Wer schimpft, der fürchtet die Wahrheit.
(Putin und seine Vertrauten fürchten die Wahrheit über ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine wie der Teufel das Weihwasser. Deswegen ist sie in Russland unter Strafandrohung verboten. Trotz unwiderlegbarer öffentliche Beweise für andauernde russische Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit weigern sich russische Politiker die Wahrheit zu sehen schimpfen dagegen.)
Wer schon als Kind flucht, wird als Greis nicht zu segnen geneigt sein.
Wer schon den Regenwurm flieht, wird von der Schlange nichts zu leiden haben.
Wer schon die Bachfurt scheut, soll das Meer meiden.
Wer schon die Bienen meidet, wird von keiner Wespe gestochen werden.
Wer schon die Melonen verschmäht, der wird die Arbusen noch mehr verachten.
Wer schon einen Ort für die Wiege hat, mag leicht zu einem Kinde kommen.
Wer sein eigen Heu Stroh nennen will, der tu es.
Wer seine Katze gar in Milch setzt, ersäufet sie wohl.
Wer seinem Hunde das Fleisch gibt, hat selber die Knochen zu nagen.
Wer seinen Kindern zuliebe Kornblumen statt Roggen sät, wird ihnen Blumensamen statt Kornsäcke hinterlassen.
Wer seinen Pelz im Sommer aufträgt, muss im Winter frieren.
Wer seinen Schmerz mäßigt, mildert ihn.
Wer seiner Arbeit lebt, hat ein zweites Zuhause.
Wer sein Mehl mit Hühnerfett schmälzen will, wird keine fette Kuchen backen.
Wer sein Netz auf Feuer auswirft, dem wird es verbrennen.
(Etwas, was Putin seit Februar 2022 gerade mit seiner Armee in der Ukraine macht. Putin vernichtet nicht nur die Teile der Ukraine, die er mit seinen Soldaten besetzen lässt, sondern auch seine Armee, da die freie Welt ein vielfaches der Waffen liefern kann, die Putin und Russland aufbringen kann.)
Wer sein Weib verliert, der hat einen guten Fund getan.
Wer sein Wort nicht hält, dessen Ruf verfällt.
Wer selbst aus Weizen Schwarzbrot bäckt, wird aus Hafer keine Koláče backen.
(Koláče, Kolach, Kolatschen oder ähnlich = ursprünglich aus dem Tschechischen stammendes halbsüßes Gebäck aus Hefeteig mit Fett und Eiern bestehend und eine Portion Obst enthält. Der Name ist vom ursprünglich altslawischen Wort kolo, das „Kreis“ oder „Rad“ bedeutet, abgeleitet, das sie rund sind und meist einen Durchmesser von 5 bis 10 cm haben.)
Wer selbst die Hechte in seinen Fischteich setzt, dem geschieht es recht, wenn ihm die Karpfen von den Hechten gefressen werden.
Wer selbst einen Buckel hat, darf andere nicht ungerad schelten.
Wer selbst keinen Platz hat, muss suchen, sich an einen fremden zu lehnen.
Wer's Glück hat, dem legt sein Hahn.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Wer's Glück hat, dem kalbt ein Ochs.)
Wer's Glück hat, der fällt in die Wolga und zieht einen Stör heraus.
Wer sich am Blitz erwärmen will, kann leicht verbrennen.
Wer sich am Krähengesang erfreut, der wird einer Nachtigall Stimme nicht schön finden.
Wer sich auch von zwei Felsen herabstürzt, kann sich doch nur einmal zerschmettern.
Wer sich den Fuß an den Stein gestoßen hat, schreitet mit Vorsicht.
Wer sich den Geldsack verdient, dem legt Gott die Rubel hinein.
Wer sich ein Stück Speck aus des Teufels Hintern schneidet, wird noch in der Hölle daran zu kauen haben.
(Man könnte heute auch sagen, wenn Russland versucht, auch nur Teile der Ukraine anzueignen oder zu annektieren, wird es das ewig bereuen.)
Wer es sich enthält, in die Kirche zu speien, der wird es sich auch verwehren, auf den Altar zu hofieren.
Wer sich für einen Bären ausgibt, dem wird man die Zähne ausbrechen.
Wer sich in den Hundestall legt, muss Knochen fressen.
Wer sich in des Wolfs Fell kleidet, der gehe nicht damit zum Hunde.
Wer sich in die Disteln legt, muss sich vor dem Zahn des Esels hüten.
Wer sich schon im Birkenbusch verirrt, der wird nie durch den Tannenwald kommen.
Wer sich schon in den Birken von Mytišči verirrt, der wird aus den Tannen von Sokolniki nicht herauskommen.
Wer sich unter die Schafe mischt, der wird mit ihnen geschoren werden.
Wer sich unter die Wölfe mischt, den werden die Hunde zerreißen.
Wer sich unter Gott beugt, macht sich zum Herrn über den Teufel.
Wer sich vor den Fröschen fürchtet, soll nicht am Sumpfe wohnen.
Wer sich zum Beutel macht, aus dem will jeder langen.
Wer sich zum Eisen macht, aus dem wird man Bolzen drehen.
Wer sich zum Euter macht, wozu kann der dienen, als dass man ihn melke?
Wer sich zum Gaul macht, den will jeder reiten.
Wer sich zum Hund macht, kann leicht an die Kette gelegt werden.
Wer sich zum Kohl macht, den fressen die Ziegen.
Wer sich zum Polster macht, auf dem will jeder ruhen.
Wer sich zum Walfisch macht, nach dem wirft man mit Harpunen.
Wer sich zu Rahm macht, an dem lecken die Katzen.
Wer sich zur Distel macht, der wird bald einen Esel finden, der ihn verschluckt.
Wer sich zur Kuh macht, der lasse sich auch melken.
Wer Staub über sich wirft, der halte die Augen zu.
Wer stehlen will, der gehe nicht zu den Dieben.
Wer steten Frieden sucht, der bette sich auf den Kirchhof.
Wer Streit sucht, kann gar den Krieg finden.
Wer tadeln will, findet auch den Zucker sauer.
Wer täglich mäßig isst, den entbindet Gott von den Fasten.
Wer tausend Worte spricht, redet auch wohl ein kluges.
Wer trübe Augen hat, meide das Licht.
Wer Unglück haben soll, fällt in seinen eigenen Brunnen.
Wer Unglück haben soll, kann auch in der Jausa ertrinken.
(Jausa = linker Nebenfluss der Moskwa mit 48 Kilometern Länge in der Stadt Moskau.)
Wer Unglück haben soll, verliert die Sichel auf seinem eigenen Felde.
Wer unter Gänsen ist, muss Federn tragen.
Wer viele Gründe angibt, erzählt viele Lügen.
Wer viel Schlehen hat, braut viel Schlehenwein.
Wer viel weiß, missversteht vieles.
Wer viel wissen will, darf wenig schlafen.
Wer vom Teufel ein Schälchen nimmt, wird noch manchem Eimer mit ihm leeren.
Wer von Kohlblättern Tee kocht, mag von Teeblättern Suppe bereiten.
Wer von selbst in die Pfütze tritt, soll nicht über nasse Füße klagen.
Wer von Stroh ist, halte sich ferne dem Feuer.
Wer vor dem Herrn davonläuft, den erwischt der Hund.
Wer vor des Starosten*7 Hunde die Mütze zieht, wie will der seine Höflichkeit vor dem Kaiser beweisen?
Wer vor einem blinden Zaren seiner Augen erwähnt, dem wer den sie ausgestochen.
Wer vor Unglück Angst hat, gewinnt nie das Glück.
Wer Wasser und Erde zugleich haben will, der wird einen Sumpf erlangen.
Wer wendig entwischt, der hat recht, wer erwischt wird, dem geht es schlecht.
Wer wie ein Eber prahlt, soll auch einen Hauer aufzuweisen haben.
Wer zugleich auf zwei Hasen schießt, trifft keinen von beiden.
(Vergleichbare Sprichwörter auch in anderen Ländern und Sprachen.)
Wer zu hoch anfängt, bleibt beim Singen stecken.
Wer zum Fest gehen will, muss in Festkleidern erscheinen.
Wer zum Zwerg geboren ist, wird nie zum Riesen heranwachsen.
Wer zu viel Arbeit hat, schwatzt gern eine Stunde darüber.
Wer zu viel erhaschen will, geht leer aus.
Wer zu viel Rosen im Garten hat, pflanzt auch wohl eine Distel hinein.
Wer zwei Birken hat, spricht viel von seinem Park.
Wespen und Bienen sind an Stachel gleich, aber nicht an Honig.
Wessen die Traufe ist, dessen ist auch das Regenwasser.
Wessen Herz Gott mit dem Blitz trifft, dessen Ohren verschont er mit dem Donner.
Wessen wir uns schämen müssen, stets wir zu verbergen wissen.
Wessen Worte wie Saaten sind, dessen Werke werden wie Ernten sein.
Wider die Liebe hilft nur der Hass.
Wider Gottes Gesetz handelt Mancher, der nicht wider menschlich Gesetz handelt.
Wider Kälte hilft ein haariger Pelz, wider Wärme selbst nicht die glatte Haut.
Wie dem Sommer der Herbst folgt, so folgt dem Winter der Lenz.
Wie der Bartscherer schmiert, so kratzt er auch.
Wie der Flachs, so die Kaute.
(Aus Adelungs Grammatisch-kritisches Wörterbuch (1793 - 1801): Kaute = ein derb zusammengedrehtes Bund gehechelten Flachses; welches sonst auch eine Knocke oder Reiste genannt wird.)
Wiederholung ist die Mutter der Lehre.
Wie der Pope, so die Gemeinde.
Wie der Reiter, so das Ross.
Wie der Sturm posaunt, so trompetet das Meer.
Wie der Treiber, so das Kamel.
Wie der Uhu auch die Augen verkehrt, er gehört doch nur zu den Eulen.
Wie der Wind ruft, so antwortet die Welle.
Wie die Kirchspende, so die Seelenmesse.
Wie die Weiber die Kohlsuppe kochen, so müssen die Männer sie essen.
Wie du den Kuchen gebacken hast, so wirst du ihn essen müssen.
Wie du dich zur Arbeit verhältst, so verhält sich die Arbeit zu dir.
Wie einer sein Weib schätzt, so schätzt er sich selber.
Wie es im Sommer wärmt, so kältet es im Winter.
Wie Fett um das Schwein, so setzt sich Stolz um das Herz.
Wie lange der Dieb auch stiehlt, er wird die Peitsche nicht meiden.
Wie man das Glas schneidet, so bricht man es.
Wie man den Kohl schneidet, so isst man ihn.
Wie man den Ofen heizt, so wärmt er.
Wie man den Wolf auch füttert, er wird trotzdem zum Wald hinschauen.
Wie man es in die Mühle legt, so wird es gemahlen.
Wie man gegen den Klotz hackt, so fallen die Spähne.
Wie man sich die Kascha rührt, so muss man sie essen.
Wie vieles Kratzen der Haut schadet, so schadet vieles Schwatzen dem Herzen.
Willst du als ein guter Gast angesehen werden, so lobe die Hausfrau und komm nur selten.
Willst du dir einen Freund erhalten, so borge nicht von ihm.
Willst du einen Freund loswerden, gib ihm ein Darlehen.
Willst du einen Menschen kennen, iss ein Pud*6 Salz mit ihm.
(Bei Putin nützt auch das nichts, auch wenn es Tonnen von Salz wären. Etliche andere Präsidenten aus aller Welt haben mit ihm geredet, um den Angriff auf die Ukraine abzuwenden. Er hat sie alle belogen.)
Willst du einen Narren kaufen: bezahl' dich selber.
Willst du gesund bleiben, dann hüte dich vor Krankheit.
Willst du nicht gestrichen sein, so mache dich nicht zur Geige.
Wind nährt die Flamme, Sturm tötet sie.
Wird der Engel ein Teufel, so wird er ein Erzteufel.
Wird der Fisch auch noch so groß, über den Teich wächst er doch nicht hinaus.
Wird der Lehm trocken, verspottet er die Härte des Granits.
Wir empfinden mehr Freude über die gefundene Kopeke, als Kummer über den verlorenen Rubel.
Wir gestehen die kleinen Fehler ein, um die großen zu vertuschen.
Wir nennen's einen schlechten Pelz, dem Wolf war's eine kostbare Haut.
Wir schaffen das Gold zu Tage und schaufeln an unserem Grabe.
Wir sind alle Adams Kinder.
(Ähnliche Bedeutung wie das deutsche Sprichwort: Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich.)
Wir taugen alle nichts und leben doch auf der Welt.
Wir werden jedes Jahr um zwölf Monate älter.
Wir zwei haben viel zu denken, sagte die Laus auf dem Haupte des Weltweisen.
Wir zwei, sagte die Fliege, die auf dem Gaul sass, ziehen gut.
Wissenschaft belehrt nur den Klugen.
Witwen und Waisen besucht Gott dreimal am Tag.
Wo andere Leute ihre Seele haben, da hat der Beamte nur polierte Knöpfe.
Wo Baden im Brauch ist, gehört Nacktheit zur Sitte.
Wo das Geld die Braut ist, gibts eine kühle Brautnacht.
Wo das Geld spricht, schweigt die Wahrheit.
Wo das Glück sich setzt, ist's nicht von langer Dauer, wo das Unglück Platz nimmt, will es nicht wieder aufstehn.
Wo das Glück wie Kaviar ist, da schneid ab, Väterchen!
Wo das Gold gilt, ist die Weisheit übel daran.
Wo das Gold niederfällt, da springt der Lahme hin, es aufzuheben.
Wo das Korn fehlt, ist schlecht dreschen.
Wo das Linnenzeug schon im Schrank liegt, freit sich's am besten.
Wo das Meer einen Anfang hat, da hats auch ein Ende.
Wo der Brückensteg fehlt, ist das Kleiderschürzen am Orte.
Wo der Gutsherr die Dunkelheit liebt, da hilf Gott den Kerzendrehern im Dorfe.
Wo der Himmel wacht, sind irdische Vorposten unnötig.
Wo der Mensch die Mole aus Sand baut, da lasst Gott die Granitblöcke herbei schwimmen.
Wo der Mensch nicht die Deiche baut, baut Gott die Dünen.
Wo der Narren Vaterland ist, da ist nicht die Heimat der Weisen.
Wo der Pfaff in das Feld zieht, ist schlimm kämpfen.
Wo der Steg ausreicht, kann es an der Brücke fehlen.
Wo der Teufel machtlos ist, schickt er als Boten ein Weib.
Wo der Teufel nicht selbst hin will, schickt er einen Pfaffen oder ein altes Weib.
(Ähnliches Sprichwort auch in Polen)
Wo der Weg gerade ist, halte nicht Ausschau nach einer Abkürzung.
Wo der Wunsch geweckt wird, wächst die Hoffnung mit auf.
Wo die Ernte groß ist, finden sich viele Schnitter.
Wo die Lüsternen wohnen, da siedeln sich die Köche an.
Wo die Nessel gedeiht, kann die Rose nicht wachsen.
Wo die Spitze des Nagels hingeht, geht der Knopf nach.
Wo die Sümpfe fehlen, da fehlen auch die Störche.
Wo die Sünde nicht fruchtet, wird die Tugend frommen.
Wo die Trespen gedeihen, da missrät der Hafer.
Wo die Tür der Wollust allzu weit offensteht, schlüpft wohl auch der Heilige durch.
Wodka ist die Tante des Weines.
Wo du keinen Grund erkennst, sollst du nicht durchs Wasser laufen wollen.
Wo Ehre ist, da ist auch Wahrheit.
Wo ein Hals ist, wird ein Joch sein.
Wo ein Weib ist, da ist der Teufel überflüssig.
Wo es Banknoten gibt, gibt es stets auch nette Menschen.
Wo es Fischottern gibt, da gibt es auch Fische.
Wo es Rotkehlchen gibt, gibts auch Fliegen.
Wo Geld nur redet, schweigt die Redlichkeit.
Wo Gott das Holz im Wald verkümmern lässt, da lässt er den Kühen den Dünger gedeihen.
Wo Gott den Bäumen das Obst verringert, da vermehrt er den Sträuchern die Beeren.
Wo Hengste sind, sammeln sich die Stuten.
Wohin der Wagen ohne Pferde geht, dahin geht die Residenz mit.
(Mit Wagen ohne Pferde ist eine Lokomotive gemeint.)
Wohin der Widder geht, dahin gehen die Schafe.
Wohin du den Gaul lenkst, dahin geht er.
Wohin du den Gaul lenkst, dahin leitest du den Wagen.
Wohin es Gott regnen lässt, dahin lässt er nicht zugleich Feuer fallen.
Wohin man den Lauf richtet, dahin geht der Schuss.
Wohin man räudig geht, von da kommt man grindig wieder.
Wohl kennt die Macht die Wahrheit, doch liebt sie es nicht, sie auszusprechen.
Wo Honig ist, da sind auch Fliegen.
Wo keine Fische sind, nennt sich der Krebs einen Fisch.
Wo keine Liebe ist, fehlt das Vertrauen, wo kein Vertrauen, da ist keine Treue.
Wo kein Fluss ist, ist keine Fähre nötig.
Wo kein Speck ist, da fehlen auch die Mäuse, wo die Mäuse fehlen, da gibt es auch keine Katzen.
Wo kein Wein ist, blasen die Dämonen die Weinschläuche auf.
Wo Klippen den Hafen bilden, da behüte Gott die einlaufenden Schiffe.
Wo Krieg ein Spiel ist, wie soll der Friede ein Ernst sein.
Wolfsfleisch lieben die Wölfe nicht.
Wolga wird die Antwort sein, wenn du den kleinsten der Bäche fragst, wie heißest du?
Wo Liebe wurzelt, da zieht Gott eine Rose daraus.
Wolle nicht kehren, wenn du keinen Besen hast.
Wollte die Gerechtigkeit auch zehn Jahr wandern: Sie fände doch keine Herberge in den Schlössern der Gewaltigen.
Wo man den Kopeken aus Silber schlägt, wird man den Rubel aus Gold schlagen.
Wo man die Rubel lässt, da lässt man auch die Freundschaft.
(Dieses russische Sprichwort ist vergleichbar mit dem deutschen Sprichwort „Beim Geld hört die Freundschaft auf.“)
Wo man einen reinwaschen will, muss er Flecken haben.
Wo man einen Thron für die Lüge baut, wird man einen Galgen für die Wahrheit bauen.
(In Russland sitzt die Lüge 2022 auf dem Stuhl des Präsidenten und über 7000 Russen, die öffentlich gegen den ungerechtfertigten Überfall Russlands auf die Ukraine demonstrierten sind innerhalb der ersten 7 Tage verhaftet worden. Wer nicht an den Galgen kommt wandert wahrscheinlich lange ins Gefängnis. Am 4.3.2022 wurde die Wahrheit über Russlands Krieg gegen die Ukraine offiziell in der Duma verboten, einige Tage später die Wahrheit überhaupt.)
Wo man Gold graben kann, grabe man nicht nach Silber.
Grabe nicht nach Silber, wo du nach Gold graben kannst.
Wo man Ochsen jagt, sind die Hasen sicher vorm Schuss.
Wo Mäuse sind, da stellen sich die Katzen ein.
Womit man in der Jugend prahlt, das wird man im Alter bereuen.
Wo Nachfrage herrscht, da steigen die Preise.
Woran wir reich sind, daran erfreuen wir uns.
(Das bedeutet, das wenige, das man hat, wird mit den Gästen geteilt.)
Worauf des Menschen Sinn gerichtet ist, das bestimmt seinen Wert.
Woraus besteht der Mensch? Aus Körper, Seele und Pass.
Wo Reden den Hals kostet, ist Schweigen eine Tugend.
(Im heutigen Russland 2022 kostet das Reden hohe Geldstrafen und bis zu 15 Jahre Haft, wenn das Gesagte nicht dem neuen russischen Zaren Putin dem 1. gefällt. In dieser Hinsicht befindet sich Putins Russland auf dem Stand von Ivan IV., dem Schrecklichen (1530 - 1584), dem erste Großfürst von Moskau, der sich zum russischen Zaren krönen ließ.)
Worfle erst deinen Hafer, ehe du über den Staub in meinem Hafer die Hände zusammenschlägst.
(worfeln = aus dem Mittelhochdeutschem - worfen = werfen, früher wurde das gedroschene Getreide mit einer Schaufel gegen den Wind geworfen, um die Spreu, die vom Wind weggeweht wurde, von den Körnern zu trennen.)
Worte lassen sich verzollen, aber Gedanken nicht.
Wo Sümpfe fehlen, fehlen auch die Störche.
Wovon spräche ein Hirt lieber als von seinen Ziegen.
Wo Zorn und Rache heiraten, da wird die Grausamkeit geboren.
Wozu sich weich betten, wenn man allein schlafen muss.
Wunden sind empfindlicher als Narben.
Wünsche bei der Frau nicht Reichtum, sondern Treue.
Würdest du auch für den Pelz tausend Rubel zahlen, dem Zobel dünkt der Preis seines Felles doch zu gering angeschlagen.
Zank liebt die Wahrheit nicht.
Zarenschritte gehen schneller als Wagenräder.
Zar und Bettler haben keine Freunde.
Zehn Achselzucken sind leichter als ein Handauftun.
Zehn Reiche mögen eher Bettler werden, als dass ein Bettler zum Reichen wird.
Zehn suchen das Glück und der Elfte findet es.
Zehn wollen weise sein, einer will es werden.
Zeit führt eine scharfe Axt.
Zerrissene Netze kann man wohl haben, aber es ist ein schlechter Fischer, der sie nicht flickt.
Ziehe das Wehr nicht auf, von welchem du nicht weißt, ob du es wirst wieder schließen können.
Ziehe den Narren aus dem Sumpf, so wird er dich zum Dank hineinstoßen.
Ziehe die Sehne noch so scharf, wenn der Pfeil stumpf ist, wird dein Schuss doch misslingen.
Zierkraut wächst nur in wenigen Gärten, Unkraut wächst überall.
Zitternd schauen die Diebe nach Osten, wenn man des Wortes Kibitka erwähnt.
(Eine Kibitka war hauptsächlich die Bezeichnung für Zigeunerwagen. Im Russischen Reich wurde sie auch für Gefängniswagen zur Deportation unliebsamer Adliger und anderer Straftäter verwendet.)
Zornige Böcke stoßen sich leicht die Hörner ab.
Zorn leiht Waffen.
(Dies bewahrheitet sich 2022 beim russischen Überfall und Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Russen mögen so viel Raketen, Marschflugkörper und Soldaten in die Ukraine schicken, wie sie wollen, die freie Welt wird den Ukrainern so lange und so viel Waffen liefern, bis der letzte Russe aus der Ukraine vertrieben ist.)
Züchtige deine Kinder mit Ruten, aber zerbrich ihnen den Rücken nicht.
Zucker ist süß an allen vier Ecken.
Zucker lockt die Fliegen mehr an als Essig.
Zuckt die Fürstin die Achsel, dann schüttelt die Zofe den Kopf.
Zu den Armen rede nicht in der Rubelsprache.
Zu den Schiffen gehören auch die Taue.
Zu einem Hause gehört mancher Balken.
Zu einem kleinen Kahn braucht man nur ein kleines Ruder.
Zu einem Strom sammeln sich viele Flüsse.
Zu einer Düne gehört manch Sandkorn.
Zu einer goldenen Axt gehört sich ein silberner Stiel.
Zu Gast sein ist schön, aber zu Hause ist es schöner.
Zu glauben, der geschwächte Feind könne dir nicht mehr schaden, hieße glauben, dass ein Funke keinen Brand verursachen könne.
Zu großer Geduld kommt auch die Klugheit.
Zu jedem Mönch findet sich eine Mönchin.
Zu jedem Tänzer findet sich eine Tänzerin.
Zu jedem Wunsch gehört eine Geduld.
Zum Beilschärfer geht der Narr, wenn er das feine Messerchen aus Tula will geschliffen haben.
Zum Brennen taugen auch knorrige Äste.
Zum Fischen gehört mehr als Netze haben.
Zum Heizen dient Eichenholz ebensowohl als Ebenholz.
Zum Mörder wird, wer dem Narren das Messer gibt.
Zum Sehen gehören mehr als zwei Augen.
Zum Reiten gehört mehr als Sporen tragen.
Zum Reiten gehören meist zwei Tiere: ein Pferd und ein Mensch.
Zum Sehen gehören mehr als zwei Augen.
Zum Waschen taugt Wasser besser als Wein.
Zu nahe Nachbarn verdrängen die Freundschaft.
(Wer eine gemeinsame Grenze mit Russland hat, ist ihnen zu nah und muss mit einem Vernichtungskrieg rechnen. Die Ukraine ist nur der Anfang, das einem russischen Eroberungskrieg zum Opfer fallen soll. Wenn die Ukraine fallen sollte, kommen die nächsten Länder an die Reihe.)
Zur Heirat reite nicht auf schnellem Pferde.
Zur Rache ist es morgen Zeit.
Zur Regenzeit ist schlecht heuen.
Zusammen baden und zusammen schlafen ist zweierlei.
(Dieses Sprichwort geht auf die russische Sitte der gemeinschaftlichen Bäder zurück.)
Zusehen, wie andere essen, vermehrt den eigenen Hunger.
Zuviel Honig säuert im Magen.
Zwang gilt vor Recht.
Zwei Bären in einer Höhle vertragen sich nicht.
Zwei Kinder tragen ist leichter als eins gebären.
Zweimal kann niemand, einmal muss jeder sterben.
Zwei mal zwei ist fünf, sagte der Wechsler, und rechnete weiter.
Zwei sind weniger zu fürchten als einer.
Zwei zanken sich über die Henne; der Dritte langt sich die Eier.
Zwischen eins und zwei zählt der Kranke eine Ewigkeit.
Zwischen zwei guten Schwimmern mag leicht auch ein schlechter schwimmen.