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Sprichworte aus der Lombardei

An Sankt Magdalena, ist die Nuss voll oder nicht voll, unsere Kinder wollen sie aufmachen.

An Sankt Katharina wird die Kälte schärfer.

Bevor die große Frau sich nur gebückt, hat die kleine schon das Holz aufgerafft.

Böse Nachbarschaft ist schlimmer als Bauchschmerzen

Brianza ist das Paradies Italiens.

Der Mai hat nicht seinesgleichen.


Die Frau, die still in ihrem Hause bleibt, sei sie auch wenig, dennoch tut sie Großes.

Die Frauen haben selbst dem Teufel was an.

Die Frauen sind Kohlen, sie schwärzen oder brennen, oder man gießt sie aus.

Die Frauen tragen stets eine Schachtel mit Tränen bei sich.

Die gute Frau muss viererlei sein: Matrone auf der Straße, Nonne in der Kirche, Magd im Hause und Buhlerin im Bett.


Die Weiber hassen sich untereinander.


Drei Dinge brauchen viel, wählt man nicht genau: Tiegel, Lampe und Frau.


Drei Dinge sind ohne drei andere selten: ein Samstag ohne Sonne, ein Fest ohne Freude und Zank und eine Frau ohne Liebe.

Eine Frau, die nimmt, wird, wenn sie gut war, schlecht.


Eine Frau, die selbst tränkt, man weiß nicht, ist sie gescheit oder beschränkt.

Eine Mutter, die selbst tränkt, man weiß nicht, ist sie gescheit oder beschränkt.


Eselin das erste Weibchen und das zweite Turteltäubchen.


Es gibt drei Sorten Frauen: heilige, gute und liederliche.
(Sprichwort aus Bergamo)


Es ist besser Gewissen ohne Wissen, als Wissen ohne Gewissen.


Frauen und Uhren machen Ärger und Not.

Guten Advokaten fehlt's nicht an Prozessen, schönen Mädchen nicht an Männern.

Heil dem Hause, welches getrocknetes Fleisch besitzt.

Im Monat Mai versieh dich mit Holz und Käse.

Im September lass mit Melonen und Leinwandhosen dich verschonen.

Januar staubig, wenig Stroh und viel Korn.

Jeder Schmerz ist Schmerz, aber der Hunger ist unter allen der größte.

Jeder schöne Schuh wird ein hässlicher Pantoffel.

(Sprichwort aus Bergamo)


Klarheit der Nacht nicht lange macht.


Mai bewölkt und das Haus durchwärmt, dann bleibt die Magd gesund.

Märzschnee dauert von Abend bis Morgen.

Sag` zu einer Frau nicht hässlich, denn ist ein solch Verbrechen, dass dir`s nie vergeben wird.

(Sprichwort aus Bergamo)


Schlafen und Wache stehen.


Schwarze Augen und blonde Haare sind eine schöne und seltene Ware.

Sollen die Säuglinge wachsen, so wickle sie gut ein.

Unter dem Schnee ist's Mehl.

Von den Frauen sprechen alle schlecht, und dochzieht das Herz alle zu ihnen hin.

(Sprichwort aus Bergamo)


Wären die Frauen von Gold, so würden sie keinen Quatrin wert sein.


Weiber sind Katzen, mit glatten Bälgen und scharfen Tatzen.

Wenn die Kinder ruhig sind, ist es ein schlimmes Zeichen.


Wenn die Wolken wie Wolle sind, regnet's nicht heute, so regnet's geschwind.

Wer aus Liebe heiratet, krepiert aus Wut.

Wer einen guten Klotz hat, hebe ihn auf für den Mai; denn der Mai ist dort so kalt, dass man sagt: Mai, lieber Mai, behalte deine Rosen und lass mir den Pelz.

Wer nur zwei hat, hat nur eins, wer nur eins hat, hat keins.

Wer Töchter zu verheiraten hat, muss sich um eine Nadel bücken.

Zwei Frauen und eine Gans machen einen Markt.

Zwischen Mann und Frau mischt euch nicht ein, lasst sie es unter sich selbst ausmachen.
(Sprichwort mit ähnlicher bedeutung in Deutschland: Wenn Mann und Frau sich streiten, so bleibe du im Weiten.)

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Sprichworte aus Mailand

Wappen von Mailand
Mailand (italienisch Milano) ist mit 1,34 Mill. Einwohnern und einer Fläche von 182 km² die zweitgrößte Stadt Italiens und Hauptstadt der Region Lombardei und der Provinz Mailand. Mit 7,6 Millionen Einwohnern ist die Metropolregion auch der größte italienische Ballungsraum.

Keltischer Siedler gründeten den Ort um 400 v. Chr.. Im Römischen Reich (222 v. Chr. von Rom erobert) erlebte Mailand einen raschen Aufschwung. 313 wurde hier das sog. Mailänder Toleranzedikt (Mailänder Konvention) verkündet, in dem die Kaiser Konstantin und Licinius den Christen Glaubensfreiheit zusicherten. Später herrschten deutsche, französische oder österreichische Kaiser über die Stadt bis sie nach der Einigung Italiens zur größten Industriestadt des Landes wurde. Dank der verkehrsgünstigen Lage in der oberitalienischen Poebene befindet sich hier ein Knotenpunkt des Schienen- und Autobahnnetzes und größtes Luftfahrtdrehkreuz Italiens mit drei internationalen Flughäfen.

Der Name Mailand leitet sich vom italienischen Milano ab, welches aus der ursprünglich keltischen Bezeichnung Mediolanum hervorging und „in der Mitte der Ebene“ bedeutet (zwischen dem Fluss Po im Süden und den Ausläufern der Alpen im Norden). Mehrere bekannte Persönlichkeiten stammen aus Mailand, unter anderen auch der italienischer Politiker, Bau- und Medienunternehmer Silvio Berlusconi, der am 29.9.1936 in Mailand geboren wurde.             Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mailand

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Alle sprechen schlecht von den Frauen, aber es gibt auch gute darunter.

Alter Speck würzt die Schüssel.


Bleibt die Henne im Hühnerstall, ist es ein Zeichen, dass sie dem Hahn gut ist.


Den Frauen man nur zwei Dinge glauben soll: Wenn sie nicht essen, sind sie voll, und wenn sie sterben, wird es offenbar, dass ihre Krankheit eine wirkliche war.


Denk erst an dich, dann an die Deinen, dann erst an die andern, wenn du kannst.


Der gute Vater findet den Stock.


Der hässliche Mann will eine schöne Frau.


Der Hunger hat mehr Gewalt, als die Liebe.


Der Mai ist der schönste Monat.


Der Mann ist das Paradies der Frauen.


Die angemalte Frau ist ein hässliches Bild.


Die Ehe ist wie der Tod, wenige kommen wohlgeleitet und stark dazu.


Die Frauen sagen wohl die Wahrheit, aber nie ganz.

(auch Sprichwort in der Toskana)


Die Frauen, wenn sie gut sind, sind tölpisch.


Die große Frau ist halb schön.

(auch ein Venetianer Sprichwort)


Eigen Haus und wenig mehr.


Ein braves Mädchen ohne Mitgift ist mehr wert, als ein reiches, das nichts versteht.


Eine Frau, die nie schweigt, ist so schlimm wie vier Teufel.


Eine Frau, die nimmt, wird schlecht wenn sie gut war.


Eine Frau im Hause ist ein Sandkorn im Strumpf.


Einer Frau wird nie der Schimpf angetan, ihr zu sagen, sie sei alt oder hässlich.


Ein Freund wird oft erst erkannt, wenn man ihn verlor.

(auch Sprichwort in der Toskana)

Ein Geheimnis bewahrt jede Frau, sie trägt weder Jahre noch Fehler zur Schau.


Ein Mädchen, welches schön und wohl geschmückt, trifft baldigst einen, der vor ihr sich bückt.


Ein schöner Kamin macht ein schönes Zimmer.


Es bleibt nie Fleisch in der Fleischhalle.


Es ist gefährlicher, mit Frauen zu lachen, als mit Männern zu streiten.


Es ist kein Sonnabend ohne Klang, keine Frau ohne Liebe, kein Sonntag ohne Credo.


Frauen und Torten, wenn sie nicht gut sind, sind sie auch nicht schön.


Fünf Dingen es niemals an etwas gebricht: einem Manne ohne Weib, dem Hunde des Fleischers, der Katze des Kochs, des Müllers Huhn und einer Tänzerin Mutter, wie man spricht.


Große Kälte im Januar füllt den Speicher.


Im Hochsommer halte dich von Frauen fern und fern von tollen Hunden.


In dem Hause, wo die Henne kräht und der Hahn schweigt, wird nimmer Friede sein.


Januar mit Gras, Jahr mit Kot.


Kein Flachs ist ganz rein, kein Weib ohne Weh, ohne Fehl, ohne Pein.


Liebe, Wanst, Krätze und Husten machen sich erkennbar.


Männer und Frauen setzt der Herr in die Welt, und dann sich gleich zu gleich gesellt.


Schandbälge sind selbst die Frauen, welche für gut gelten.


Stroh nah am Feuer tut niemals gut.


Töricht in der Jugend, weise im Alter.


Vor dem Weibnehmen suche den Ort, wo du bleiben willst.


Warte ein Mal, warte zehn Mal, immer kommt die Frau nachher.


Wenn der Kranke die Decke herabreißt, kannst du den Sarg zurechtmachen.


Wenn ein Knabe geboren wird, freut sich die Familie; wenn es ein Mädchen ist, gerät sie in Wut.


Wenn es am Himmelfahrtstage regnet, gibt's spärlich Brot.


Wer den Kindern wohl will, straft sie gut.


Wer den Stock spart, hasst die Söhne.


Wer durch Heiraten glaubt Glück zu machen, ist wahrhaftig ein Tropf, so groß wie der Mond.


Wer mit Frauen zu tun hat, verliert den Kopf.


Wer mit Nichts heiratet, spürt die Folgen davon bis zum Tod.


Wer seine Sprösslinge liebt, schont sie nicht vor der Peitsche.


Wer sich mit Verwandten verheiratet, trägt raschen Tod oder langes Siechtum davon.

(Sprichwort auch in Venetien)


Wer wissen will, wie es steht, der frage das kleinste Kind im Haus.


Wo der Hahn schweigt und die Henne kräht, kann man nichts als Schlimmes erwarten.


Zähle nie einer Frau ihre Jahre nach.


Zwei Dinge nur den Frauen man glauben soll: wenn sie nicht essen, so haben den Bauch sie voll, und wenn sie sterben, so wird es klar, dass ihre Krankheit eine wirkliche war.


Zwei Frauen und eine Gans machen einen Markt.

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