Von einer verschlossenen Tür wendet sich der Teufel fort.

Von jungen Advokaten verlorene Erbschaft, von neuem Arzte hügeliger Kirchhof.

Von nichts kommt nichts.

Vorbeugen ist besser als Heilen.

Vor dem, was die Frau will, zittert Gott.


Vorsicht ist die Mutter der Sicherheit.

Vorurteile sind unsichtbare Handschellen.
Wahrheit ist der Knüppel, der alles niederschlägt und tötet.

Wände haben Ohren.
(Man sollte vorsichtig sein, mit dem, was man sagt oder tut. Jede Äußerung kann auch noch nach Jahren Schwierigkeiten bringen. Wer sich einmal kritisch zu den Regierenden geäußert hat, kann später deswegen seinen Arbeitsplatz verlieren oder im Gefängnis landen. (Im 3. Reich in Deutschland kam man ins KZ. In der früheren DDR gab es umfangreiche Listen von Personen, die bei Krisen wie 1989 verhaftet werden sollten, zum Glück wurden sie nicht angewendet. In der Türkei 2016 sieht man, was auch heute noch passiert. Ähnliche Sprichwörter gibt es auch in anderen Ländern: In Deutschland: Auch die Wände haben Ohren. In Algerien haben die Wände ebenfalls Ohren und die Nacht in Tansania.)

Wandel ist eine Tür, die nur von innen geöffnet werden kann.

Warten können ist das große Geheimnis des Erfolgs.

Warum vor Gott verbergen, was die Heiligen wissen.


Was bei Lampenlicht wahr ist, ist nicht immer wahr im Sonnenlicht.

Was das Fohlen sich in der Jugend angewöhnt hat, das tut es auch im Alter.

Was dem einen schadet, nutzt dem anderen.

Was die Flöte gewinnt, verliert die Trommel.

Was die Flut bringt, fließt bei Ebbe wieder weg.

Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Was eine Frau will, davor zittert Gott.

Was geschehen ist, lässt sich nicht ändern.

Was gut gesagt wird, verursacht Lachen; was gut getan wird, Schweigen.

Was im Mund bitter schmeckt, ist für das Herz gesund.

Was ist Weisheit, wenn nicht eine glücklich Wahrheit?


Was man dem Gemeinwesen schenkt, gibt man nicht einem.


Was man hinuntergeschluckt hat, schmeckt man nicht mehr.


Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter die Fülle.


Was man mit Schweiß erwirbt, ist einem lieber als das, was man erbt.

Was man nicht ändern kann, darüber soll man sich nicht zu viele Sorgen machen.

Was man nicht verhindern kann, muss man wollen.


Was nachts geschieht, zeigt sich am helllichten Tag.


Wasser ist das Auge des Landes.

Was vom Teufel kommt, wird zum Teufel gehen.

Was wird der im Walde tun, der jeden Busch fürchtet?


Was wir übertreiben, das schwächen wir immer.


Weder die Sonne noch den Tod kann man anschauen, ohne zurückzuschrecken.

Weder Pferd noch Bösewicht sind jemals besser geworden, nur weil sie nach Rom gegangen sind.

Wegen einer Sünde darf man nicht zweimal büßen.

Wein und Beichte bringen alles ans Tageslicht.

Wem die Gesundheit fehlt, dem fehlt alles.

Wem einmal ein Unglück zustößt, der hat auch ein zweites Mal Pech.

Wenige verstehen es, alt zu werden.

Wenig oder widerwillig schweigt die Frau.

Wenn das Recht ruht, so heißt das nicht, dass es tot ist.

Wenn dein Freund einäugig ist, sieh ihn dir im Profil an.

Wenn der Ameise Flügel wachsen, dann zu ihrem Verderben.

Wenn der Baum gefallen ist, läuft jeder hin, um Holz zu holen.

Wenn der Hochmut voranschreitet, folgen Schande und Schaden dicht hinterdrein.

Wenn der Mensch anfängt zu argumentieren, hört er auf zu fühlen.

Wenn der Teufel alt ist, wird er Einsiedler.

Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden.

Wenn der Wein gut ist, kommt der Durst mit dem Trinken.

Wenn der Wolf erlegt (gefangen) ist, beißen ihn alle Hunde (von hinten).

Wenn die Frau unrecht hat, entschuldige dich.

Wenn die Größe und die Güte einer Frau übereinstimmen würden, könnte man ihr ein Kleid inklusive Krone aus einem Petersilienblatt schneidern.

Wenn die Jugend wüsste, wenn das Alter könnte.

Wenn die Katzen die Ziegen hüten, wer wird dann die Mäuse fangen?

Wenn die Katze nicht zu Hause ist, tanzen die Mäuse.

(Deutsches Sprichwort mit der gleichen Bedeutung: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.)

Wenn die Menschen warten müssen, zählen sie die Fehler derer, die sie warten lassen.


Wenn die Nachtigall ihre Jungen gesehen hat, singt sie nicht mehr.

Wenn die Schafe gezählt sind, frisst sie der Wolf.


Wenn die Schafe rasend werden, sind sie schlimmer als Wölfe.


Wenn die Schuldigen Schuldige suchen, müssen sich die Unschuldigen in acht nehmen.


Wenn die Sonne scheint, hat der Mond Langeweile.


Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen möchtest, versuche, dir welches zu borgen.


Wenn du die Männer verstehen willst, studiere die Frauen.


Wenn du vergisst, wie kostbar das Leben ist, vergisst du auch zu leben.


Wenn du verlierst, trage das Gesicht eines Gewinnenden.

Wenn eine Alte tanzt, wirbelt sie viel Staub auf.

Wenn eines Mannes Freund heiratet, ist es aus zwischen ihnen.

Wenn ein Mensch anfängt zu argumentieren, hört er auf zu fühlen.

Wenn es auf den Pfarrer regnet, tropft es auf den Vikar.


Wenn es in den Höhen schneit, wird es kalt in den Tälern.

Wenn Gott hilft, dann kann keiner widerstehen.

Wenn jedermann unrecht hat, hat jedermann recht.


Wenn jeder seine Pflicht tut, werden die Kühe gut gehütet.


Wenn man auf jemanden warten muss, fallen einem alle Fehler ein, die er hat.

Wenn man bäckt, bleibt etwas Teig an den Fingern.

Wenn man den Esel sticht, spornt man ihn zum Traben an.

Wenn man die Hand voll Wahrheit hat, ist es nicht immer weise, sie zu öffnen.


Wenn man einem Esel den Kopf wäscht, vergeudet man die Seife.


Wenn man keinen Kopf hat, muss man Beine haben.


Wenn man mit dem Schenken anfängt, ist die Freundschaft bald zu Ende.


Wenn man nicht hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat.

Wenn man nichts als einen Hammer hat, sieht man überall Nägel.

Wenn man nicht vom Feuer verbrannt wird, wird man vom Rauch schwarz.


Wenn man redet, lachen die Leute; wenn man handelt, schweigen sie.

Wenn man Schulden hat, muss man zahlen oder nachgeben.


Wenn man zu wählerisch ist, bekommt man das Schlechteste.

Wenn niemand Zeit verlöre, würde niemand Zeit gewinnen.

Wenn Stolz vorneweg reitet, folgt Unglück schnell hintendrein.

Wer als Huhn geboren wird, liebt das Scharren.


Wer alles schlucken will, wird schlecht verdauen.


Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er vorher gelebt hat.


Wer an einem Regentag heiratet, hat das ganze Leben lang Glück.


Wer auf halbem Wege umkehrt, bringt sich nicht in Schande.

Wer auf Zank aus ist, zu dem kommt der Zank.

Wer aus der Ferne kommt, kann ohne Angst vor Widersprüchen lügen, da man ihm mit größter Aufmerksamkeit zuhören kann.

Wer aus Liebe heiratet, hat schöne Nächte und schlechte Tage.

Wer aus weiter Ferne kommt, kann sich ohne Gefahr rühmen.


Wer beginnt und nicht beendet, hat seine Kraft verschwendet.


Wer bei guter Gesundheit ist, dem fällt es leicht, Kranken Ratschläge zu geben.


Wer bereut, ist fast unschuldig.


Wer Besitz hat, hat auch Streit.


Wer Böses sucht, findet Böses.


Wer böse wird, hat unrecht.

Wer das Böse sucht, den trifft es.


Wer das Spiel aufgibt, hat es verloren.

Wer das Überflüssige kauft, wird bald das Notwendige verkaufen.

Wer davon träumt, zu vergessen, erinnert sich.

Wer den Aal hält bei dem Schwanz, dem bleibt er weder halb noch ganz.

Wer den Flegel bittet, bemüht sich umsonst.

Wer den Ochsen verkauft, setzt auch den Preis fest.

Wer den Pfannenstiel hält, ist ganz und gar unentbehrlich.

Wer den Teig nicht knetet, wird kein gutes Brot essen.

Wer den Zweck will, will auch die Mittel.

Wer die Frau nimmt ihrer Mitgift wegen, kehrt seiner Freiheit den Rücken.


Wer die Gläser zerbricht, bezahlt sie.


Wer die Liebe verbietet, gibt ihr Sporen.

Wer die Sucht zu bauen hat, bedarf zu seinem Verderben keines anderen Feindes.

Wer die Vergangenheit preist, tadelt die Gegenwart.

Wer die Witwe heiratet, heiratet die Schulden.

Wer die Wollust besiegen will, muss sie fliehen.

Wer Dornen sät, soll nicht barfuß gehen.

Wer droht, hat immer Angst.

Wer ein Ei stiehlt, der stiehlt auch einen Ochsen.


Wer einen bestraft, bedroht hundert.


Wer einen Freund behalten will, sollte mit ihm keine Geschäfte machen.


Wer einen Gefährten hat, der hat auch einen Herrn.


Wer einen guten Nachbarn hat, hat auch einen guten Tag.


Wer einen guten Wein trinkt, sieht Gott.

Wer einen Kopf aus Wachs hat, sollte nicht am Feuer sitzen.

Wer einen saftigen Bissen in den Mund steckt, sendet seinem Herzen eine frohe Botschaft.


Wer einen vollen Bauch hat, dem scheinen die anderen auch satt zu sein.


Wer eine Stiefmutter hat, hat den Teufel im Haus.


Wer einmal das Fell abzieht, kann nicht zweimal scheren.

Wer ein Pferd ohne Fehler haben möchte, muss zu Fuß gehen.


Wer ertrinkt, schaut nicht auf das Wasser, das er trinkt.

Wer es spät zu etwas bringt, krallt sich noch mit den Fingernägeln daran fest.


Wer es versteht, mit sich selbst zu leben, kennt keine Langeweile.


Wer etwas vergessen möchte, denkt um so häufiger daran.

Wer Feuer braucht, nimmt es mit der Hand.

Wer Freunden leiht, verliert doppelt.


Wer geheilt werden will, muss von seiner Krankheit erzählen.


Wer Geld hat, hat Launen.


Wer getrunken hat, wird wieder trinken.


Wer gewarnt ist, ist so stark wie zwei.


Wer große Ausdauer hat, bleibt immer Sieger.


Wer Gutes tut, braucht Vorwürfe nicht zu fürchten.

Wer Herr über seinen Durst ist, ist auch Herr über seine Gesundheit.

Wer Hunger hat, isst jedes Brot.

Wer im Ruf steht, früh aufzustehen, kann bis zum Abend schlafen.

Wer in deiner Gegenwart über andere schlecht redet, wird auch über dich schlecht reden.

Wer in der Jugend ein Narr war, den schaudert es deswegen im Alter.


Wer in einem Jahr reich werden will, wird schon nach zehn Monaten gehängt.


Wer in Rom leben möchte, sollte sich nicht mit dem Papst streiten.


Wer Jäger gewesen ist, versteht zu viel vom Jagen.

Wer keine Frau hat, prahlt damit, sie zu schlagen.

Wer keine Freunde hat, lebt nur zur Hälfte.


Wer keinen Käse isst, wird verrückt.

Wer keinen Zank hat, macht sich Zank.


Wer kein Geld in der Börse hat, muss Honig im Mund haben.

Wer kein Gewissen hat, hat gar nichts.

Wer Land besitzt, hat Streitigkeiten zu gewärtigen.

Wer leben wird, wird sehen.


Wer lehrt, der lernt.


Wer leicht verzeiht, lädt die Beleidigung ein.


Wer liebt, ohne geliebt zu werden, ist von der Liebe bezaubert.

Wer liebt, vergisst nicht schnell.

Wer Mehl hat, dem leiht man gern Brot.

Wer mich liebt, liebt auch meinen Hund.


Wer mir alles verspricht, verspricht mir nichts.


Wer mir bald gibt, der gefällt mir bald.


Wer mit dem Kopf durch die Wand will, holt sich nur Beulen.

Wer mit Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen auf.

Wer nicht bittet, bekommt nichts.


Wer nicht da ist, wird nichts erben.

Wer nicht ernten kann, muss sich mit Ährensammeln begnügen.

Wer nicht galoppieren kann, soll traben.


Wer nicht heucheln kann, kann nicht herrschen.


Wer nicht jung stirbt, leidet viel.


Wer nicht mehr sündigen kann, fängt an zu predigen.


Wer nichts Gutes tun will, dem predigt man vergebens.

Wer nichts tut, wird krank.

Wer nichts weiß, zweifelt an nichts.

Wer nicht trinkt, hat in der Kneipe nichts zu suchen.

Wer nicht vorankommt, fällt zurück.

Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.

Wer noch einen Wurf übrig hat, hat noch nicht alles verloren.


Wer nur eine Glocke hört, hört nur einen Klang.


Wer nur eine Tochter hat, macht ein Wunder aus ihr.


Wer ohne Freunde lebt, bleibt nicht lange weise.

Wer Pech anfasst, macht sich die Finger schmutzig.

Wer schnell gibt, gibt zweimal.


Wer schon viel hat, begehrt noch mehr.


Wer schreit, bringt sich in Verruf.

Wer schweigt, stimmt zu.
(Sprichwort auch aus Spanien)

Wer sein eigener Feind ist, kann niemandes Freund sein.

Wer seinen Hund ertränken will, klagt ihn der Tollheit an.


Wer seine Schulden bezahlt, verbessert sein Vermögen.

Wer seine Zunge hält, legt sich nicht fest.

Wer sein Nest beschmutzt, ist ein schlechter Vogel.

Wer sich an einem Regentag verheiratet, hat das ganze Leben lang Glück.

Wer sich auf anderer Leute Schüssel verlässt, wird oft spät essen.

Wer sich entschuldigt, klagt sich an.

Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint.

Wer sich guter Gesundheit erfreut, ist reich, ohne es zu wissen.

Wer sich hütet vor Zank und Querelei, wird weder Zeuge noch Partei.

Wer sich seiner Vorfahren rühmt, ist wie eine Kartoffel: Sein bester Teil liegt unter der Erde.

Wer sich selbst am besten kennt, schätzt sich am niedrigsten ein.


Wer sich um anderer Leute Gewerbe kümmert, melkt seine Kuh über einem Korb.


Wer sich zu essen schämt, schämt sich zu leben.


Wer sich zum Lamm macht, wird vom Wolf gefressen.


Wer sich zu sehr beeilt, verirrt sich unterwegs.

Wer sich zu sehr liebt, liebt sich ohne Nebenbuhler.


Wer sich zu viel vornimmt, wird wenig erreichen.


Wer's recht versteht, dem wird es nützen.

Wer streng auf seine Gesundheit achtet, dem steht der Tod schon vor der Tür.


Wer Töchter hat, ist immer ein Hirte.

Wer überall sät, wird nirgends ernten.


Wer uns nicht erfreut, wenn er kommt, wird uns erfreuen, wenn er geht.

Wer uns schuldet, verlangt noch etwas von uns.

Wer vermeint, recht zu tun, sollte nicht getadelt werden.


Wer viel Geld hat, hat viele Verwandte.

Wer viel hat, verbraucht auch viel.

Wer viel sät, wird wenig ernten; wer wenig sät, wir viel ernten.

Wer vierzehn Tage verbummelt, muss drei Wochen hungern.

Wer vom Schwert lebt, kommt durch das Schwert um.

Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.

Wer von weither kommt, kann leicht (schön) lügen.

Wer warten kann, dem kommt alles zur rechten Zeit.

Wer weit reisen will, schone sein Reittier.

Wer will, schafft mehr als der, der kann.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

(Sprichwort auch in Deutschland.)

Wer zuletzt lacht, lacht gut.


Wer zu vergessen trachtet, erinnert sich.

Wer zu viel Ausschau hält, welcher Wind weht, wird weder säen noch pflanzen.

Wer zu viel beweist, beweist gar nichts.

Wer zu viel ergreift, kann es schlecht umfassen.

Wer zwei Sprachen kennt, ist zwei Männer wert.

Wer zwischen zwei Freunden den Richter spielt, verliert einen von ihnen.

Wetter, Wind, Frauen und Glück ändern sich wie der Mond.

Widersteht dem Teufel, und er wird fliehen.

Wie der Heilige, so der Weihrauch.

Wie der Vogel, so das Nest, wie die Frau, so das Haus.

Wie die Frage, so die Antwort.

Wie gelebt, so gestorben.

Wilder Hass lässt uns tiefer sinken als die, die wir hassen.


Will man mit dem Kopf durch die Wand, holt man sich nur Beulen.


Will man seinen Kredit behalten, darf man ihn nicht oft in Anspruch nehmen.


Willst du, dass die Leute gut von dir denken? Sprich nicht.


Willst du reines Wasser trinken, so geh zur Quelle.


Wirf das Vorurteil zur Tür hinaus, und es wird zum Fenster wieder hereinkommen.


Wir können es nicht verhindern, dass der Wind weht.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Lass die Leute reden und die Hunde bellen.)

Wir lieben die Gerechtigkeit sehr, gerechte Menschen aber nur wenig.

Wir müssen uns eher an Gott als an seine Heiligen wenden.

Wir trinken, ohne durstig zu sein, und betreiben die Liebe zu jeder Zeit; das ist der einzige Unterschied zwischen uns und den anderen Tieren.

Wir werden unschuldig, wenn wir unglücklich sind.

Wir zählen die Stunden erst, wenn wir sie verloren haben.

Wo die Wirtin schön ist, da ist der Wein gut.

Wo eine Frau am Ort, da ist die Ruhe fort.

Wohlbedachte Nächstenliebe beginnt bei einem selbst.

Wo keine Gefahr ist, ist auch kein Ruhm.


Wo man kein Salz hat, können auch Gewürze nicht helfen.


Wo man sich wohlfühlt, da ist das Vaterland.

Wo nichts ist, verliert der König sein Recht.

Wo Tapferkeit ist, da ist auch Ritterlichkeit.

Wunder kommen nur zu denen, die daran glauben.

Wünschend bereichert sich keiner.


Würden sind nur Dunst und Rauch.


Zeit verstärkt die Freundschaft und stärkt die Liebe.

Zerrissenes ist schlimmer als Aufgetrenntes.

Zeugen sind besser als Urkunden.

Zorn weiß keinen Rat.

Zu dem, der warten kann, kommt alles mit der Zeit.

Zu einem geizigen Vater gehört ein verschwenderisches Kind.

Zufall ist ein Spitzname für Vorsehung.

Zufriedenheit ist mehr wert als Reichtum.

Zu Haus kaufen, auf dem Markt verkaufen.


Zu lieben ist schön, noch schöner ist es, geliebt zu werden.

Zündet eine Kerze für Gott und zwei für den Teufel an.

Zur Fastenzeit gibt's Seefisch und Predigt.

Zu sanfter und barmherziger Vater macht seine Kinder unglücklich.

Zu spät hält man die Hand vor den Mund, wenn das Wort heraus ist.

Zuviel Kratzen brennt, zu viel Sprechen schadet.

Zu viel und zu wenig verderben das Spiel.

Zu viel Vorsicht schadet.

Zu widersprechen bedeutet manchmal, an die Tür zu klopfen, um zu wissen, ob jemand zu Hause ist.

Zu wissen suchen heißt nach der Gelegenheit Zweifel suchen.

Zweifel ist der Weisheit Anfang.

Zwei Frauen machen ein Gericht, drei ein groß Geschnatter, viere einen ganzen Markt.


Zweimal gutherzig sein heißt einmal dumm sein.


Zwei Meinungen sind besser als eine.

Zwei Stolze werden niemals gut auf einem Esel reiten.

Zwischen dem Baum und der Rinde darf man den Finger nicht stecken.
(Das bedeutet, man soll sich nicht in fremde Angelegenheiten einmischen.)

Zwischen Kaufleuten gilt nur der Handschlag.


Zwischen zu viel und zu wenig liegt das richtige Maß.


Zwischen zwei Bergen liegt immer ein Tal.

Zwischen zwei Samstagen geschehen viele Wunder.

Zwischen zwei Stühlen fällt man zu Boden.

über 1500 Sprichwörter aus Frankreich
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