Logo Sprichworte der Welt
____________

Wetterkarte

Diese Internetseite wird mehrmals wöchentlich aktualisiert und ergänzt. Diese Internetseite erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben sind ohne Gewähr.
Alle enthaltenen Informationen sind bestmöglich und so genau wie möglich wiedergegeben. Falls trotzdem Angaben ungenau sind oder nicht den Tatsachen entsprechen, bitte ich um eine Benachrichtigung.

____________



Arabische Sprichworte
A - D   /   E - R   /   S - Z 
Flagge Saudi Arabien
Flagge und Wappen
von Saudi Arabien
Wappen Saudi Arabien
Flagge Arabische Liga
Flagge und Logo
der Arabischen Liga
Logo Arabische Liga
In der Bibel werden die Araber als die Nachkommen Ismaels beschrieben. Nach der Überlieferung ließ Gott die Araber aus den Nachkommen der beiden Ismael-Söhne Qaidār und Nābit hervorgehen. Zur Herkunft des Wortes arab heißt es in der Bibel im Buch Jeremia Kapitel 2 „… alle Könige Arabiens und alle Könige des Völkergemischs, welche in der Wüste wohnen“. Die hebräische Wortwurzel ajin-resch-bet hat auch die Bedeutung „vermischen“. Mit dem Wort Äräb wird das Völkergemisch bezeichnet, welches in der Wüste wohnt. In alten assyrischen Texten tauchen die Begriffe Arabi, Arabu oder Urbi häufig als Bezeichnung für einen Landstrich oder für ein Volk auf, das in der nördlichen Region der arabischen Halbinsel lag bzw. lebte. Herodot und viele andere griechische und lateinische Schriftsteller bezeichneten als Arabien die ganze Arabische Halbinsel und als Araber alle ihre Bewohner.

Mit der Ausbreitung des Islam breiteten sich ebenfalls die Araber und deren Sprache, Schrift und Kultur aus. Heute sind Staaten mit einer mehrheitlich arabischen Bevölkerung und Kultur in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel Teil der arabischen Welt. Arabisch wird von ca. 320 Millionen Menschen als Muttersprache und von 90 Millionen als Zweit- oder Fremdsprache gesprochen. Durch den Koran ist das Arabische zur Weltsprache geworden. Die Sprache des Korans und der Dichtung unterscheidet sich aber stark von den gesprochenen Varianten und der modernen arabischen Standardsprache. Hinzu kommen viele unterschiedliche regionale Dialekte.

Es leben ca. 350 Millionen Araber auf der Erde, davon ca. 200 Millionen in 22 arabischen Ländern. In Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Sudan (ohne Südsudan), Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate und Westsahara stellen Araber die Mehrheit der Bevölkerung und in etlichen weiteren eine teils große Minderheit. Die Arabische Liga (Liga der arabischen Staaten) wurde als Internationale Organisation arabischer Staaten am 22. März 1945 in Kairo gegründet, wo sie auch ihren Sitz hat. Sie besteht aus 22 Mitgliedern (21 Nationalstaaten in Afrika und Asien und dem international nicht anerkannten Palästina).
Die Mitgliedstaaten der Arabischen Liga sind 
Ägypten AlgerienBahrain Dschibuti Irak Jemen,  JordanienKatar, Komoren, Kuwait Libanon Libyen Marokko Mauretanien,  OmanPalästina, Saudi-Arabien,  Somalia Sudan Syrien Tunesien  und die  Vereinigten Arabischen Emirate.


Durch die Verbreitung der arabischen Bevölkerung und Kultur stammen arabische Sprichwörter nicht ausschließlich alle von der arabischen Halbinsel oder aus Saudi Arabien, sie können aus der ganzen arabischen Welt entlang des Mittelmeers bis nach Marokko, den angrenzenden Gebieten in Afrika oder aus Teilen Asiens kommen. Als Quelle wird allgemein nur arabisches Sprichwort angegeben. Aus allen Ländern und Gebieten sind zusätzlich regionale Sprichwörter verbreitet. Bei manchen wird ein Land, arabisch oder auch beides als Ursprung angegeben. Sie können deswegen mehrfach auftauchen. Auf diesen Seiten sind über 1000 der arabischen Sprichwörter enthalten, die als arabisches Sprichwort verbreitet sind.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Araber
            https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Liga
            https://de.wikipedia.org/wiki/Saudi-Arabien

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Arabische Sprichworte:    A - D   /  E - R   /  S - Z

Abwesenheit ist der Mörtel in der Mauer der Liebe.

Ägypten ist für den, der hin will, nicht weit.


Alkohol ist der König der Sünde.


Alle Arzneien der Welt sind nicht ausreichend für ihre Gifte.


Alle Dinge werden billiger, wenn sie sich vermehren, außer dem Verstand.


Alleinsein schickt sich nur für Gott.


Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher; nur wenn es darauf ankommt, ist jeder dumm.


Alle sind mit ihrem Verstand zufrieden, aber nicht mit ihrem Gelde.


Alles kann geheilt werden, außer der Dummheit.


Alles kann man beim Krämer kaufen, nur Liebe wider Willen nicht.


Alles Süße gilt den Beduinen als Dörrfeigen.


Alles, was der Fuchs frisst, wird an seinem Fell sichtbar.


Allzu festes Anziehen macht schlaff.


Als man der Katze gesagt hatte: Dein Kot kann als Arznei dienen,fing sie an, ihn zu verstecken.


Als sie allein war, ernährte sie sich von Brot und Linsen; dann heiratete sie und ernährte sich von Linsen und Brot.


Am Baum des Schweigens hängt eine Frucht: der Friede.


Am meisten wird das Kind geliebt, das jung ist, bis es heranwächst, das krank ist, bis es gesund ist, oder abwesend, bis es nach Hause kommt.


An jedem guten Teppich hat Allah mitgeknüpft.


Arbeite, wäre es auch nur, um einen Pfennig zu gewinnen, und ziehe den Müßiggänger zur Rechenschaft.


Arbeit für das Wohl deiner Kinder ist besser als Wallfahrt und Heiliger Krieg.


Arbeit ist die Seife des Herzens.


Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich darüber, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.


Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nie genug bekommen kann.

Armut schändet nicht, aber sie drückt.

Auch aus dem Mund des Kindes spricht der Prophet.


Auch aus dem Munde von Kindern kommt manchmal eine Prophezeiung.


Auch der Zuchthengst geht aus einem Füllen hervor.


Auch dort, wo du eine Frau findest, ist dein Vaterland.


Auch wenn du ein Meisterbetrüger bist, betrüge nicht denjenigen, der dir Vertrauen schenkt.


Auf der ersten Reise sammelt man Erfahrungen, auf der Zweiten verdient man Geld.


Auf einem niedrigen Esel kann jeder beliebige aufsitzen.


Aufmerksamkeit auf die Fehler anderer entspringt immer der Unachtsamkeit auf sich selber.


Auf Sand geschrieben ist, was du im Alter noch erlernst, in Stein graviert, was du in der Jugend gelernt hast.

Auf seinem Herzen ist Rost, er liebt niemand.


Ausdauer ist der Schlüssel zur Freude.


Aus Hundeschwänzen kann man kein Fett gewinnen.


Aus nichts wird nichts.


Befreunde dich mit einem Juden, er wird dir hier und da nützlich sein.


Behaupte, ein Narr zu sein und alle werden dich respektieren.


Bei dunkler Nacht ziehe kein weißes Kleid an, es verrät dich.


Bei Geduld gibt's kein Unglück und bei Traurigkeit ist kein Vorteil.


Beim Scheren der Schamhaare ist das Messer der Arznei vorzuziehen.


Beim Wein wird mancher Freund gemacht, beim Weinen auf die Prob` gebracht.


Beißt dich ein Hund, und du beißt ihn nicht wieder, so sagt er, du habest keine Zähne.

Bekleide den Strunk, so wird er hübsch.


Bemerkst du bei jemandem eine schlechte Eigenschaft, so mache dich auf ihre Schwestern gefasst.


Bemüh lieber deine Füße als dein Gemüt.


Berechne zuerst die Größe des Knochens nach deiner Kehle, ehe du ihn herunterschluckst.


Berge und Berge begegnen sich nicht, wohl aber Menschen und Menschen.


Beschütze mich vor dem Bettler, der reich, und dem Sklaven, der frei wurde.

Besser als die Decke zu weißen, wäre es, wenn du eine Strohmatte auf den Boden legtest.


Besser das Gift einer Schlange als die Eifersucht einer Frau.

Besser, der Besitzer einer Katze als der Mitbesitzer eines Kamels zu sein.


Besser der Kopf des Hundes als der Schwanz des Löwen.


Besser eine Milch bringende Ziege als ein überfüllter Ölkrug, der umstürzen kann.


Besser ein Goldstück sicher als tausend ungewisse.


Besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.


Besser tausend Feinde außerhalb des Hauses als einen im Haus.


Besser, wenn tausend Knechte stehlen, als wenn ein Teilhaber abrechnet.


Besuche deinen Freund, aber nur selten, durch zu viele Besuche verlierst du ihn.


Betteln ist ein leichter Beruf, nur an der Tür zu stehen ist schwer.


Biege die Äste gerade, solange es noch geht.


Binde die Gazelle neben dem Esel an, entweder lehrt er sie das Ausschlagen oder das Iah.


Bist du ein Amboss, so leide als Amboss; bist du Hammer, so schlage als Hammer zu.


Bist du in jemandes haus, so komme mit ihm aus.


Bitte den, der befriedigt wurde, aber hungrig blieb, statt den, der hungrig war und befriedigt wurde.


Bliebe dem Armen nicht der Wunsch, würde er verrückt, und sein Verstand flöge davon.

Da Allah den Wipfel der Dattelpalme nicht gebeugt hat, gab er der Giraffe einen langen Hals.

Da er das Kamel nicht bewältigen kann, beißt er in den Sattel.


Da er der Kuh nichts kann, stößt er das Kalb.

Dankbarkeit gibt es so wenig wie grüne Ochsen.


Da nützen auch alle Zeugnisse nichts, wenn einer nicht glauben will.


Das Antlitz der Magd glättet der Güter Menge.


Das Auge des Liebenden schläft nicht, wenn er auch innerhalb des Mückenzeltes liegt.


Das Auge ist sehend, doch die Hand ist kurz.


Das Bellen aus der Ferne ist leichter als das Knurren in der Nähe.


Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst.

Das Brot des Satten kommt für den Hungrigen zu spät.

Das Emporkommen sucht, wer die Nächte durchwacht, und wer ins Meer steigt, sucht Perlen.

Das Ende der Liebe ist Wegwerfen.

Das Feuer des Holzes erlischt, das Feuer der Liebe brennt ewig.


Das finstere Gesicht schneidet den Lebensunterhalt ab.


Das Flüstern einer schönen Frau wird eher wahrgenommen, als das Brüllen eines Löwen.

(Auch Sprichwort in den Vereinigten Arabischen Emiraten.)

Das Gebell der Hunde macht auf die Wolken keinen Eindruck.


Das Gedächtnis der Knaben ist wie Schrift im Stein.


Das Geld des Geizigen gehört dem Teufel.


Das Geld zieht Geld nach sich und die Läuse Läuseeier.


Das Glück einer traurigen Frau hängt an einem Feigenbaum.


Das Hausdach sagt: Kommt zu mir herauf, sonst falle ich auf euch herunter.


Das Heimatland sehnt sich nach seinen Leuten.


Das Heraufsteigen der Leiter geht nur Stufe um Stufe.

Das Kamel, das Hörner wollte, verlor seine Ohren.


Das Kamel lag in den Wehen und gebar eine Maus.

(Das Sprichwort bedeutet, das etwas groß angekündigt wurde und später doch nur etwas Unbedeutendes herauskommt, große Erwartungen werden enttäuscht. Deutsche Sprichworte mit ähnlicher Bedeutung: Großer Schein ohne Sein und Viel Lärm und nichts dahinter.)

Das Kamel sieht seinen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es stets vor Augen.

(Ähnliche Sprichworte auch in Brasilien und Ghana. Das Sprichwort hat die gleiche Bedeutung wie das Deutsche: Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eigenen den Balken nicht.)


Das Kamel trägt Zuckerrohr und bekommt selbst nur Dornen zu fressen.


Das Korn fährt herum und kehrt zurück zum Mühlentrichter.


Das Krähen der Hähne ist ein Wegweiser der Füchse.


Das Land, auf das Regen gefallen ist, verkündet es dem Nachbarn.


Das Leben besteht aus zwei Teilen:die Vergangenheit - ein Traum;die Zukunft - ein Wunsch.

(Sprichwort auch aus Persien)

Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endet mit Asche; doch wie groß die Flamme ist entscheidest du.


Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies.

Das Meer und der Wind gerieten aneinander, die Versöhnung fiel den Schiffern zu.

Das Paradies kann man nur finden auf dem Rücken eines Pferdes und in den Armen seiner Geliebten.


Das Schaf liegt auf Wolle, egal wie es sich wendet.

Das schönste Geschenk, das man einem anderen Menschen machen kann, ist aufrichtige Zuwendung.


Das schwarze Jahr hat fünfzehn Monate.

Das Schweigen ist die beste Antwort für Narren.


Das Schweigen macht den Richter machtlos.


Das Schwerste für den Menschen ist Selbsterkenntnis.


Das Sprichwort ist das Salz der Rede.


Das Sündigen ist das Beste an der Reue.


Das verschlossene Tor hält selbst den losgelassenen Teufel zurück.


Das Versprechen ist ein Geschenk.


Das Verzeihen ist die schönste Blume des Sieges.


Das Weib verbirgt seine Liebe vierzig Jahre, aber Hass und Widerwillen verbirgt es nicht einen Tag.


Das Wesen der Ochsen zeigt sich, wenn sie unter dem Joch sind.


Das Zuviel ist ein Bruder des Zuwenig.


Dattel und Dattel ergibt Datteln.


Deine Zunge ist wie dein Pferd, hältst du sie eingeschlossen, so hütet sie dich, lässest du sie frei, so betrügt sie dich.

Deine Zunge ist wie dein Pferd. Wenn du dich sorgfältig darum kümmerst, wirst du davon profitieren können.

Deine Zunge ist wie dein Pferd, wenn du es nicht im Zaume hältst, wirft es dich aus dem Sattel.

(Verschiedene Versionen des gleichen Sprichworts, die alle auf Deutsch verbreitet sind. Das bedeutet, wenn man überlegt spricht, wird man es weiter bringen, als wenn man unbeherrscht ist und andere vor den Kopf stößt und dadurch Nachteile erleidet oder in Gefahr gerät.)


Deine zuverlässigsten Freunde sind die Feinde deiner Feinde.


Dein ist nichts als die Stunde, in der du lebst.

Dein Schwiegervater gleicht einem Einsiedler: Grüße ihn, aber dann entferne dich.


Dein Sohn ist so, wie du ihn erzogen hast; dein Mann so, wie du ihn gewöhnt hast.


Dem Ersten gebührt der Ruhm, auch wenn die Nachfolger es besser gemacht haben.


Dem Sohn einer Witwe fehlt es an Erziehung.


Dem Sultan tat der Bauch weh, da gab man dem Wesir ein Klistier.


Dem Unwissenden werden siebzig Irrtümer vergeben, dem Gelehrten nicht ein einziger.


Den angenommenen Sitten folgen die angeborenen leise nach.


Den Ehrlosen siehst du mit den Angelegenheiten seines Nachbarn beschäftigt.


Denk an das Herausgehen, ehe du hineingehst.


Denke an die Folgen, bevor du eine Sache in Angriff nimmst.


Der Anfang des Tanzes ist das Tänzeln.


Der Arme und das Feuer lassen sich ungern stoßen.


Der Barbier lernt seine Kunst am Gesicht des Waisenkindes.


Der Bart des Gastes ist in der Hand des Zeltbesitzers.


Der Bauch kennt keine Verpflichtungen.


Der Becher ist um die Quelle herumgegangen.


Der beredte Hahn schreit aus dem Bauch seiner Mutter.


Der beste Kampf ist der gegen uns selbst.


Der beste Mensch ist der, der den Menschen nützt.


Der Blinde liebt den Blinden.


Der Böse Geist ist tot, aber er hat seinen Sohn zu seinem Nachfolger bestimmt.


Der, der hilft, ist ein Verwandter.


Der Dieb hat Angst um sein Haus und der Ehebrecher um seine Frau.


Der Dreckskerl bekam eine Frau, da begann er, bei der Scheidung zu schwören.


Der Dumme trägt sein Zeugnis auf dem Nacken.


Der Dumme tränkt den Elefanten mit einem Löffel.


Der Einäugige ist unter den Blinden ein König.


Der Esel ist leicht zu schlagen, der schon immer geschlagen wurde.


Der Esel müht sich ab, während die Stute reichlich genährt wird.


Der Faden sagt, es geht ihn nichts an, er folgt nur der Nadel.


Der Faule stirbt vor Hunger, während sein Essen im Fenster steht.


Der Faule will alles auf einmal tun.


Der Feige bewahrt sein Leben, der Tollkühne tötet sich selbst.


Der Feind wird kein Freund, ehe der Esel Arzt wird.


Der Feind wird nie ein Freund und die Kleie nie Mehl.


Der Floh hüpft im Bart herum, soviel er will.


Der Fluch der Wohltat ist es, sie zu erwähnen.


Der Frau Ergebenheit besteht darin, dass sie ihrem Manne gehorcht.


Der Fremde ist blind, auch wenn er Augen hat.


Der Frieden kommt durch Verständigung, nicht durch Vereinbarung.

Der Friedhof gibt keinen Toten zurück.


Der Fuchs verliert sein Haar, aber nicht seine Listen.


Der Gebetsrufer muss rufen, beten mag, wer beten will.


Der Geduldige erlangt das Gewünschte, der Ungeduldige aber lästert Allah.


Der Geizhals wagt nicht zu scheißen, denn er befürchtet Hunger zu bekommen.


Der Geizige ist ein mit Gold beladener Esel.


Der Gelehrte ist in seiner Heimat wie das Geld in einem Schachte.


Der gemeinste Mensch ist, wer keine Entschuldigung annimmt, keine Sünde deckt und keinen Fehler vergibt.

Der geschickteste Dieb ist, wer den Dieb bestiehlt.

Der gierige Mund der Habsucht wird nicht gefüllt, außer mit der Erde des Grabes.


Der Große leidet Großes.


Der Grund für den Mangel in der Welt ist die Lüge und die Hurerei.


Der Gruß führt die Unterhaltung, die Unterhaltung die Melone herbei.


Der Hahn träumt, er sei Futterhändler geworden.


Der Hastige überspringt seine Gelegenheiten.


Der Hintern deines Vaters ist eine Schüssel, ein Behälter für Öl.


Der Honig im Bienenkorbe des Glücks wird leicht sauer.


Der Honig in der Wabe des Glücks wird leicht sauer.


Der Hungrige isst sogar Heuschreckenbeine.


Der Hungrige kann ausgehen, der Nackte aber nicht.


Der Jäger erhitzt sich, während sich der Vogel gemütlich das Gefieder putzt.


Der Käfer ist eine Schönheit in den Augen seiner Mutter.


Der Kameltreiber hat seine Pläne und das Kamel hat seine.

(Sprichwort auch aus Marokko)


Der Knüppel des Feigen ist lang.


Der Knüppel für den, der ungehorsam ist.


Der Könige Speisen verbrennen einem das Maul.


Der Koran ist ein sprechendes Universum und das Universum ein schweigender Koran.


Der Mann, der mager ist, aber nicht vom Hunger, ist härter als Messing.


Der Mann, der nur ein Auge hat, und der, der nur eine Frau hat, gehen im selben Augenblick zugrunde.


Der Mann gleicht dem Nil, die Frau dem Mittelmeer.


Der Mensch gleicht der Ameise, er ist schwach und gewaltig.


Der Mensch hat einen Führer und fällt doch in den Abgrund.


Der Mensch ist der Spiegel des Menschen.


Der Mensch ist eine Brücke, Gutes und Schlechtes geht darüber.


Der Mensch ist ein Ort des Vergessens.


Der Mensch ist weise, so lange er die Weisheit sucht; aber sobald er sie gefunden zu haben meint, verliert er den Kopf.


Der Mensch ist wie eine Ameise, gleichzeitig schwach und gewaltig.


Der Mensch lernt auf eigene Kosten.


Der Mensch verbirgt sich hinter seiner Zunge.


Der Mensch, welcher durch Prüfungen geht, nimmt zu an seinem Wissen, wer ohne Prüfungen bleibt, wächst in seinen Fehlern.


Der Misthaufen muss im Felde gerochen werden, ehe wir den Duft der Blumen einatmen können.


Der müßige Mann wird ein Astrologe.


Der Mut besteht in der Ausdauer für eine Stunde.


Der Nachbar ist wichtiger als die Wohnung.


Der Narr, der ins Feuer fällt, fällt selten wieder heraus.


Der Redner ist einer, der bewirkt, dass die Menschen mit den Ohren zu sehen vermögen.


Der Regen fällt nicht auf ein Dach allein.


Der Schatten des Krummen ist krumm.
Der Schatten der Missgestalt ist auch missgestaltet.


Der Schatten eines Mannes ist besser als der Schatten einer Wand.

(Das Sprichwort besagt, das es für Frauen in arabischen Ländern besser sein soll einen Ehemann zu haben, unabhängig davon, ob er oft anwesend ist oder wie gut er ist. Auch ein schlechter Mann soll besser sein, als keiner. Es zeigt verbreitete Ansichten über Frauen in der arabischen Gesellschaft.)

Der Schatten ist nicht gerade, wenn der Stock krumm ist.


Der Scherz in der Rede ist wie das Salz in der Speise.


Der Schlaf des Tyrannen ist Barmherzigkeit.


Der Schlaf des Tyrannen ist ein Gebet.

Der Schlag trifft immer das entzündete Auge.


Der schlimmste der Menschen ist der, der keine Entschuldigung annimmt, keine Sünde deckt und keinen Fehler vergibt.


Der Schlüssel des Bauches ist ein Bissen, und der Schlüssel des Übels ist ein Wort.


Der schmutzigste der Fische macht das Meer stinken.


Der Schuhmacher geht barfuß und der Weber ist nackt.

(Das bedeutet, man arbeitet zum Nutzen anderer und kommt selbst dabei zu kurz.)


Der Schwanz des Hundes kommt aus seinem Leib.


Der Schwanz eines Hundes wird nie gerade sein.

(Wenn jemand einmal schlechte Gewohnheiten hat, wird er sie nicht mehr ablegen. Genauso wird jemand seinen schlechten Charakter nicht ändern, egal was er sich vornimmt oder beteuert.)


Der Schwanz geht hinter dem her, der ihn hat.


Der Schwanzlose Hund kann seine Freude nicht äußern.


Der Sinn der Mutter geht aufs Kind, der Sinn des Kindes auf dumme Streiche.


Der Spruchredner ist wie ein Schöpfer.


Der Stolz spannt seine Ochsen allein an.


Der Strick der Lüge ist kurz.

(Gleiche Bedeutung wie in Deutschland: Lügen haben kurze Beine.)

Der Tag ist zum Sehen, die Nacht zum Hören da.


Der Taugenichts bringt Feindschaft selbst zwischen den Ochsen und sein Futter.


Der Taugenichts schläft nicht und lässt auch nicht schlafen.


Der Teufel kennt seinen Herrn, aber er ist heimtückisch.


Der Teufel zerstört sein eigenes Nest nicht.


Der Tisch ist eine Rennbahn und Schande für den, der hungrig aufsteht.


Der Töpfer weiß, wie er das Ohr des Kruges anpasst.


Der Turban bedeckt nicht den Hintern.


Der Umgang des Verständigen mit dem Esel ist eine fortwährende Krankheit.


Der Unterschied zwischen Arabern und Persern ist derselbe wie zwischen der Dattel und ihrem Kern.


Der Unterschied zwischen Reichtum und Wissenschaft ist der, dass diese dich behütet und du jenen behüten musst, und dass der Gebrauch die Wissenschaft mehrt, während er den Reichtum mindert.


Der Unverheiratete sieht die Wände an und meint, es seien Frauen.


Der Verheiratete freut sich nicht, und dem Junggesellen geht es nicht gut.

Der Wald wird nur durch sein eigenes Holz abgebrannt.

Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.


Der Wein ist der Schlüssel zu allem Schlechten.

Der Weise lässt sich weisen durch einen Wink, der Tor durch einen Fußtritt.

Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.


Der, welcher einen Spalt macht, kann ihn auch wieder verstopfen.

Der Wert des Mannes liegt in zweien seiner kleinsten Teile: in seinem Herzen und seiner Zunge.


Der Wolf ändert sein Fell, nicht seine Natur.


Der Zeuge des Hasses ist sein Blick.


Des Geizigen Vermögen gehört dem Teufel.


Dicker Hintern macht stolz und bequem.

Die Ankunft eines guten Clowns in der Stadt ist wertvoller als 30 mit Medikamenten beladene Esel.


Die Ansicht des Intelligenten ist mehr wert als die Gewissheit des Unwissenden.


Die Antwort an Narren ist Schweigen.


Die Armut ist eine Erziehung und der Reichtum eine Versuchung.


Die Arzneien der Welt reichen nicht aus für ihre Gifte.

Die Augen weinen da nicht, wo die Hände niemals müde werden.


Die besten Gattinnen sind unberührte Jungfrauen.


Die beste Rede ist die wohlerwogene; wenn du redest, so muss deine Rede besser als dein Schweigen sein.


Die Blinde liebt den Blinden.


Die Blume, die mit Gewalt gebrochen wurde, verliert ihren Duft.


Die Braut gehört dem Bräutigam, und das Zuschauen gehört den Unglücklichen.


Die Dattel der Treue wächst nur an der Palme des Vertrauens.


Die Datteln sind reif und der Gärtner wehret nicht, sie zu brechen.

(In diesem Sprichwort sind nicht die eigentlichen Datteln gemeint. Die reifen Datteln bedeuten heiratsfähige Mädchen und der Gärtner ist der Vater, der einen potenziellen Bräutigam nicht ablehnt.)

Die Dattelpalme muss mit dem Fuß im Wasser und mit dem Kopf in den Flammen stehen.


Die Dunkelheit ist angenehmer als die Blindheit.


Die Eile treibt die Kamele nicht.


Die eine Mutter müht sich mit sieben Kindern, die andere gelangt durch ein einziges Kind zu Ansehen.


Die Erziehung von Töchtern gleicht dunklen Nächten.

(Das bedeutet, dass man trotz bester Erziehung der Töchter ihr weiteres Schicksal nicht absehen kann, die Zukunft ist nicht absehbar und liegt im Dunkeln.)


Die Feindschaft der Verwandten ist gefährlicher als der Stachel eines Skorpions.


Die Feindschaft eines Weisen ist wertvoller als die Freundschaft eines Toren.


Die Finsternis wird nicht offenbar, außer wenn das Licht gelöscht wird.


Die Fliege, die allzu gierig am Honig schleckt, muss es oft mit einem Flügel bezahlen.


Die Fliegen kennen das Haus, wo Dickmilch bereitet wird.


Die Fliegen kennen den Bart des Sirupverkäufers.


Die Frau, die ihrem Mann blindlings vertraut, schöpft Wasser mit einem Sieb.


Die Frauen fliehen vor dem Alter wie Schildkröten, die bei der kleinsten Gefahr den Kopf einziehen.


Die Frauen sind abgeschnittene Teile der Männer.


Die Frauen sind Fleisch auf Holz.


Die Frauen sind von der Gnade Allahs übergangen worden.


Die Frau ist der Schlüssel des Mannes.


Die Frau mit der Glatze prahlt mit dem Haar ihrer Nichte.

(Das bedeutet, man hat selbst nichts vorzuweisen und muss mit den Vorteilen anderer prahlen, um sich selbst unberechtigterweise selbst aufzuwerten. Gleiche Bedeutung wie die deutsche Redensart: Sich mit fremden Federn schmücken.)


Die Frau verzichtet auf Nahrung zugunsten von Komplimenten.


Die Freigebigkeit der Armen ist die beste.


Die Frucht des Heimatlandes verlängert das Leben.


Die ganze Menschheit teilt sich in drei Klassen: Solche, die unbeweglich sind, solche, die beweglich sind, und solche, die sich bewegen.


Die Geburt ist der Gesandte des Todes.

Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.


Die Gelegenheiten gehen vorüber so wie die Wolken vorüberziehen.

Die Gerechtigkeit ist Licht, die Ungerechtigkeit ist Finsternis.


Die Gesundheit ist eine Krone auf den Häuptern der Gesunden, die nur ein Kranker sieht.


Die Gewohnheit ist die fünfte Natur.


Die große Schüssel kann die kleine fassen.


Die größte Entfernung ist die, welche zwei Herzen voneinander trennt.


Die Güter dieser Welt gehören uns nur zum Nießbrauch. Der Körper ist nur ein gemietetes Kleid, das Leben nur ein Gasthaus.


Die Hand, die du nicht beißen kannst, küsse, und wünsche dir, dass sie zerbrochen werde.


Die Häuser mit Mädchen werden bald leer.


Die Heimgesuchten können die Heimgesuchten nicht trösten.


Die Herzen der Edelmütigen sind Gräber, die Geheimnisse bewahren können.


Die Hoffnung geht in die Länge, doch das Ende kommt von der Breitseite.

Die Hölle ist gepflastert mit Weiberzungen.


Die im Schlauch zurückgehaltene Milch duldet keine Ausrede.


Die Jugend ist eine Torheit, deren Heilung das Alter ist.


Die junge Heuschrecke ist wie ihr Vater, ob sie geht oder kriecht.


Die Katze fängt die Mäuse nicht dem Hausherrn zuliebe.


Die Katze liebt den, den sie würgt.


Die Katze miaut nicht auf der Jagd.


Die Katzen sterben nicht daran, dass die Hunde sie verfluchen.


Die Katzen träumen vom Mäusefressen.


Die Kinder sind das Knopfloch der Eintracht.


Die kleinen Hölzer zünden die großen an.


Die Koketterie findet sich nur bei verwundeten Eseln.


Die Könige beherrschen das Volk, die Weisen aber beherrschen die Könige.


Die Könige richten die Erde und die Weisen die Könige.


Die Krankheit der Seele ist der Geiz.


Die Krankheit des einen heilt nicht die des anderen.


Die krumme Furche kommt vom alten Ochsen (großen Bullen).

(Das Sprichwort bedeutet, dass die Mächtigen und Großen die Fehler machen.)


Die Kugel, die ihr Ziel verfehlte, war trotzdem laut.

(Das bedeutet, dass bei falschen Anschuldigungen oder Gerüchten doch immer etwas hängen bleiben und dem Ruf eines ehrlichen und unbescholtenen Menschen schaden kann. Der Ruf dessen, der die falschen Gerüchte oder Verleumdungen in die Welt setzte, ist auf jeden Fall zerstört.)


Die Lanze kann nicht im Sack verborgen werden.


Die Leidenschaft wirft dich in einen Dornenbusch.


Die letzte Feder bricht dem Kamel den Rücken.

(Gleiche Bedeutung wie die deutschen Sprichworte: Vom letzten Tropfen läuft der Eimer (das Fass) über. und Wenn das Gefäß voll ist, läuft's von einem Tropfen über. und Ein Ei macht einen vollen Wagen bersten.)

Die Liebe eines Mannes zu einer Frau wächst und schwindet wie der Mond, aber die Liebe des Bruders für den Bruder ist stetig wie die Sterne und ist von Dauer wie das Wort eines Propheten.


Die Liebe geht zum Fenster hinaus, wenn die Armut zur Tür hereinkommt.


Die Liebe ist wie ein Garten: Wenn man sie nicht pflegt, verkommt sie.


Die Löhne im voraus zahlen heißt, die Arbeit verzögern.


Die Löwengrube wird nicht leer an Knochen.


Die Lüge ist das Salz des Menschen, aber wehe dem, der sie glaubt.


Die Lüge lebt nur eine Nacht.


Die Männer bringen das Geld, aber das Geld bringt keine Männer.


Die Maultiere gerieten in Streit miteinander, und die Esel bekamen die Fußtritte.


Die Menschen können nur in Gesellschaft von Menschen leben.


Die Morgendämmerung kommt nicht zweimal, um einen Mann zu wecken.


Die Motten gingen in das teure Tuch.


Die Mutter eines Mörders verzeiht und vergisst, die eines Ermordeten aber niemals.


Die nächtliche Verabredung wird nur mit Wachs gesiegelt.


Die Ohrenbläserei ist der Brennstoff der Feindschaft.


Die Ohrlosen erhalten die Ohrringe.

(Oft geht die Hilfe, die gegeben wird, an die Falschen und nicht an die, die der Hilfe bedürfen. Das Geld der Entwicklungshilfe versickert meist in den Taschen der Mächtigen und die Armen erhalten nichts.)


Die Pferde sind Vögel, die keine Flügel haben.


Die Rache ist eine Suppe, die man lieber kalt auslöffelt.


Die Rachsucht der Männer ist wie die der Kamele.


Die Rede ist wie Bienen, nur der Rauch bringt sie heraus.


Die räudige Ziege trinkt nur von der obersten Quelle.


Die Rosse sind wie die Reiter.


Die Scham ist zwischen den Augen sichtbar.


Die Schläge des Freundes sind heilsam wie Massage, und sein Fluch ist eine Lehre.


Die schlechten Kühe trüben das Wasser.


Die schönste Blume des Sieges ist das Verzeihen.


Die Schwalbe lacht über den Storch.


Die Schwelle weint vierzig Tage, wenn ein Mädchen geboren wird.


Die Schwiegermutter ist gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter zum Verdachte geneigt.


Die Sehnsucht kennt nur, wer sie erduldet.


Die Skorpione starben, da wurden die Ameisen Großvieh, und der Frosch blähte sich auf und bekam Eckzähne.


Die Sonne kann sich dem Bleicher nicht entziehen.


Die Speise ist nur schmackhaft, wenn die Gastgeber mitessen.


Die Stadt, in der du ausgelacht wirst, sollst du hinter dir lassen, selbst wenn sie aus Rubinen gebaut ist.


Die Stute ist ein Sack, tue Gold hinein und du findest Gold.


Die Süßigkeit der Welt ist mit Gift durchgeknetet.


Die Tür der Reue ist immer offen.


Die Türschwelle erkundigt sich, ehe sie jemand einlässt.


Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pflanzen der Erde.


Die Ursachen für unser Elend sind der Schmuck an den Wänden und das Schlafen mit Huren.


Die Tyrannei der Katze ist besser als die Gerechtigkeit der Maus.


Die Verletzung des Schwertes kann heilen, aber die des Wortes nicht.


Die Verrückte unter den Mädchen ist eine Verständige unter den Frauen.


Die Verzeihung ist vollständig, wenn die Sünde vergessen ist.


Die Welt besteht aus zwei Tagen, ein Tag ist für dich, und ein Tag ist gegen dich.


Die Welt gehört dem, der handelt.


Die Welt ist auf der Seite der Aufrechten.

Die Welt ist ein Aas, und die sie aufsuchen, sind Hunde.


Die Welt ist nichts als ein Schaukelspiel; wo man kommt und geht, auf- und niedersteigt.


Die Winde gehen, wie es die Schiffe nicht begehren.


Die Wissenschaft ist ein Schloss, zu dem die Schule den Schlüssel liefert.


Die Wurzeln erzählen den Zweigen nicht, was sie denken.

Die Zeit wird der Herr desjenigen, der keinen Herrn hat.


Die Ziegen starben, und der Ziegenmist begann wiederzukäuen.


Die Zuneigung des Richters ist wichtiger als die Menge der Zeugen.


Die Zunge hat keine Knochen, aber sie zerbricht Knochen.


Die Zunge ist die Hebamme allen Unheils.


Die Zunge ist die Übersetzerin des Herzens.

Die Zungen der Leute sind die Schreibfedern der Wahrheit.

Die zuverlässigsten Freunde sind die Feinde deiner Feinde.


Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.

Drei Dinge die unwiederbringlich sind: Der Pfeil, der den Bogen verlassen hat, das zu schnell gesprochene Wort und die verpasste Gelegenheit.

Drei unbarmherzige Dinge sind: das Feuer, der Sultan und die Zeit.


Drohe nicht mit Strafen, die größer sind als die Schuld, vollstreckst du sie, so sündigst du, erlässt du sie, so lügst du.


Du erkennst nicht, was Gutes an mir ist, bis du es mit einem andern versucht hast.


Du hast es gegessen, es ist verschwunden. Du hast es jemand anders zu essen gegeben, es duftet.


Du hast mich mit Watte gesteinigt, bis meine Knie auseinandergingen.


Arabische Sprichworte
A - D   /  E - R   /  S - Z