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Sprichworte aus Venedig
und Venetien
Flagge der der Region Venetien
Wappen von Venedig
Flagge der der Region Venetien
Wappen von Venedig
Venetien (amtlich Regione del Veneto), ist eine Region in Nordostitalien mit 18.391 km² und 4.881.756 Einwohnern (31.12.2012), mit Venedig als Hauptstadt. Venedig trägt den Beinamen La Serenissima „Die Durchlauchtigste“. Ihr historisches Zentrum liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune von Venedig. In der Lagune befinden sich 118 Inseln. Die Provinzen der Region sind Belluno, Padua, Rovigo, Treviso, Venedig, Verona und Vicenza.

Die meiste Zeit gehörte die Region zur Republik Venedig. Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig. Danach kam der größte Teil des Gebietes mit dem Frieden von Campo Formio zu Österreich. Nach der Niederlage Österreichs gegen Napoleon in Austerlitz und dem Pressburger Frieden wurde Venetien 1805 dem Königreich Italien zugeschlagen; 1815 kam es durch den Wiener Kongress wieder zu Österreich. Nach dem dritten Unabhängigkeitskrieg wurde die Region 1866 endgültig ein Teil Italiens. Nach dem 1. Weltkrieg und der Annexion Südtirols wurden die ladinischen Gemeinden Cortina, Livinallongo und Colle Santa Lucia der venetischen Provinz Belluno zugeschlagen.

Am 28.11.2012 nahm der Regionalrat von Venetien mit 29 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen die Regionalregierung in die Pflicht, sich auf internationaler Ebene um die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts des Volkes von Venetien zu bemühen, um eine Volksabstimmung abhalten zu können, die gegebenenfalls zur Loslösung von Italien führen könnte. Trotz der Einheit mit Italien wird in Venezien ein eigener italienischer Dialekt gesprochen und es gibt von alters her viele regionale Sprichworte.

  Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Venetien

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Alles Böse ist nicht böse. Aus dem Bösen kommt das Gute.

Alter Wolf wird von Hunden angepinkelt.


Am Sankt Bartholomäi (24.8.) ziehen die Schwalben mit Gott.


An Matthäi hat das schöne Wetter ein Ende.


An Sankt Martin der Winter im Kamin.


Auch das Gewissen kann Hornhaut bekommen.


Auch ein hässlicher Affe kann einen schönen Sprung schaffen.


Beim Fest verliert die Frau den Kopf.


Besser eine Schwarze (Frau) mit allen ihren Grillen, als eine Blonde mit hundert Dukaten.


Das Bett ist der Himmel der Armen.


Das Dunkle nimmt nichts dem Schönen, es erhöht noch das Sehnen.


Das Glück ist eine Kuh, die einigen ihren Kopf und anderen ihren Schwanz zeigt.


Das Glück ist wie eine Kuh, den einen zeigt es die Vorderseite, den anderen das häßliche Hinterteil.


Das letzte, was man verliert, ist die Hoffnung.


Das Meerwasser spült alle Schulden fort.


Das Neue erfreut jene, die nichts zu verlieren haben.


Dem gefräßigen Vogel platzt der Kropf.


Dem Pechvogel regnet es auf den Arsch auch wenn er sitzt.


Dem reifen Mädchen fehlt es nicht an Glück.


Dem Weibe darfst du nur drei Dinge glauben: Wenn es nicht isst, so hat es schon gegessen; wenn es ein Kind gebärt, so war es schwanger, und wenn es stirbt, so ist es krank gewesen.


Den Brei für die andern machen.

(Sich umsonst für etwas Mühe geben.)

Den Fröschen gibt man Wein zu trinken.

(etwas unnützes tun)


Der Ärger von denen, die sich lieben, ist wie ein Spinngewebe.


Der Freund des Priesters verliert seine Religion, der Freund des Arztes seine Gesundheit, der Freund des Rechtsanwalts sein Vermögen.


Der Papst und ein Bauer wissen mehr als der Papst allein.


Der Salat will Salz von einem Klugen, Essig von einem Geizigen, Öl von einem Verschwender, er will von einem Tollen gemischt und von einem Verhungerten gegessen werden.


Der Sarg hat keine Taschen.


Des Armen Recht, ist keinen Furz wert.


Die einheimischen Heiligen vollbringen keine Wunder.


Die erste Gattin Dienerin, die andere aber Königin.


Die Frauen haben die Tränen in der Tasche.


Die Frauen haben zwei Taschen: eine für Tränen und eine für Lügen.


Die Frauen sind Heilige in der Kirche, Engel auf der Straße, Teufel im Hause, Nachtvögel am Fenster und Elstern an der Tür.


Die Frauen sind Schuhe, wenn man sie lange trägt, werden sie Pantoffeln.


Die Frau hat dem Teufel die Suppe gekocht und sie ihn dann essen lassen.


Die Frau hat mehr Haare als Gehirn.


Die Frau jammert, die Frau klagt, die Frau wird krank, wenn's ihr behagt.


Die Frau spielt selbst mit ihrem eigenen Vater.


Die große Frau ist (schon) halb schön.

(auch Sprichwort in Mailand)


Die Kinder öffnen den Mund früher als die Augen.


Die Welt ist dessen, der sie sich nimmt.


Die Zunge hat keine Knochen, aber bricht Knochen.


Drei Dinge sind voller Mucken, man kann's kaum sagen: Uhren, Weiber und Wagen.


Drei Nebel machen einen Regen, drei Regen eine Flut und drei Feste eine Hur' aus leichtem Blut.


Eine Frau, die nie schweigt, ist ein Satan im Hause.


Eine Frau im Hause ist wie eine Nuss unter dem Fuß.


Eine Frau sollte man weder hässlich noch alt nennen.


Einer weisen Frau fehlt die Schönheit nicht.

(auch in Mailand, Hauptstadt der Lombardei)

Ein fressender Hund, ein schlafender Mann - lass sie in Ruhe.


Ein Kuss macht kein Loch.


Es gibt mehr Tage als Würste.


Es ist eine Frau geboren worden.

(wenn in Venedig in einer Gesellschaft plötzlich die Rede stockt)


Es ist selten, dass ein schönes Mädchen an Körper und Gemüt ganz heil sei.


Fünf Dingen bleibe fern, soll dir's nicht übel ergehn: vom Spiel, vom Feuer, von jedem schlimmen Ort, von einem Anfänger im Violinspiel und von Frauen, die Latein verstehn.


Frauen oder Gemälde sollte man nicht beim Kerzenlicht beurteilen.


Frauen wechseln wie der Mond. Sie haben mehr Launen als Locken.


Frau mit Geflecht, wie Pferd im Geschirr.


Frau und Kuh suchen sich das Schlechteste aus.


Für alles gibt es ein Heilmittel außer für einen Knochen im Halse.

(auch aus Piemont)


Für zahlen und sterben reicht die Zeit immer.


Geld zeugt Geld und Läuse zeugen Läuse.


Im vollen Licht glitzert auch die Scheiße.


In der Taverne wird getrunken, gegessen, gespielt – oder spioniert.


Ist der Frosch auf dem Berge, so kehrt er in die Ebene zurück.


Ist der Frosch gewöhnt an den Sumpf und geht nicht heute, so geht er morgen.


Ist eine große Frau nicht schön, so fehlt ihr doch nicht viel dazu.


Klatsch ist ein unbezahlter Spion.


Liebe, Husten und Bauch kann man nicht verstecken.


Lieber schwitzen als husten.


Mit den Frauen ist nicht einmal der Teufel zu vergleichen.


Mit einem bitteren Geschmack im Mund kann man nicht Süßholz raspeln.


Mit einer Frau muss man einen Tag, einen Monat und einen Sommer umgehen, um zu wissen, wie sie ist.


Mit Freuden sieht man einen Irren auf der Piazza, solange er aus einer anderen Familie stammt.


Neunundneunzig für mich und eins für dich.


Rede wenig von Gott und gar nichts vom Staate.


Roher Fisch taugt nicht auf den Tisch.


Schuld ist ein wunderbares Mädchen, allein, keiner will sie.


Schweig bevor du sprichst.


Sterben ist die letzte Dummheit, die wir begehen.


Trink den Wein und lass das Wasser der Mühle.


Über Reichtum und Heiligkeit (glaube nur) die Hälfte der Hälfte.


Verrückte und Chefs haben immer Recht.


Volles Fass, leere Kirche.


Wenn die Frau es tun will, so tut sie es.


Wenn es am Himmelfahrtstage regnet, wird viel Stroh und wenig Samen.


Wenn Gott einen Mann bestrafen will, setzt er ihm in den Kopf, sich zu vermählen.


Wenn man nichts mehr tun kann, sendet Gott den Tod.


Wer allein isst, krepirt auch allein.


Wer den Satan will im Garten schauen, der kleid' in Himmelblau die Frauen.


Wer Geld hat, hat immer Recht.


Wer hat, der sät, wer nichts hat, klaubt auf.


Wer mit einer Frau geht und einen Esel treibt, meint zu Mittag dort zu sein und kommt kaum zum Abendessen.


Wer mit einer Hand über der anderen dasteht, in dessen Schürze tanzt der Teufel.


Wer sich jung verheiratet, der trägt nicht Greisenhosen.


Wer sich mit Verwandten verheiratet, trägt raschen Tod oder langes Siechtum davon.

(auch Mailänder Sprichwort)


Wer vom Huhn abstammt, wird wie ein Huhn scharren.


Wetter, Hintern und Herren der Welt tun immer, was ihnen gefällt.


Willst du sehen, ob eine Frau schön sei, so betrachte sie am Morgen, wenn sie aufsteht.


Wo nichts zu gewinnen ist, da ist etwas zu verlieren.


Worte von Engelchen und Teufleinskrallen.


Zwei Frauen und eine Gans machen einen Markt. Zwei Frauen und drei Hühner machen den Markt von Pralboi.