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Sprichworte aus dem Baskenland


Flagge Baskenland
Flagge Navarra
Flagge Baskenland
Flagge Navarra


Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Basken

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Alle Hoffnung ist angefault.

Als der Käfig fertig war, starb der Vogel.


Alte Junggesellen und alte Jungfern sind entweder zu gut oder zu schlecht.


Alte Sprüche enthalten keine Lügen.


An anderen Orten gehen die Hunde auch barfuß.


Auf morgen ist des Tagediebes Lied.


Besser als reich zu sein, ist ein guter Ruf.


Das Geschirr zu Baygorri ist irden, als ich einen Bräut'gam dort hatte, war es golden.


Das Grollen des Liebenden ist von kurzer Dauer.


Das Hemd berührt mich, aber das Fleisch sitzt an mir.


Das kleine Schaf bleibt immer ein Lamm.


Das Schwert des Feiglings hat eine kurze Spitze.


Das Versprochene sind Schulden.


Dem Bedürftigen zu geben, heißt nicht geben, sondern säen.


Dem guten Zuhörer reichen wenig Worte aus.


Dem Händler genügt ein Auge, aber dem Käufer
sind hundert nicht genug.

Den guten Knecht, voll Treu und Geduld, bezahl' ihn noch so gut, du bleibst in seiner Schuld.


Der Baum neigt dazu, auf die Seite zu fallen, zu der er schwingt.


Der Berg bedarf des Berges nicht, aber der Mensch des Menschen.


Der Berg kann ohne den Berg bestehn, die Menschen müssen zusammengehn.


Der Esel wird gebären, bevor du dich bewegst.


Der Fuchs hat einen langen Schwanz.


Der Glaube besteht im Glauben und nicht im Sehen.


Der gnädige Herr Sanct-Lorenz hat eine Hand als Regen, die andere als Feuerbrand.


Der Hochzeitstag ist dir das Morgen des letzten Tages ohne Sorgen.


Der Hunger kennt niemand.


Der Mai geht um Feuer betteln.


Der März kennt keine Treue, bald weint er, bald lacht er.


Der März will seine Streiche spielen.


Der Sinn der Frau ist leicht wie Mittagswind.


Der Tag, an dem man sich verheiratet, ist der letzte Morgen der guten Zeit.


Der Teufel selbst lernte die baskische Sprache sieben Jahre lang, und dann hatte er nur drei Worte gelernt.


Der vergangene Moment kehrt nie zurück.


Die Faulen, immer voll der Arbeit.


Die Faulheit ist der Ruin von vielen.


Die Fehler der anderen Leute sehen wir vor uns, unsere sind hinter unserem Rücken.


Die lange Zeit lässt ihn alles vergessen.


Die Mühle ist gut, solange der Stein sich dreht, doch nicht so bald er stille steht.


Die schöne Frau ist gewöhnlich eine Nichtstuerin.


Die Schulden gegenüber einer Mutter sind unbezahlbar.


Die Sonne wärmt überall gleich.


Die Taube fliegt gut und schnell.


Die Toten in die Grube, die Lebenden in die Trinkstube.


Ein alter Hund bellt keinen Baumstumpf an.


Einem Kinde, das nicht schreit, gibt die Mutter die Brust nicht.


Ein fremdes Land ist ein Land von Wölfen.


Ein Geheimnis auch hinter dem Busch gesagt, wird bald öffentlich.


Ein Geschenk wartet auf ein besseres. (ein Gegengeschenk).


Ein Haus ohne Feuer ist ein Körper ohne Blut.


Ein leeres Haus ist voller Lärm.


Ein zärtlich erzogenes Kind kommt oft jämmerlich um.


Er hat eine Seele voll Erbarmen, die Füße des gestohlenen Schweines gibt er den Armen.


Er spart den Pfennig und wirft den Dukaten weg.


Es ist besser, das Feuer des Hauses mit der Asche des Hauses zu bedecken.


Es ist eins, das Korn aus dem Sack verlieren oder das Mehl aus der Tasche.


Es ist vergeblich, einen Damm nach dem Abfließen des Wassers zu bauen.


Für den Pfennig tanzt der Hund.


Für die Faulen ist keine Arbeit noch der Moment opportun.


Gib eins und nimm zwei.


Glaube jedem und hüte dich vor allen.


Gold, Frauen und Leinwand sollten bei Tageslicht ausgewählt werden.


Gott ist ein guter Arbeiter, aber er lässt sich gern helfen.


Gott ist ein guter Arbeiter, aber er liebt es, wenn man ihm hilft.


Halte dich zu Gott und er wird mit dir sein.


Haus mein, Haus mein, bist eng aber ganz mein.


Hinter dem Busch ist oft ein Ohr.


Ich befehle dem Hund, und der Hund befiehlt seinem Schwanz.


Ich erschrak, weil ich glaubte, die Milch sei vergoßen, sagte der Hirt; aber Gott sei Dank, das ist nicht, es ist bloß mein Vater gestorben.


Ich liebte unsere Alte und nehme sie für ein junges Mädchen.


Ich mache viel, ich tue wenig.


Im ersten Jahr umarmt man sich, im zweiten wickelt man, im dritten wird man müde und schlägt zur guten Stunde zu.


Ist jemand ein Baske und ein guter Christ und hat er zwei Maultiere, dann braucht er weiter nichts.


Jeder hat seines, das Gesetz von Gott.


Jeder lebt seinen eigenen Wahnsinn


Jeder treibt seinen eigenen Esel an.


Jedes Land hat sein Gesetz und jedes Haus seine Gewohnheit.


Kleide dich nicht in Wolfsfell, wenn du nicht als Wolf angesehen werden möchtest.


Leid von vielen, vergnügen für Narren.


Lichtmess kalt, guter Winter; Lichtmess warm, Winter nach Ostern.


Mach' einen Hund mit einem Knochen und eine Frau mit einer Lüge glücklich.


Mai kühl, fröhliches Jahr.


Mai, lieber Mai, ich lasse dir deine Rosen und nehme mir den Pelz.


Man lebt, wenn man Freunde hat, ohne ist man tot.


Man muss sich nicht auf eine Frau, die weint, verlassen.


Mit den guten Freunden sind die Stunden zu kurz.


Mit wertvoller Milch kann man nicht frühstücken.


Mund offen, schlafen oder Hunger.


Niemals fehlt Essen für Faule oder Arbeit für Arbeitnehmer.


Nimm dich in acht vor Männern ohne und vor Frauen mit Bart.


Nimm eine Frau, dann schlafe nach Herzenslust und sie weckt dich schon.


Obgleich Gott ein guter Arbeiter ist, so will er doch, dass man ihm helfe.


Obwohl der Esel die Ansichten des Pferdes hat, wird immer ein Esel sein.


Regen im Mai, Brot fürs ganze Jahr.


Sei der erste beim Hören, der letzte beim Sprechen.


Sie hat ihr Kleid von feinem Tuch, aber ihre Mahlzeit sind Bohnen, ihre Suppe ist mager und schmutzig wie Spülwasser.


Sparsamer Vater, verschwenderischer Sohn.


Um zu wissen, nimm, um zu lernen, gib.


Was das Auge nicht wird gewahr, wird dem Herzen nicht lieb und klar.


Wenn das Maultier keine Fohlen trägt, ist es auch frei von den Sorgen, welche die Tiere plagen, die welche haben.


Wenn der Fuchs anfängt zu predigen, dann sieh nach deinen Hühnern.


Wenn du spät aufwachst, werden die täglichen Arbeiten verspätet getan.


Wenn sich die Hirten streiten, merkt man es dem Käse an.


Wenn sich die Knechte des Herrn zanken, so entdeckt man die, welche den Käse gestohlen haben.


Wer Bedürftigen etwas gibt, der gibt nicht, sondern sät aus.


Wer ist der härteste von allen Herren? Der aus nichts ein Herr wurde.


Wer keine Kinder hat, ist frei von den Sorgen um die Kinder.


Wer keine unangenehmen Dinge hören will, darf keine unangenehmen Dinge sagen.


Wer Kinder hat, der hat viel Dinge nötig, indessen auch der Kinderlose ist nicht frei von Sorgen.


Wer über krumme Beine spottet, muss selbst gerade haben.


Wer Vertrauen auf Gott hat, wird einst Besseres haben.


Wer wird sich Mühe geben, den zu heilen, der zum Vergnügen krank ist.


Wer zu gut gegen andere ist, ist nicht gut genug gegen sich.


Winter und Sommer regnet's, wenn Gott will.


Zeit und Glück ändern sich oft in wenigen Stunden, und oft lacht am Morgen, wer am Abend weint und seufzt.


Ziegen, Frauen und Esel laufen hinter dem Schlechtesten her.


Zu faulenzen und vergeblich eine Arbeit auszuführen, beides ist die gleiche Sache.


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