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Sprichworte aus Kasachstan
Flagge von Kasachstan
Wappen von Kasachstan
Flagge von Kasachstan
Wappen von Kasachstan
Flagge und Wappen Kasachstans
In der Mitte des kasachischen Wappens ist ein Schanyrak auf türkisblauem Grund, der obere Teil einer Jurte. Für die Kasachen ist das es ein Zeichen des mütterlichen Hauses. Es soll das gemeinsame Haus aller Völker Kasachstans sein. Vom Schanyrak laufen wie Sonnenstrahlen Stützen in alle Richtungen auseinander. Auf beiden Seiten befinden sich mystischer Einhörner/Pferde mit Flügeln. Sie stehen für die lebensspendende Kraft, die den Schanyrak scheinbar in den Himmel trägt, was eine lichte Zukunft symbolisieren soll.
Die Flagge Kasachstans ist Türkisblau mit einer Sonne mit Strahlen und darunter ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln in der Mitte. Auf der linken Seite befindet sich ein vertikaler Streifen mit nationalen Ornamenten. Alle Bilder sind in goldener Farbe. Das Türkisblau symbolisiert den Himmel und die menschlichen Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Treue und Hoffnung. Die goldene Sonne bedeutet Ruhe und Reichtum und der Adler steht für Großzügigkeit und eine gütige Seele.
Die Flagge geht auf einen Entwurf des Malers Sch. Nijasbekow zurück.


Kasachstan ist ein Binnenstaat in Zentralasien vom Kaspischen Meer im Westen und bis zum Altai-Gebirge im Osten. Mit ca. 5,4% ragt die Landesfläche ins äußerste Osteuropa. Das Land hat 17737000 Einwohner (2014) und ist mit 2.724.900 km² der neuntgrößte Staat der Erde.
Vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert entstanden auf dem Gebiet Kasachstans verschiedene Reiche. Die Mongolen unter Dschingis Khan eroberten das Land im 13. Jahrhundert, ebenso der Usbeke Tamerlan im 15. Jahrhundert. Bevor sich die kasachischen Nomaden dem russischen Zaren unterstellten, gehörten sie zum nomadisch-geprägten Steppenreich der Dsungaren. 1936 wurde Kasachstan zur eigenständigen Unionsrepublik Kasachische SSR in der Sowjetunion.
Am 16. Dezember 1991 wurde Kasachstan von der Sowjetunion unabhängig zu einem eigenständigen Staat. 1997 wurde der Regierungs- und Parlamentssitz von Almaty (Alma-Ata) nach Aqmola verlegt, das dann als offizielle Hauptstadt proklamiert und ein Jahr später in Astana („Hauptstadt“) umbenannt wurde.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan


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Alles Neue bekommen wir von jungen Menschen.

Anstatt zwei Hasen nachzulaufen, fange ich lieber einen.
(ein Mann muss sich zwischen zwei Frauen entscheiden und erleidet nicht selten Schiffbruch dabei)

Armut ist keine Schwäche.


Auch die Luft in deinem Land kann heilen.


Auch ein Maulwurf fühlt sich stark, wenn er in seinem Loch ist.


Auch wenn ich kein Khan
*3 in meiner Heimat sein kann, würde ich glücklich sein, nur ein Stein in einer Schlucht zu sein.

Beim Fallen lernt das Kind gehen.


Besser, du fragst einen jungen Burschen, der die Welt gesehen, als einen Alten, der nur auf der faulen Haut lag.


Butter passt nicht zum Hundemagen.

(Man soll gute Sachen nur denen geben, die sie würdigen können. Ähnliche Bedeutung in Deutschland: Man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen.)

Das Fohlen kann das Pferd übertreffen; das Kind kann seinen Vater übertreffen.


Das Gespann ordnet sich beim Laufen.

(Das bedeutet, man muss einer Sache nur genügend zeit geben, damit sie in die richtige Bahn kommt. Vergleichbares deutsches Sprichwort: Mit der Zeit kommt die Henne auf ihre Eier. oder Mit der Zeit reift das Korn.)

Das Haus mit einem Kind ist ein Basar; das kinderlose Haus ist ein Grab.


Das Heimatland kann dich besser wärmen als Feuer.


Das Kamel kommt zum Salz, der Bräutigam zur Braut.

(Das bedeutet, jeder hat andere Interessen.)

Das Lächeln des Volkes ist heißer als die Sonne.


Das Maul des Wolfes ist blutig, ob es nun frisst oder nicht.

(Ein böser Mensch bleibt böse, auch wenn er gerade nichts macht.)

Das Wasser findet seinen Lauf, das Vieh seinen Besitzer.


Dein Eigentum ist dir selbst so heiß wie Feuer.

(Dem Egoisten sind seine Angelegenheiten und sein Besitz wichtiger als alles andere.)

Dem Fohlen tut die Stelle, wo es seine Mutter getreten hat, nicht weh.

(Das bedeutet, wenn Eltern ihre Kinder schlagen, sollen diese sich nicht beklagen, da die Eltern es ja nur zum Besten der Kinder tun.)

Dem Kind, das nicht weint, wird die Brust nicht gegeben.


Den Armen tötet die Faulheit, den Reichen der Stolz.


Denjenigen, mit dem du einmal am Dastarchan
*1 vertraulich geredet hast, wirst du bis zu deinem Lebensende schwer vergessen.

Den vaterlosen Waisen mangelt es an Ehre; die mutterlose Waise ist eine traurige Waise.


Der alte Adler fliegt vorsichtig.


Der Dzhigit*2 ist froh, wenn er seinen Preis kennt. Ein Volk ist glücklich, das sich selbst beherrscht.

Der Fisch stinkt vom Kopf, der Böse von den Füßen.
(Ähnliche Sprichworte auch in etlichen anderen Ländern.)

Der Hund bellt, die Karawane zieht weiter.

(Man soll sich nicht von Unwichtigem ablenken lassen und auch nicht um das Gerede von Kritikern und anderen kümmern, sondern unbeirrt vom Widerstand die eigenen Ziele weiter verfolgen. International verbreitetes Sprichwort (deutsch, armenisch, spanisch, indisch, kurdisch, türkisch), wahrscheinlich türkischen Ursprungs.)

Der Hund gibt keine Ruhe, solange noch etwas im Napf ist.


Der Hund ist das Ohr des Menschen.


Der Krähe scheint ihr Kind weiß; dem Igel scheint sein Kind weich.


Der kriecherische Hund bekommt Prügel, bis er liegt.


Der Mann ist der Kopf, die Frau der Nacken.

(Ähnliche Bedeutung wie das englische Sprichwort: Der Mann ist der Kopf, doch es ist die Frau, die ihn bewegt.)

Der schlechte Schnitter ist bei der Sichel wählerisch.

(Man schiebt die Schuld für eigenes Unvermögen gern auf anderes und hat Ausreden für den Mißerfolg. Ähnliche Bedeutung in deutschen Sprichworten: Wenn der Schreiber nichts taugt, gibt er der Feder die Schuld. oder Wer nicht tanzen kann, sagt, dass der Boden nicht eben sei.)

Der schönste Tisch ist ohne Essen nur ein kahles Brett.


Der Vater wacht über den aufwachsenden Sohn, die Mutter wacht über die heranwachsende Tochter.


Der Wolf ist wild auf das schwache Vieh.

(Ähnliche Bedeutung wie im Deutschen: Starker Leute Spiel ist schwacher Leute Tod. und Die großen Fische fressen die kleinen.)

Der Zorn des Volkes kann sogar Festungen zerstören.


Die Augen fürchten die Arbeit, aber die Hände verrichten sie.


Die besten Menschen sind in deiner Heimat.


Die Geschichte des Landes ist die Geschichte der Menschen.


Die Heimat ist mütterlich zum Volk; das Volk ist eine Mutter zum Dzhigit*2.

Die Kuh versteht das Streicheln nicht, der Böse versteht die Ehrerbietung nicht.
(Wenn man zu einem Bösen freundlich oder verständnisvoll ist, wird der es als Schwäche auslegen und es rücksichtslos zum eigenen Vorteil ausnutzen.)

Die Menschen haben scharfe Augen und großzügige Hände.


Die Schönheit des Sees ist das Schilf, die Schönheit des Berges die Quelle.


Die Stärke der Menschen ist so mächtig wie eine Schlammlawine.


Du darfst nicht zu weit gehen, wenn du fähig sein willst, den Weg zurück zu finden.


Du kannst einen Welpen trainieren und er wird dich später in der Wade beißen; du kannst einen Blinden beibringen, wie man mit einer Waffe schießt, und er wird dich später töten.


Du kannst keinem Huhn genug zu fressen geben, um es zufrieden zustellen; du kannst einem Mädchen nie genug Kleidung geben, um sie zufrieden zustellen.


Egal wie du den Wolf erziehst, er schaut noch auf die Berge und heult.

Wenn du ein Wolfsjunges aufziehst, so blickt es in den Himmel und heult.

(Eine schlechte oder böse Veranlagung lässt sich trotz guter Erziehung oder gutem Beispiel nicht verändern.)

Ein böser Hengst greift seine eigene Mutter an.
(Das bedeutet, dass ein böser oder schlechter Mensch keine Hemmungen hat auch seinen Nächsten Schaden zuzufügen.)

Eine boshafte Frau weint schnell, eine verfressene Frau fragt viel.

(Das bedeutet, Frauen sind launenhaft und gerissen und haben keinen Charakter.)

Eine Frau mit Männerstimme hat keinen Anstand, ein Mann mit Frauenstimme hat keine Kraft.

(Wer sich nicht an das traditionelle Rollenverhältnis zwischen Mann und Frau hält, wird von den anderen schlecht angesehen und nicht geachtet.)

Eine Frau mit Mann ist wie ein Ochsengespann.

(Das bedeutet, wenn man zusammenhält, ist man gemeinsam stark.)

Eine Gans vermisst ihren See, der Mensch sehnt sich nach seiner Heimat.


Eine Krähe aus deinem Land ist besser als ein Falke aus einem fremden Land.


Eine Zwiebel kann so süß wie Honig sein, wenn sie in deiner Heimat wächst.


Ein geteiltes Land wird fallen; ein geeintes Land ist standhaft.


Ein Huhn kann verspielt sein aber es wird nie von der Herde weglaufen.


Ein hungriger Mann ist reizbar.


Ein Kind muss in seiner Jugend erzogen werden; eine Frau muss am Anfang der Ehe ausgebildet werden.


Ein Kind, seine kindischen Taten sind unvollkommen.


Ein Mann ist ein Gast in diesem Leben.


Ein Mann kann intelligenter sein als seine Freunde, aber nicht klüger als das ganze Volk.


Ein Pferd, das sich auf den Weg macht, hat einen vollen Magen.

(Das bedeutet, man soll nur vorbereitet etwas unternehmen, damit es auch gelingt.)

Ein richtiger Mann soll nach seinem Tode sieben Söhne und sieben Brunnen hinterlassen.


Ein Volk ohne Diebe ist wie ein Land ohne Wölfe.


Es gibt keinen Ort wie dein Heimatland.


Es gibt kein Volk ohne die Ältesten.

Es gibt kein Volk ohne Söhne, wie es kein Land ohne Blumen gibt.


Es gibt viel Gold an einigen Stellen, aber dennoch ist die Heimat wertvoller als Gold.


Es sind keine Menschen ohne Konflikte, es gibt kein Land ohne Feinde.
Frauen haben einen langen Rock.
(Das bedeutet, Frauen haben weniger Rechte als Männer und sollen ihnen nicht widersprechen.)

Für den Armen ist selbst Salz eine Beilage.


Für den Glücklosen reicht noch nicht einmal die Suppe.


Gehe niemals in einen heruntergekommenen Ort; lebe nie in einem Land ohne einen Anführer.


Ist der Hund in der Ferne, dann steigt das Schwein auf den Hügel.

(Sprichworte mit ähnlicher Bedeutung in vielen Ländern. Wenn der Stärkere nicht anwesend ist, versuchen Schwächere oder Unberufene sich der Position zu bemächtigen. Deutsches Sprichwort: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.)

Jedes Land hat verschiedene Gesetze, sogar verschiedene Hunde.


Jedes Land ist gut, aber das Vaterland ist das Beste.


Liebe für das Vaterland beginnt in der Familie.


Lieber ein frei herumlaufender Hund als ein vom Schwiegervater abhängiger Schwiegersohn.


Man kann mit dem Verlust der Sehkraft leben, aber man kann nicht ohne Menschen leben.


Nähere dich nicht dem Armen, streite dich nicht mit dem Bösen.


Nicht jedes Pferd ist ein Rennpferd, nicht jeder Vogel ein Falke.

(Das bedeutet, nicht jeder kann alles.)

Ohne Arbeit erworbenes Gut zerrinnt schnell.

(Ähnliches deutsches Sprichwort: Unrecht Gut gedeiht nicht.)

Ohne Wolken gibt es keinen Regen.

(Deutsches Sprichwort mit gleicher Bedeutung: Keine Wirkung ohne Ursache.)

Reiche erzählen von ihrem Besitz, Arme von ihren Sorgen.


Schlecht ist ein Mädchen, das zurückkehrt und ein Feind, der nochmals angreift.

(Das bedeutet, wenn eine Frau ihren Mann verlässt und zu ihren Eltern zurückkehrt, ist das ein Unglück für die Familie.)

Sich gegen das Volk zu stellen, ist wie gegen den Strom zu schwimmen.


So klein, wie ein Sperling ist, schützt er doch sein Nest.


Tage und Nächte sind schön in deinem Heimatland.


Trau nicht dem Pferd unter dir, trau nicht der Frau in deinen Armen.

(Dies und ander Sprichwörter zeigen die vorherrschende Meinung über Frauen, dass man ihnen im Allgemeinen nicht vertrauen kann. Es zeigt auch, dass Sprichwörter meist von Männern stammen und von ihnen weitergegeben werden.)

Was der Stier gesehen hat, wird für das Kalb noch kommen.


Was ein Junge wird, ist vom frühen Alter an offensichtlich.


Was man über jemandes Kalb sagt, stößt dem eigenen Ochsen zu.

(Ähnliche Bedeutung wie die deutschen Sprichworte: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. oder Wer andere plagt, hat selbst keine Ruhe.)

Wenn das Kamel räudig ist, steckt es auch sein Junges an.

(Schlechte Eigenschaften werden meist weitergegeben. Ähnliche Bedeutung wie im deutschen: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. oder Das Böse verdirbt das Gute. oder Ein schlechtes Ei verdirbt den gesamten Pudding.)

Wenn das Kamel stirbt, bleibt man zurück; wenn das Kind stirbt, erreicht man die Karawane.


Wenn das Volk aufstehen will, kann es den Himmel erreichen.


Wenn deine Sichel scharf ist, wirst du eine reiche Ernte haben, wenn dein Heimatland stark ist, wirst du so stark wie dein Feind sein.


Wenn der Arme sich einmal sättigen kann, fühlt er sich schon beinahe reich.


Wenn der Esel fett wird, tritt er seinen Herrn.

(Deutsches Sprichwort mit ähnlicher Bedeutung: Undank ist der Welten Lohn.)

Wenn der Hund einmal stolpert, dann stolpert er vierzig Mal.

(Ähnliche Bedeutung wie das Deutsche: Ein Unglück kommt selten allein.)

Wenn der Hund toll ist, beißt er seinen Herrn.
(Vergleichbare Sprichwörter auch mit anderen Tieren. Es bedeutert, jemand überschätzt seine Kräfte und greift gegen alle Vernunft einen Stärkeren an, wobei er nur scheitern kann.)

Wenn die Menschen vereint sind, gibt es keinen Platz für Feindschaft.


Wenn du arm bist, lassen dich die Schulden nicht los; wenn du allein bist, lässt dich Gott nicht los.


Wenn du ein Mädchen hast, hast du Sorgen.


Wenn es nicht gehütet wird, läuft das Vieh weg; wenn man nicht nach ihr schaut, läuft die Frau weg.

(Das ist eine Aufforderung, sich auch noch nach Jahren um seine Frau zu kümmern. Auch nach langer Zeit ist Aufmerksamkeit notwendig, damit die Ehe funktioniert, genauso wie der Besitz verloren geht, wenn man sich nicht darum kümmert.)


Wenn man dem Hund ein goldenes Halsband umlegt, hört er trotzdem nicht auf, Unrat zu fressen.

(Ein böser oder schlechter Mensch wird sich trotz geändertem Aussehen oder guter Manieren nicht ändern.)

Wenn zwei sich lieben, brauchen sie kein Haus.


Wer auf einem Kamel sitzt, dem ist der Himmel nahe.

Wer das Pferd unnötig treibt, muss am Ende zu Fuß gehen.

Wer eine schlechte Frau genommen hat, hat seinen Feind im Haus, wer zwei Frauen genommen hat, hat Streit im Haus.


Wer Erfolg hat, trägt sieben Umhänge.


Wer in andere Länder reist, wird ein Kritiker, wer im Wald wandert, wird ein Baumeister.


Wer keine Fische fangen kann, trübt das Wasser.


Wer nicht rechnen kann, wird nicht reich; wer nicht leichtsinnig ist, wird kein Held.


Wer sein Volk nicht kennt, kann andere Menschen nicht beurteilen.


Wie sollen Zufriedenheit und Wohlstand den Armen finden?


Wo es kein Wasser gibt, endet die Welt.


Wo viele Frauen sind, da ist auch viel Lärm.

Zum Esel passt kein silberner Sattel.
(Man muss auf die Verhältnismäßigkeit achten. Ein Esel ist weniger wert als ein Pferd oder Kamel und wird entsprechend schlechter oder geringschätziger behandelt.)
*1 Ein Dastarchan ist ein Tischtuch, das in der Mitte eines Taptschan ausgebreitet wird. Der Taptschan ist ein meist aus Holz gefertigtes Gestell mit einer quadratischen Grundfläche, das in den zentralasiatischen Ländern Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisien und Turkmenistan im Freien und in der Wohnung als erhöhte Sitz- und Schlafstätte dient. Nachts dient der Taptschan als Schlafstelle und tagsüber als Ess- und Ruheplatz. Er ersetzt Tisch, Stuhl und Bett, die in einem herkömmlichen Wohnhaus nicht vorhanden sind. Er darf nicht mit Schuhen betreten werden. Zum Schlafen wird er mit Baumwollfasermatten belegt. Am Tage werden das Essen und der ungesüßte grüne Tee auf dem in der Mitte ausgebreiteten Tischtuch, dem Dastarchan, angerichtet. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Taptschan

*2 Dzhigit(auch Djigit, jigit oder yiğit), ist ein türkischstämmiges Wort aus dem Kaukasus und Zentralasien. Es bezeichnet einen geschickten und tapfer Reiter oder allgemein eine tapfere Person.

*3Khan ist ein Herrschertitel der Nomadenvölker, Chinesen und Mongolen in Zentral- und Mittelasien. Es bedeutet „Anführer“, „Herr“, „Herrscher“ oder ähnliches.