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Bantu Sprichworte

Bantu ist der Sammelbegriff für über 400 verschiedene Ethnien Süd- und Mittelafrikas, die Bantusprachen sprechen. Es ist eine Untergruppe der Niger-Kongo-Sprachen. Es gab 2007 über 200 Millionen Bantu. Im Sprachgebrauch der „Weißen“ Südafrikas wird Bantu häufig als Bezeichnung für alle Subsahara-Afrikaner verwendet.

Historisch haben sich die Bantu selbst nicht als Bantu bezeichnet und haben auch kein nationales Zusammengehörigkeitsgefühl. Eingeführt wurde der Begriff 1862 von Wilhelm Bleek in seinem Buch Eine vergleichende Grammatik der südafrikanischen Sprachen als Sammelbezeichnung für alle Bantu-Völker. Bantu bedeutet in vielen Bantusprachen „Menschen“.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bantu

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An einem Ort zu bleiben heißt, sich durch seine Nachbarn schützen.

Augen sind nie satt.


Baue immer einen Zaun um des Königs Wort herum.


Beeile dich mit deinen Beinen, nicht mit deiner Zunge.


Bergspitzen verdecken einander vor dem Blick.


Bist du mit einer Sünde geboren, so wirst du mager werden, wenn sie fett wird.

Dankeschön stellt den Topf nicht aufs Feuer.

Das Auge vergisst nie, was das Herz gesehen hat.


Das erste Kind ist der Kamerad des Vaters.


Das Haus wird schön durch sein Strohdach.
(Genauso wirken Menschen durch ihre Kleider schön.)

Das Kind des Nachbarn ist deins.

Das Kind des Retters wird nicht gerettet.


Das Ohr ist nicht hungrig.
(Weil das Ohr immer offen ist und alles hört, wird es nicht hungrig.)

Das Wildschwein horcht, während es gräbt.

Das Wildschwein, das die Hunde fingen, ist dasjenige, welches das Lager zuletzt verlassen hat.


Dem Geschwätz folgt das Fluchen.


Dem Trauernden hört keiner zu.


Den zu lieben, der dich nicht liebt, heißt den Regen lieben, der in den Wald fällt.

(Man hängt einer sinnlosen Sache nach, die nichts einbringt.)


Der Böse stirbt im Dorf, der Ehrliche im Walde.

(Der Böse und Schlechte hat Erfolg und der Gute und Ehrliche hat das Nachsehen und geht leer aus.)


Der Büffel tut sich nicht groß mit seiner Kraft, wenn der Elefant da ist.


Der Dorn in eines anderen Fuß kann immer herausgezogen werden.

Der Erste, der lahm wird, ist nicht der Erste, der stirbt.

Der gute Mensch ist im Meere.

(Die guten Menschen sind so weit weg, dass sie praktisch nicht vorhanden sind.)


Der Herr des Narren lacht nicht über ihn.

Der kleine Beherrscher des Menschen ist sein Gewissen.

Der Krieg ist eine Kuh, die zwischen Dornen gemolken wird.

Der Löwe, der tötet, ist der, der nicht brüllt.

Der Rücken wächst, aber niemals über den Nacken hinaus.
(Das bedeutet, wenn man fleißig arbeitet, wächst der Besitz. Arme Menschen können aber arbeiten, soviel sie wollen, genauso wie der wachsende Rücken nicht über den Nacken herauswachsen kann, werden sie die Reichen nie einholen.)

Der Schwiegersohn eines Affen isst, was ein Affe isst.

Der Tagesanbruch hat Weisheit, das Tagesende Erfahrung.

Der Wassertropfen, den man selbst geschöpft hat, schmeckt süß.


Des Herrn Trompete weigert sich nie, zu blasen.

Des Menschen Herz ist eine Biene.
(Genauso, wie Bienen nur in Gemeinschaft leben können, suchen Menschen die Gesellschaft mit anderen.)

Die Dinge hassen es, zu früh gepriesen zu werden.

Die Erde ist ein Gefängnis: wir betreten es alle durch dieselbe Tür, leben aber in unterschiedlichen Zellen.


Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.

Die Gesetze machen, verstehen sich darauf, sie zu brechen.

Die Kleider der Frau sind der Preis für des Mannes Frieden.

Die Ohren sind neidisch aufeinander.


Die Schnecke hinterlässt ihren Schleim, wo immer sie hinkriecht.


Die Schöpfung vergisst, der Schöpfer nicht.


Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.

Die Sonne wird kein Dorf ignoriert, weil es klein ist.

Die Sonne geht niemals ohne Neuigkeiten unter.

Die Straße sagt dem Reisenden nicht, was ihn am Ende seines Weges erwartet.
Die Straße sagt dem Reisenden nicht, was vor ihm liegt.

Die Weisheit hat kein eigenes Haus.

Die Welt ist ein Bienenstock, wir treten alle durch dieselbe Tür ein, aber leben in verschiedenen Zellen.

Durch andere bin ich jemand.

Du siehst es an den Schösslingen, ob die Mutterpflanze gut ist.


Eine Frau ist wie eine Zecke am Körper.


Eine Frau ist wie ein Hund, der mit einem Knochen gelockt werden kann.

Eine gute Tat macht einen guten Nachbarn.

Ein einziger Windstoß genügt, das Hinterteil der Henne bloß zulegen.


Eine Sache sollte nicht von einem Mund entschieden werden.

Ein fettes Schwein streut die Kleie umher.

Ein großes Ding macht keinen Lärm.

Ein Mensch ist nichts ohne seine Mitmenschen.


Ein Sprichwort kommt nicht aus dem Nichts.

Er war am Abend gefangen, es hat ihn seine Ehe gekostet.

Es gibt vierzig Arten von Verrücktheit (Wahnsinn), aber nur eine Art von gesundem Menschenverstand.

Es ist schwer, einen Narren zu erkennen, wenn er Reich ist.

Fleisch, das in einen Topf gezwängt wird, zerbricht ihn.


Folge niemals einem wilden Tier in sein Lager.


Für den Hund ist Gott der Bissen, der zu Boden gefallen ist.


Geduld ist die Mutter eines schönen Kindes.

Glücklich die Mutter, die eine Tochter hat. Ein Junge ist der Sohn der Schwiegermutter.

Häuser, die nahe beieinander gebaut sind, brennen zusammen ab.

Heiraten ist, als stecke man sich eine Schlange in die (seine) Tasche.


Hoffnung ist der Anker der Welt.

Im Glück gibt es keine Partnerschaft.

Immer wenn ich hart für andere Menschen arbeite, schlafe ich auf leeren Magen.

In der Einsamkeit kann man Trost finden.

Iss des Toten Mais, während du arbeitest.
(Man kann einen Toten beerben, man kann sich aber nicht auf eine Erbschaft verlassen, darum muss man selbst arbeiten.)

Jedes Mal wenn ich für andere Leute hart arbeite, schlafe ich immer mit leerem Magen.

Kein Mann kann zwei Kanus zur gleichen Zeit paddeln.

Man gibt seinem Kind nicht bei seiner Rückkehr Ratschläge, sondern wenn es aufbricht.

Man lobt den Regen, der auf einen selbst gefallen ist.

Man muss essen, auch wenn man Kummer hat.

Neuigkeiten bringen die Nacht nicht auf der Straße zu.
(Eine Neuigkeit verbreitet sich schnell, alle sind neugierig, sie zu erfahren.)


Nur nach dem Habicht, der etwas trägt, schaut man auf.


Scher niemals zwei Schafe zur selben Zeit, das andere kann dich beißen.

Schlange und Mensch fürchten einander.

Schulden machen Sklaven.


Selbst ein kleines Ding hat einen Eigentümer und der Geizhals seine Freunde.

Süße Dinge füllen niemals den Löffel.

Tanz, Vater, die Augen der Leute essen nicht, sie starren nur.

Über andere hat man immer etwas zu sagen.

Verachtest du den Arzt, so verachte auch die Krankheit.


Was die Trommel angenehm macht, ist das Lied.

Was man nicht alleine isst, wird man essen, wenn es mit anderen Lebensmitteln gemischt wird.

Wasser verliert nie seinen Weg.

Weg von Zuhause wählt das Mädchen verbotene Früchte.

Wenn der Herr hinkt, hinken alle seine Untertanen.

Wenn der Mund nicht isst, wird der Magen nicht satt.


Wenn der Nil um dein Geheimnis weiß, wird es (auch) bald die Wüste kennen.

Wenn du am glücklichsten bist, sieht dich Gott.

Wenn du ein brennendes Holz nimmst, so hast du auch den Rauch.

Wenn du eine Ameise zertrittst, kommen alle anderen, um dich zu beißen.


Wenn eine Kuh die Herde leitet, fallen alle Rinder in den Teich.

Wer eingeölt ist, findet immer jemanden, der ihn glatt reibt.
(Das bedeutet, den reichen Menschen wird immer von jemandem geschmeichelt, der daraus nutzen ziehen will.)

Wer für sich allein isst, ist ein Dieb.

Wer mich vor Tagesanbruch weckt, den liebe ich nach Tagesanbruch.

Wer rechtzeitig fortgeht, bekommt keinen Streit.

Wer schnell geht, bekommt die Antilope nicht zu Gesicht.

Wer seinen Hund liebt, muss auch seine Flöhe lieben.
(Auch Sprichwort aus Südafrika)

Wer über ein Mädchen lacht, ist derjenige, der es heiraten wird.


Wer wieder zu Atem gekommen ist, vergisst den, der ihn verfolgt hat.

Wirf keinen Stein dorthin, wo du deinen Kochtopf aufgestellt hast.

Zu Hause gibt es keine Finsternis.

Zu heiraten heißt, eine Schlange in seine Handtasche stecken.

Zwei Eichhörnchen bleiben nicht in einem Loch.

Zweimal zählen hat einmal zählen besiegt.