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Afrikanische Sprichworte
Karte von Afrika
Afrika ist mit 30,2 Millionen km² (22 % der Landfläche der Erde) und über 1,1 Milliarden Einwohnern (2014) der zweitgrößte Erdteil. Afrika ist wahrscheinlich die „Wiege der Menschheit“, wo im Zuge der Hominisation die Entwicklung zum modernen Menschen Homo sapiens, zu dem heute alle Menschen gehören, stattfand. Im Alten Ägypten bestand eine der frühesten Hochkulturen.

In der Römerzeit war Africa nur das Gebiet der gleichnamigen römischen Provinz im heutigen Tunesien. Der Erdteil wurde in der Antike oft Libya genannt. Der Name Africa wurde vom römischen Feldherrn Scipio Africanus (Eroberer Karthagos) erstmals verwendet, ist vom lateinischen Wort Afer (Plural: Afri) abgeleitet, was so viel wie „Afrikaner, Punier“ bedeutet.

Heute gibt es über 50 Länder/Staaten und über 3.000 verschiedenen Ethnien/Völker in Afrika. Trotzdem sind viele Sprichwörter nur mit der Herkunftsangabe „aus Afrika“ verbreitet. Das ist das Gleiche, als ob alle Sprichwörter von Skandinavien über Deutschland bis Spanien, Russland, Ukraine bis Griechenland und allen Mittelmeerländern nur als „aus Europa“ bezeichnet wären. Viele Sprichwörter sind mehrere Hundert Jahre alt und Afrika war vor 1900 den meisten Europäern weitestgehend unbekannt. Damals war alles nur Afrika, egal woher es vom fremden Erdteil stammte. Nur wenn kein Hinweis auf eine bestimmte Herkunft bekannt ist, stehen die Sprichwörter hier unter „afrikanische Sprichwörter“. Alle anderen sind unter dem heutigen Land oder der Ethnie zu finden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Afrika
          www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/voelker-in-afrika.php

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Afrikanische Sprichwörter von A bis H
Afrikanische Sprichwörter von  I bis Z
Alle Nasen blicken zur Erde.

Alles Böse, das ein Mensch in der Jugend getan hat, kann man ihm am Gesicht ablesen, wenn er alt ist.


Alles ist schön, wenn man jung ist.


Alles kann man sauber machen, nur nicht einen schmutzigen Mund.


Alles, was du im Kopf hast, ist im Kopf eines anderen auch.


Alles, was wir tun, wird ein Teil von uns.


Alte Gewohnheiten verschwinden nicht plötzlich.


Alter Dünger stinkt nicht mehr.


Alte Sprüche enthalten keine Lügen.


Alte Worte sind weise Worte.


Am Ende der Geduld findet man den Himmel.


Am Tag nach der Wohltat weiß man, wer ein Herz hat.


Arbeit ist gut, vorausgesetzt, du vergisst nicht zu leben.


Arbeit und Ruhe gehören zusammen wie die Wurzel und die Blüte.

Ärgere das Krokodil nicht, solange du nicht aus dem Fluss draußen bist.

(Ähnliche Sprichworte in verschiedenen Teilen Afrikas.)


Auch der unbeliebteste Mensch findet einen, der ihm die Haare schneidet.

Auch die Farben eines Chamäleons sind für das Überleben, nicht Schönheit.

Auch ein wütender Hund fängt den Tod nicht.

Auch wenn die Hyäne keine Zähne mehr hat, können ihr die Geißen nicht auf dem Hals herumtanzen.

Auch wenn du mit den Ameisen Mitleid hast, setzest du dich doch nicht auf sie.

Auf dem Weg zu deinem Freund soll kein Gras wachsen.
Auf beiden Füßen kann man nicht hinken, man fällt dann um.

Auf dem Weg zu deinem Freund soll kein Gras wachsen.


Auf der Innenseite der Hand wachsen keine Haare.


Auf der Wurzel ruht der Baum.

Auf Kredit kaufen heißt, die Ernte des nächsten Jahres zu berauben.

Ausdauer ist ein Talisman für das Leben.


Aus Stolz laufen die Krebse seitwärts.

Bei Regen geht auch das Krokodil ins Wasser.

Besser die Nacht voll Zorn verbracht als voll Reue.

Besser ein satter alter Löwe an der Macht als ein junger hungriger Löwe.

Besser ist`s, selbst hinzugehen, als einen anderen zu schicken.

Beurteile deine Schönheit nicht nach Anzahl der Leute, die dich ansehen, aber nach Anzahl der Leute, die dich anlächeln.


Bringt dich deine rasche Zunge ins Unglück, bringt dich dein schneller Fuß nicht heraus.

Brüder lieben einander, wenn sie gleich reich sind.

Das Alter ist unheilbar.


Das Auge sieht; der Geist versteht.


Das Auge sieht nicht, ob die Suppe gesalzen ist, es sieht nur, ob sie fett ist.


Das Bauchgrimmen schmerzt das Schienbein nicht.


Das Böse ist ein Hügel; jeder steigt auf seinen eigenen und zeigt auf einen anderen.


Das Fett ekelt den, der immer im Fett lebt.


Das Flusspferd, welches du sehen kannst, wirft dein Floß nicht um.


Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.


Das Herz ist nie zufrieden, höchstens der Bauch.

Das Herz ist wie eine Ziege, die man festbinden muss.
Das Herz muss wie eine Ziege angebunden werden.

(Ähnliche Sprichwörter in verschiedenen Teilen Afrikas.)

Das Hin und Her sondert Butter und Milch.

Das Kalb folgt nicht dem Pferd.


Das Kind, das nicht schreit, stirbt auf dem Rücken seiner Mutter.

Das Kind hasst den, der ihm alles gibt, was es will.


Das Ohr hat keine Türen.


Das Schamgefühl eines alten Menschen ist der Zorn.


Das schärfste Messer kann seinen eigenen Griff nicht zerkratzen.


Das Schwein, das den Teich trübe macht, kann das Meer nicht trüben.

Das Schwein kennt den Baum, an dem es sich kratzen kann.

Das Wasser am Morgen ist das beste Wasser.


Das Wasser verliert niemals seinen Weg.


Das würdige Kriechen des Wurms erregt den Neid des Hahns.


Dein Verstand ist ein Sklave, bist du in Schwierigkeiten, verlässt er dich.

Dem, der einen in der Nacht führt, muss man am Tage Dank sagen.

Dem Feigen bleiben die Knochen ganz.


Dem fremden Kind droht keiner Prügel an.


Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.


Den Dorn im Fuß zieht die Hand heraus; den Dorn in der Hand kann der Fuß nicht herausziehen.


Der aktiven Frau gehört der Mann.


Der alltägliche Weg hat keine Wegemarken.

Der Anblick von Büchern treibt den Kummer vom Herzen.

Der Bauch kann nicht trauern.

Der Baum, der sich zu beugen versteht, wird nie vom Wind gebrochen.

Der Blinde weiß erst dann, dass du ihn gesehen hast, wenn du ihm auf den Kopf schlägst.


Der Bucklige schläft nicht auf dem Rücken.


Der, dessen Augen tief liegen, muss früh anfangen zu weinen.

Der Dorn wurde mit der Spitze geboren.

Der Faden sagt, es gehe ihn nichts an, er folge nur der Nadel.

Der Fehler der Freude ist, dass sie zu Ende geht.

Der Fehler leugnet nicht den Wert der Anstrengung.

Der Feigling tanzt nicht am Morgen.

Der feine Mann, der nichts verborgt, bringt seine Sippe in Schande.

Der Finger, der alles anfassen muss, wird der Nase einen schlechten Geruch vermitteln.
Ein Floh kann einem Löwen mehr Ärger bereiten als ein Löwe einem Floh. 
Diesen Löwen neben dem Hamburger Rathaus konnte trotzdem seit über 100 Jahren noch kein Floh ärgern.
Der Floh macht Löwen mehr zu schaffen als Löwen dem Floh.
 
(Sprichwort in vielen Teilen Afrikas.)

Der Frosch vergisst nicht den Sumpf, in dem er geboren ist.


Der Geschmähte ist immer anwesend.


Der Gierige möchte am liebsten am Morgen Samenlöcher bohren,
aus denen er am Abend schon ernten kann.


Der Glückspilz wird stets erst morgen durchgeprügelt.


Der größte Sprecher hat nicht immer recht.


Der Händler ist nie mit dem Markt zufrieden.

Der Hund, der mit den Knochen spielt, zerbricht ihn schließlich.

Der Hund hat vier Beine, aber er läuft nicht auf vier Wegen.


Der Hunger am Abend sitzt in den Knien.


Der Jäger, der seinen Speer zu früh wirft, erlebt seinen zweiten Speerwurf nicht mehr.


Der Kakerlak hat kein Recht im Schnabel der Henne.


Der Kluge steckt die Hand in des Dummen Tasche.


Der Kopf stolpert nicht.


Der Kranke hat kein Vertrauen in Gott, denn von ihm kommt sein Übel.


Der Leopard, der dich besucht, ist der, welcher dich tötet.

Der Löwe knurrt sein Junges an, aber er frisst es nicht.

Der Mann, der die Bissen der Nahrung zählt, die er schluckt, ist nie zufrieden.

Der Mensch ist dem Menschen Medizin.
(Ähnliche Sprichwort in verschiedenen Ländern Afrikas.)


Der Mensch muss ein Topf sein, will er sich zwischen Feuer und Wasser begeben.


Der Mensch wird fertig mit Essen, aber nicht mit Reden.


Der Mund, der isst, spricht nicht.

Der Mund ist dumm, nach dem Essen vergisst er, wer ihm das Essen gab.

Der Papagei spricht sehr viel, wenn er lange im Käfig ist.

Der Rat von einem Menschen, der dich nichts angeht: ein Sturz über den Abhang.


Der Regen von früher macht den Reis nicht reif.


Der Rücken der Mutter ist der Spielplatz des Kindes.


Der Rücken hat keine Ohren.


Der Sandfloh sagt, er liebe die Menschen, aber die Menschen liebten ihn nicht.


Der sanfte Fluss will die Menschen packen.


Der Schatten des Zebras hat keine Streifen.

Der Schlafplatz eines großen Tieres ist nie ganz frei von Haaren.

Der Schmetterling, der zwischen die Dornen fliegt, wird seine Flügel zerreißen.


Der Schmutzfink badet nicht, auch wenn er am Fluss wohnt.


Der schwanzlosen Kuh treibt Gott selbst die Fliegen weg.


Der Schwätzer wahrt nur das Geheimnis, das er nicht kennt.


Der Stein im Wasser weiß nicht, dass der Hügel in der Sonne vertrocknet ist.


Der Tanz der Maus, so schön sie auch tanzt, gefällt der Katze nie.

Der Tapfere hat zwei Schätze.

Der Tod ist ein Wohnungswechsel.

Der Töpfer kocht sein Essen in einem alten zerbeulten Topf.

Der Traum erfreut gewiss, doch er macht nicht reich.

Der verächtliche Blick der Kröte kann keine Schlange töten, wohl aber der verächtliche Blick der Schlange die Kröte.

Der Wald verbirgt nicht nur die Feinde des Mannes, sondern er ist voller Medizin des Mannes, heilender Kraft und Nahrung.

Der Weise schafft Sprichwörter, damit Narren lernen, nicht zu wiederholen.

Der weit entfernte Verwandte ist leicht gut zu behandeln.

Der Zorn erzeugt keine Guten Kinder.

Des Menschen Gedanken sind sein Reich.

Die Affen sind schlimm; welchen du auch siehst, er hat einen roten Hintern.


Die Augen wählen, der Mund aber nicht.

Die Dromedare verspotten einander nicht wegen des Höckers.

Die Dunkelheit bringt den zum Tanzen, der es nicht kann.


Die Eidechse, die aus dem hohen Irokobaum*2 auf den Boden sprang, sagte, sie würde sich selbst loben, wenn es sonst niemand tut.

Die Eidechse fürchtet, wer den Biss der Schlange kennt.

Die Eier unterrichten die Henne im Brüten.


Die Ewigkeit gibt keine Antwort.


Die Finger eines Kindes werden nicht von einem Stück heißen Yams verbrannt, die seine Mutter in seine Handfläche legt.

Die Fliege, die vom Kot lebt, trägt keinen Kot zum Markt.


Die Frau ist wie ein Klebstoff. Wenn sie dich liebt, klebt sie dich an sich selbst an; wenn sie dich hasst, klebt sie dich an allem an, was du weder getan noch gesagt hast.


Die Freundlichkeit, die man einer Henne erweist, ist nie vergebens. Nach langer Zeit gibt sie ein gutes Mahl.


Die Fußsohle träumt nicht.

Die Fußspur des Elefanten verdeckt die Spur der Zwergantilope.

Die Henne singt nicht, solange der Hahn da ist.

Die Hyäne mag Tag und Nacht beten, die Zicklein trauen ihr doch nicht.


Diejenige, die dir rohes Essen auftischt, liebt dich.


Die Kamele machen sich nicht gegenseitig über ihre Herren lustig.


Die Kraft des Krokodils ist das Wasser.


Die Krankheit ist ein Splitter des Todes.


Die Kuh, die langsam ins Wasser geht, trinkt gründlich.


Die Kuh, die zu Lebzeiten viele Schläge empfing, muss nach ihrem Tod erleben, dass man ihr Fell auf eine Trommel spannt.


Die Liebe ist ein Esel ohne Zügel.


Die Lüge kann ein Jahr laufen, die Wahrheit holt sie in einem Tage ein.


Die Lust schließt Sorgen auf.


Die Männer sind die Sklaven der Frauen.


Die Maus darf der Katze nicht sagen, sie habe kein schönes Fell.


Die Maus ist klug in ihrem Loche.


Die Narbe sagt: Ich war früher eine Wunde.


Die Rinder weiden am Abgrund, wie der Mensch ständig an einem Abgrund sein Leben führt.

Die Schildkröte will keinen Streit, darum trägt sie ihr Haus auf dem Rücken.


Die Schildkröte wollte tanzen, aber ihr fehlte der Muskel im Hals.

Die Schlange ist hungrig und findet ein Stachelschwein; aber der Hunger quält sie doch.

Die Schlange ist vergebens schön.


Die Schlangenbrut wächst mit Gift auf.


Die Schlange trägt keine Schuhe.

Die Schöne erschrickt, wenn ihr Schminktopf leer ist.


Die Schönheit einer Frau wird nutzlos, wenn es keinen gibt, sie zu bewundern.


Dieselbe Wasserfülle ist in deinem Krug, ob du aus dem Brunnen oder aus dem Ozean schöpfst.


Die Sonne scheint auf die, die stehen, bevor sie auf diejenigen scheint, die unter ihnen knien.

Die Tage vergehen, die Missgeschicke bleiben.

Die Trompete im Haus tut den Ohren weh.

Die Tür, die Guten wie Bösen Eintritt gewährt, ist schlecht.

Die Unterlippe verachtet die Oberlippe.

Die Vergangenheit begegnet uns jeden Tag, weil sie nie vergangen ist.

Die Vergnügungen des Menschen knacken ihm die Läuse auf dem Bauch.

Die versprochene Kuh wird nicht fett.

Die Welt ist ein Bienenstock; wir treten alle durch dieselbe Tür ein, aber leben in verschiedenen Zellen.

Die Welt ist eine schwangere Frau.

Die Welt ist Wind: bläst und vergeht.

Die Zecke verachtet den Hund, auf dessen Hintern sie lebt.

Die Zunge hat mehr Macht als Hand und Fuß.

Die Zunge lobt sich selber.

Dort, wo man liebt, wird es niemals Nacht.

Du hast zwei Ohren, doch hörst du das Wort nicht doppelt.

Du kannst den reifen Mais an seinem Aussehen erkennen.

Du kannst nicht für Essen arbeiten, wenn es kein Essen für Arbeit gibt.

Du lernst immer viel mehr, wenn du verlierst, als wenn du gewinnst.

Du musst den Kopf streicheln, um das Ungeziefer zu fangen.

Durch Kriechen lernt ein Kind zu stehen.

Durchquere den Fluss in einer Menschenmenge, und das Krokodil wird dich nicht fressen.

Du solltest wissen, was in der Küche gekocht wird, sonst könntest du verbotene Nahrung essen.
Egal, ob das Messer auf die Melone oder die Melone auf das Messer fällt: Am Ende leidet immer die Melone.

Egal, ob mit oder ohne Nasenring: Frauen sind immer schön anzusehen.

Eier und Steine werden nicht auf demselben Platz bleiben.


Eile pflegt ein schwächliches Kind zu gebären.


Ein Affe sieht einen anderen Affen hüpfen, schon hüpft er auch.

Ein alter Mann ist wie ein knorriger Stock.

Ein alter Mann stirbt nicht leicht des Hungers.


Ein Blatt fällt nicht ins Wasser und verfault am gleichen Tag.


Ein Dieb hält keine Rede.


Ein Dieb ist der beste Hüter seiner Güter.


Eine alte Frau fühlt sich immer unwohl, wenn trockene Knochen in einem Sprichwort erwähnt werden.

Eine bittere Wahrheit ist besser als eine süße Lüge.

Eine einzige Lüge kann tausend Wahrheiten töten.

Eine familiäre Bindung ist wie ein Baum, er kann sich biegen, aber nicht brechen.

Eine Frau, die einen Mann für Sex verfolgt, verliert ihre geistige Schönheit.


Eine Hand schnürt kein Bündel.


Ein einzelner Stock kann rauchen, aber er wird nicht brennen.

Ein einziger Fehler tötet den Menschen nicht.

Ein einziger Hintern kann nicht zugleich auf einem Pferd und auf einem Kamel sitzen.

Ein Ei sitzt nie auf einer Henne.

Ein Elefant wird nicht müde, sein Elfenbein zu tragen.

Ein Elefant ist nie zu schwach, seine Stoßzähne zu tragen.

(In mehreren afrikanischen Ländern sind die Stoßzähne nicht zu schwer für Elefanten oder er wird nicht müde oder zu schwach, sie zu tragen.)

Eine Löwin braucht nicht zu brüllen, um die Menge in Ehrfurcht zu halten.

Eine Mausefalle tötet keinen Elefanten.

Eine nackte Hand fasst nicht ins Feuer.


Einen alten Bullen kannst du mit Stroh anbinden.


Ein enger Freund kann ein naher Feind werden.


Einen Hundsfisch*1 mit der Hasenfalle fangen, ist der Gipfel des Glücks.

Einer allein kann kein Dach tragen.


Einer, der anderer Unglück verursacht, lehrt sie auch Weisheit.

Einer Frau höflich Hingabe ist ihre größte Schönheit.

Eine Schlange, die sich zu regen weiß, wird so dick wie ein Bein.

Eine Schöne schmerzt das Herz.


Eine Witwe versäumt keinen Tanz.

Ein Fauler weiß nicht, dass er faul ist, bis er eine Schildkröte aufscheucht und sie ihm entkommt.

Ein fauler Zahn macht alle Zähne stinken.


Ein Feind kann dein Glück nicht wegschicken, nur es verzögern.


Ein Fluss läuft nicht über den anderen.

Ein Freund ist jemand, der den Weg mit dir teilt.


Ein Gelähmter liebt viel Geschwätz.


Ein Geschenk soll man nie zu genau untersuchen.


Ein geschwätziger Vogel baut kein Nest.


Ein guter Charakter ist mehr wert als ein schönes Gesicht.


Ein Haus stirbt nicht, das einen Gast willkommen heißt.


Ein Huhn mit schönem Gefieder sitzt nicht in einer Ecke.

Ein Huhn wäscht sich nicht, und doch sind seine Eier weiß.


Ein hungriges Auge fällt nicht in tiefen Schlaf.

Einigkeit beim Vieh macht, dass der Löwe sich hungrig niederlegen muss.


Ein Kanu ist nie zu groß zum Kentern.

Ein kleines Haus wird hundert Freunde halten.

Ein Kopf allein geht nicht zur Beratung.


Ein Kopf, der Butter trägt, hält die Sonne nicht aus.


Ein Küken, das in einen Hahn wächst, kann an dem Tag entdeckt werden, an dem es schlüpft.

Ein kurzer Mensch macht sich nicht bucklig.

Ein lahmer Fuß macht auch den gesunden schmutzig.


Ein langweiliges Lied geht am Ohr vorüber.


Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.


Ein Mann, der Respekt dem Großen zollt, ebnet den Weg für seine eigene Größe.

Ein Mann wird nicht für zwei gezählt, weil er fett, und nicht für halb, weil er mager ist.

Ein Mensch ist Arznei für Menschen.

Ein Mund, der nichts zu tun hat, spricht von den Angelegenheiten anderer.

Ein Narr und Wasser werden den Weg gehen, auf den sie umgeleitet werden.

Ein Narr wirft seine Augen hin und her.


Ein Ohr geht nie hungrig zu Bett.


Ein reicher Mann ist der Sklave seines Besitzes.


Ein schlechter Magen sagt dir immer, was du gegessen hast.


Ein schlechtes Gewissen macht feige.


Ein Schwätzer merkt es nicht einmal, wenn er seine Schwiegermutter beleidigt hat.


Ein Skorpion lässt sich nicht verschlucken.

Ein Stein lässt sich auch mit der größten Menge Holz nicht kochen.

Ein Stein schwitzt nicht.


Ein stolzes Herz kann einen allgemeinen Misserfolg überleben, weil so ein Misserfolg seinen Stolz nicht sticht.

Ein Trinkbecher ist nicht groß, und doch schöpft er den Krug leer.

Ein Unglücklicher leidet nicht nur an einer einzigen Sache.

Ein verdorrter Baum grünt auch am Flussufer nicht.

Ein wahres Wort ist niemals frech.

Ein Weib verführt man durch Schmeicheln.

Ein wertvoller Schutz vor Feinden ist der Humor.

Ein Wort, das lang im Leib gereift ist, ist fett, wenn es herauskommt.

Ein Wort ist wie Wasser: Einmal ausgegossen kann man es nicht mehr aufsammeln.

Elendes Leben ermüdet den Lebenden nicht.

Eltern ekeln sich nicht, wenn sie den Schleim von ihrer Kinder Nase wischen.

Er entfloh dem Krokodil im Wasser und traf auf dem Lande den Leoparden.
(Das Sprichwort bedeutet das Gleiche wie das Thailändische: Wer vor dem Tiger flieht, begegnet dem Krokodil. oder das Tibetische: Einem Pfeiler ausgewichen, einen Holzbalken voll getroffen. Auf Deutsch: Vom Regen in die Traufe kommen.)


Erst wenn er die Flügel breitet, ist der Vogel groß.

Es genügt nicht für einen Mann zu reiten, er muss auch wissen, wie man fällt.


Es gibt immer einen Sieger, sogar beim Schönheitswettbewerb der Affen.


Es gibt keine Gesellschaft ohne Schmuck.


Es gibt keinen Dummkopf, der von seiner Familie verleugnet wird.


Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.


Es gibt viele bunte Blumen auf dem Pfad des Lebens, aber die schönsten haben die schärfsten Dornen.

Es gibt wilde Tiere, aber auch wilde Jäger.

Es ist nicht gut, sich ohne einen Freund auf den Weg zu machen.

Es ist nur eine dumme Kuh, die die Aussicht erfreut, in ein schönes Schlachthaus gebracht zu werden.

Es ist viel leichter sich zu verlieben, als verliebt zu bleiben.


Es sind jene hässlichen Raupen, die sich in schöne Schmetterlinge der Jahreszeit verwandeln.

Fällt ein Baum, so hört man es. Wächst ein Wald, ist alles still.

Fehler sind wie Berge: Man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen.

Fliehst du vor dem Loche, fällst du in den Brunnen.

(in Marokko: Er floh vor dem Loche und fiel in den Brunnen. In Deutschland: Vom Regen in die Traufe kommen.)


Folgst du deinem Vater, lernst du seinen Gang.

Frauen können neunundneunzig Geschichten erfinden, aber mit der hundertsten verraten sie sich.

Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.

Freundschaft nach Streit ist die beste Freundschaft.

Freundschaft zwischen Männern kommt nur nach einem Kampf.

Frischer Kot erfreut die Fliegen.

Fürchte den am meisten, der dir verwandt ist.


Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.

Für den, den man sich wünscht, ist immer Platz.

Ganz allmählich frisst die Fliege des Hundes Ohr auf.

Gehe zu den alten Wasserstellen für mehr als Wasser zurück; Freunde und Träume sind da, um dich zu treffen.


Geht der Mond unter, glänzen die Sterne am Himmel.


Geld hat keine Verwandte.


Geld ist gut, aber der Mensch ist besser, weil er antwortet, wenn man nach ihm ruft.


Geld kennt keinen Müllkasten.

Gib den Füßen Ruhe, aber auch dem Herzen.


Gier verliert, was sie gewonnen hat.

Glatte Steine lassen dich leicht ausrutschen.

Glück bringt weiteres Glück.


Gott gibt und erinnert uns nicht dauernd daran.


Gott verbirgt sich dem Geist (Verstand) des Menschen, aber offenbart sich seinem Herz.

Gründe deine Hoffnungen nicht auf menschliche Versprechungen.


Gute Umgangsformen schaffen gute Nachbarn.

Gute Ware kehrt nicht vom Markt zurück.


Gute Ware verkauft sich selbst, schlechte bedarf der Reklame.


Gut macht man, was man gern macht.

Halte einen wahren Freund mit beiden Händen.

Handle, wie dein Freund handelt, oder verlasse ihn.


Harte Worte zerbrechen keine Knochen.

Hass ist wie Regen, der in der Wüste fällt: Er nützt niemandem.

Hat deine Mutter für dich gekocht, dann iss. Hat sie für dich geplant, dann weigere dich.


Hat der Arzt sich geirrt, geht er fort durch die Hintertür.

Hat der Hirt ein lockeres Messer, bleibt seine Herde klein.


Hat mich der Platzregen nicht umgebracht, so wird auch der Tau mich nicht umbringen.

Heiße ein Kind nicht pfeifen, wenn es lachen muss.

Herrsche nicht, damit du nicht beherrscht wirst.


Herr Streithahn hat keine Freunde.


Hinterlasse deinem Sohn lieber Schulden als Schande.


Hoffnung bringt niemanden um.


Humor und Geduld sind die Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.

Afrikanische Sprichwörter von A bis H
Afrikanische Sprichwörter von  I bis Z
*1 Hundsfisch: Süßwasserfische auf der nördlichen Erdhalbkugel. Es sind kleine Verwandte der Hechte und sie gehören zur Familie der Umbridae. Sie leben in Bereichen mit flacheren Gewässern meist über 20 Grad und werden bis ca. um 30 cm lang. Hundsfische atmen mit ihrer Schwimmblase atmosphärische Luft, da sie in meist sauerstoffarmen Wasser leben.

*2 Iroko
 ist ein großer Laubholz Baum an der Westküste des tropischen Afrikas. Es wird manchmal als African Teak bezeichnet, gehört aber nicht zur Teak Familie. Es ist fast so haltbar wie Teak, hat aber nicht die gleiche Stabilität. Staub von Irokobaum kann möglicherweise Asthma, Dermatitis und Nesselsucht verursachen.
Der Baum hat in manchen Kulturen eine Bedeutung, wird verehrt oder gefürchtet. Die Yoruba glauben, dass der Baum von einem Geist bewohnt, und jeder, der das Gesicht des Irokomanns sieht, verrückt wird und schnell stirbt. Jeder Mann, der ein Iroko Baum fällt, verursacht Unglück für sich seine Familie. Der Geist des Iroko kann in Häusern gehört werden, in denen Iroko-Holz verbaut wurde, weil der Geist im Holz gefangen ist.