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Sprichworte aus England
Flagge von England
Wappen von England
Flagge von England
Wappen von England
Der Name England stammt vom westgermanischen Volk der Angeln (altengl. Englas) ab. Manchmal wird der Name England auch für das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland oder für die gesamte Insel Großbritannien gebraucht, was aber faktisch falsch ist. England ist neben Schottland, Wales und Nordirland nur ein Landesteil, wenn auch der größte und am dichtesten besiedelte, im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.

Die englische Flagge hat seit dem 13. Jahrhundert ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund (St.-Georgs-Kreuz). Die „Drei Löwen“ gehen auf Richard Löwenherz zurück und bilden das Wappen Englands.

Als vor ca. 9000 Jahren durch die letzte Eisschmelze der Meeresspiegel stieg und Britannien zu einer Insel machte, war sie in der Jungsteinzeit besiedelt. Ersten Aufzeichnungen über Britannien sind Berichte von Caesar über seine Landung im Jahr 55 v. Chr. Ab dem 4. Jahrhundert zogen sich die Römer aus Britannien zurück. Darauf drangen Pikten von Schottland nach Süden vor und die romano-britische Bevölkerung warb sächsische Truppen zur Verteidigung an. In der Folgezeit strömten Gruppen von Angeln, Jüten und Sachsen nach Britannien. Die Bezeichnung „England“ stammt aus der Zeit nach der Einwanderung der Angelsachsen. Ende des 6. Jahrhunderts entwickelten sich die Königsherrschaft und sieben miteinander konkurrierende angelsächsische Kleinkönigreiche, deren Zahl sich bis 750 auf drei verringerte da die anderen in ihnen aufgingen. Nach Angriffen der Wikinger wurde England unter der Führung von Alfred der Große, König von Wessex und seiner Nachfolger geeint und es entwickelte sich eine frühe Form eines englischen „Nationalbewusstseins“. Ab 1016 wurde Knut der Große König, der ab 1018 England und Dänemark in Personalunion regierte sowie weite Teile Norwegen und Südschwedens beherrschte. England war damit Teil eines Großreiches, welches nach dem Tode seines Sohn zerbrach.

In der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 siegte Wilhelm der Eroberer über die Engländer und die Normannen aus der Normandie herrschten über England. In den folgenden Jahrhunderten verlor England die Normandie und alle Besitzungen auf dem Festland. Auf der Insel Großbritannien erobert der Normannenkönig Edward I. 1282 Wales, das vorher aus unabhängigen Fürstentümern bestand. 1535 bis 1542 wurde Wales durch Gesetz ein Teil Englands. Die Gesetze zur Eingliederung (englisch Laws in Wales Acts 1535–1542) bedeuteten keine Vereinigung, sondern die Eingliederung von Wales in den Rechtsraum von England. Die Gesetze wurden unter der Herrschaft von Heinrichs VIII. erlassen.

Erstmals fand während der Regierung König Jakob VI. von Schottland (1567-1625), der auch als Jakob I. England regierte (1603-1625 als Ururenkel des englischen Königs Heinrich VII.), der Begriff Großbritannien als Bezeichnung der zwei Staaten, mit eigenen Parlamenten, unter einem Monarchen Eingang als politischer Begriff. Nach der Vereinigung von England und Schottland war die Bezeichnung Königreich Großbritannien von 1707 bis 1800 gebräuchlich.
Flagge Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
1801 entstand die Flagge des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland (heute Nordirland) aus dem Union Jack von England und Schottland von 1606 mit dem roten Irischen Andreaskreuz auf weißem Grund, dem Patrickskreuz. Übereinandergelegt ergibt sich die noch heute gültige Flagge. 1809 wurde der Union Jack durch das Parlament zur britischen Nationalflagge erklärt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Union_Jack

Mit dem Act of Union 1800 entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. Am 1. Januar 1801 wurde die rechtliche Einheit von Großbritannien und Irland vollzogen. Nach dem Irische Unabhängigkeitskrieg von Januar 1919 bis Juni 1921 wurde die Bildung des Irischen Freistaats vereinbart. Nach und nach wurden sämtliche verfassungsrechtliche Bindungen zu Großbritannien aufgelöst, bis 1949 die Republik Irland gegründet wurde. Das mehrheitlich protestantisch Ulster blieb als Nordirland bei Großbritannien. Damit wurde aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland.
   Quellen:  http://de.wikipedia.org/wiki/England
                http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Englands


Die englischen Sprichwörter sind wahrscheinlich nicht nur im eigentliche England bekannt, sondern darüber hinaus in ganz Großbritannien verbreitet. In Schottland und Wales stammt die Bevölkerung ursprünglich nicht von den Angelsachsen oder Normannen, sondern von den Kelten ab. Durch den Ursprung eines anderen Kulturkreises entstanden hier auch eigenständige Sprichwörter. Erst durch die Vereinigung entstand später das vereinigte Königreich Großbritannien. Mit der Bezeichnung England wird heute meist gleichzeitig Großbritannien oder umgekehrt gemeint, weshalb englische Sprichwörter meist in allen Landesteilen bekannt sind. In Schottland und Wales, früher auch Irland oder Amerika, entstanden daneben eigenständige Sprichwörter.

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Englische Sprichworte      von A bis G
Englische Sprichworte      von H bis Z

Abstand hält die Freundschaft frisch.


Abwechslung ist die Würze des Lebens.

Abwechslung nimmt den Überdruss.

Abwesenheit macht das Herz zärtlicher.

Achtung ist der jüngere Bruder der Liebe.

Advokaten treiben es wie Kutscher, sie halten die Hand auf, bevor sie starten.

Alles ist gut, was gut endet.
(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Ende gut, alles gut.)

Alles kommt zu dem, der wartet.
(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Gut Ding will Weile haben.)

Almosen geben macht nicht arm, stehlen nicht reich, und Reichtum nicht weise.

Als Adam grub und Eva spann, wer war damals ein Edelmann?

Alte Diebe machen gute Kerkermeister.

Alte Freunde und alter Wein, das ist das Beste.

Alte Ketten ärgern weniger als neue.

Alte Öfen sind schnell geheizt.


Alter und Ehestand zähmen Mensch und Tier.


Alte Schafe sollen sich nicht wie junge Lämmer kleiden.


Alte Vögel kann man nicht mit Spreu fangen.


Alt und zäh, jung und zart.


Angriff ist die beste Verteidigung.


Arbeit ist leicht, wenn Liebe zahlt.


Ärger straft sich selbst.


Arme Menschen suchen Fleisch für ihren Magen, reiche Menschen Mägen für ihr Fleisch.

Auch der aussichtsloseste Fall findet einen Anwalt.

Auch ein Feind ist zu viel.

Auch schwarze Kühe geben weiße Milch.
(Ähnliches Sprichwort auch in Bulgarien und Gambia)

Aufschub ist der Dieb an der Zeit.

Aus dem Künstler kann nichts kommen, was nicht schon im Manne steckt.

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Aus der Bratpfanne ins Feuer.

(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Vom Regen in die Traufe kommen.)

Ausruhen und Erfolg sind Kameraden.


Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus.


Beginne nie etwas, was du nicht beenden kannst.

Bei Büchern und Freunden sollten es wenige und gute sein.

Beispiel ist besser als Gebot.

Bei zu viel Diskussion geht die Wahrheit verloren (unter).


Bellende Hunde beißen selten.


Besser eines alten Mannes Schatz, als eines jungen Mannes Sklavin.


Besser glücklich als reich geboren.


Besser verschlissen als verrostet.

Betrug und Schwindel haben es immer eilig.


Bettler dürfen nicht wählerisch sein.

Bloße Wünsche sind lächerliche Fische.


Brenne nicht dein Haus nieder, um die Mäuse loszuwerden.

Dankbarkeit ist die geringste der Tugenden, Undank das schlimmste der Laster.

Das Alter naht sich verstohlen.

Das Auge ist größer als der Magen.


Das Beste ist billig am besten.


Das Beste ist häufig der Feind des Guten.


Das Elend schafft wunderliche Bettgenossen.


Das gelobte Land ist das Land, wo man nicht ist.

Das Glück bevorzugt den Mutigen.

Das Glück klopft bei jedem wenigstens einmal an.

Das Glück kommt, wenn man es am wenigsten erwartet.

Das goldene Zeitalter war nie das gegenwärtige.

Das Heilmittel kann schlimmer sein als das Leiden.

Das ist ein armseliger Koch, der seine eigenen Finger nicht ablecken kann.

Das Leben ist halb vorüber, ehe wir wissen, was es ist.

Das quietschende Rad bekommt das Öl.


Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.


Das schmale Ende des Keils muss man fürchten.

Dein Geld brennt ein Loch in deine Tasche.

Dem Hund, der Asche leckt, vertraue kein Mehl an.

Der Abwesende hat immer unrecht.

Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld.

Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit.

Der Aufstieg des einen ist der Fall des anderen.

Der beste Freund des Menschen ist sein Hund.


Der beste Nachbar bleibt der, den man von weitem grüßt.

Der Beutelschneider hat einen sicheren Handel, er hat blankes Geld, wenn die Arbeit getan ist.

Der Blinde schluckt manche Fliege mit hinunter.


Der Ehestand ist ein Vorhängeschloss.


Der Eltern Reichtum sind ihre Kinder.

Der erste Schlag ist die halbe Schlacht.

Der Freund in der Not ist der wahre Freund.

Der Friede beginnt, wo der Ehrgeiz endet.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.
(Dies Sprichwort ist ein englisches Sprichwort, das erst zwischen 1980 und 1990 in Deutschland eingebürgert wurde. Erstmals wird es als „The early bird catcheth the worm.“ 1670 in „A Collection of English Proverbs“ von John Ray auf Seite 84 aufgeführt. Es bedeutet, durch frühes oder schnelles Handeln hat man Vorteile gegenüber anderen langsamen. Wer sich früher um etwas bemüht oder für etwas einsetzt, der wird schneller Erfolg haben. Ähnliche deutsche Sprichwörter: Morgenstund hat Gold im Mund. und Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.)

Der Glaube an das Heldentum macht Helden.

Der größte Fehler ist, sich keines Fehlers bewusst zu sein.

Der gute Wille ist keine Anzahlung.

Der hat gut geschlafen, der sich nicht erinnert, schlecht geschlafen zu haben.

Der Hehler ist so schlecht wie der Dieb.

Der Himmel hilft dem, der sich selbst hilft.

Der höchste Ast ist nicht der sicherste Ruheplatz.

Der ist ein guter Freund, der hinter unserem Rücken gut über (von) uns spricht.

Der ist ein schlechter Koch, der nicht seine eigenen Finger ablecken kann.

Der kommt niemals in den Himmel, der dorthin allein zu gehen wünscht.

Der Krug geht nicht so oft zum Brunnen, ohne nicht zuletzt zerbrochen nach Hause zu kommen.
(In vielen Ländern zerbrechen die Krüge einmal, der Kürbis geht wie in Ungarn unter oder man büßt wie in Italien die Pfoten ein. Eine Sache dauert nicht ewig, irgendwann geht alles zu Ende oder zu Bruch)

Der Kummer bedarf der Worte weniger als die Freude.

Der Kuss einer Tante ist kalt.

Der längste Tag hat ein Ende.

Der letzte Strohhalm bricht dem Kamel den Rücken.

Der Mann ist der Kopf, doch es ist die Frau, die ihn bewegt.

Der Neidische wird mager.

Der Pfarrer tauft sein eigenes Kind immer als Erstes.


Der Riese liebt den Zwerg.

Der Staub, den die Schafe aufwirbeln, erstickt den Wolf nicht.

Der Stein, der dir nicht im Wege liegt, beleidigt dich nicht.

Der Tag ist kurz, und die Arbeit ist lang.

Der Vergleich ist es, der die Menschen glücklich oder elend macht.


Der Vogel, der früh auf ist, fängt den Wurm.

Der vorderste Hund fängt den Hasen.

Der Wahrheit bester Schmuck ist Nacktheit.

Der Weg der wahren Liebe ist niemals ebener Weg.

Der Weg zu Gott geht durch uns selbst.


Der Weg zum Himmel führt an der Teekanne vorbei.


Der Weg zum Himmel führt beim Tränenkreuz vorbei.


Des einen Fleisch ist des anderen Gift.

Diamanten schneiden Diamanten.

Die am meisten befehlen, haben das geringste Vergnügen.

Die Barmherzigen geben durch die Tür und Gott steckt es zum Fenster wieder hinein.

Die besten Dinge im Leben sind frei.

Die besten Fische halten sich am Grund.

Die besten Freunde müssen sich trennen.

Die Diskussion ist der Anstoß, auf dem der Funke der Wahrheit geschlagen wird.

Die dunkelste Stunde ist die vor dem Morgengrauen.

Die Ehe halbiert unseren Kummer, verdoppelt unsere Freude und vervierfacht unsere Ausgaben.

Die Ehe hat viele Leiden, aber die Ehelosigkeit hat keine Freuden.

Die Ehe ist ein Schlachtfeld und kein Rosenbeet.

Die Erfolge werden die Mühlen begleichen.

Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

Die fleißigsten Menschen finden die meiste Muße.


Die Frau ist der Schlüssel zum Hause.


Die Freiheit stirbt zentimeterweise.

Die Gefälligkeit eines Kindes ist gering, doch wer sie verschmäht, ist kein geringer Narr.

Die geschäftigsten Leute finden die meiste Muße.

Die Gesellschaft teilt sich in zwei Klassen: die, die haben, und die, die haben möchten.

Die graue Stute ist das bessere Pferd.
(Sprichwort auch in Deutschland. Die Frau hat im Haus die Hosen an und bestimmt über den Haushalt.)

Die Hast ist ein Jockey, der den Menschen reitet.


Die Hölle kennt keine Wut wie die einer verschmähten Frau.

Die Katze darf einen König betrachten.

Die Kerze gibt anderen Licht und verzehrt sich selbst.


Die kommende Zeit ist nicht mehr dein Eigen als die vergangene.

Die Kunst des Lesens ist, sinnvoll zu überspringen.

Die kürzeste Antwort ist Handeln.

Die Literatur ist ein guter Stab, aber eine schlechte Krücke.

Die meisten Menschen beten die aufgehende Sonne an.

Die Menschen sind in eigener Sache blind.

Die Probe für den Pudding kommt beim Essen.


Die ruhigsten Ehemänner haben die stürmischsten Ehefrauen.

Die schönste Rose wird letztlich verwelken.

(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Die schönsten Rosen welken zuerst.)

Die sprechen am meisten, die am wenigsten zu sagen haben.


Die süßeste Pflaume im Hochzeitskuchen ist die Hoffnung.


Die Tragödie der Unwissenheit ist ihre Selbstgefälligkeit.

Die Zunge ist das allerletzte Mittel einer Frau, um sich ihrem Mann verständlich zu machen.

Drei können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei fehlen.

Drei leben friedlich, wenn zwei nicht daheim sind.

Du kannst deinen Kuchen nicht gleichzeitig essen und behalten.

Du kannst einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen.

Durch die Ferne wächst die Liebe.

Durchquere den Fluss, wo er am seichtesten ist.
Edel ist, wer edel handelt.

Eher biegen als brechen.


Eher gesagt, als getan.


Ehrgeiz folgt keinem Gesetz außer dem eigenen Appetit.


Ehrliche Männer heiraten schnell (früh), kluge überhaupt nicht (weise nie).


Ehrlichkeit ist ein schönes Juwel, aber ganz außer Mode.


Eifersucht schließt eine Tür und öffnet zwei.

Eile erzeugt Müll.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Eile mit Weile.)

Ein alter Fuchs braucht keine List zu lernen.

Ein alter Mann ist nur ein Bett voller Knochen.

Eine Angel ist ein Stock mit einem Hacken an einem Ende und einem Narren am anderen.


Eine Blume macht keinen Kranz.

Eine Ehefrau beschert einem zwei gute Tage: den Hochzeitstag und ihren Sterbetag.


Eine Frau ist ein Engel mit zehn, eine Heilige mit fünfzehn, ein Teufel mit vierzig und eine Hexe mit achtzig.

Eine Frau kann sogar dem Teufel eins auswischen.

Eine Frau musst du dir am Samstag aussuchen, nicht am Sonntag.

Eine Frau und ein Glas sind immer in Gefahr.

Eine gehorsame Frau kommandiert ihrem Ehemann.

Eine gesprungene Glocke gibt keinen guten Ton.

Eine halbe Wahrheit ist oft eine ganze Lüge.

Eine hübsche Frau und eine Hintertür machen einen reichen Mann oft arm.

Ein eingestandener Fehler ist halb behoben.

Eine leichte Sache, aber arbeite.

Eine Lüge hat keine Beine, aber ein Skandal hat Flügel.

Eine Lüge reist einmal um die Erde, während sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.

Einem alten Hund kannst du keine neuen Tricks beibringen.

Einem blinden Pferd ist ein Nicken so gut wie ein Blinzeln.

Eine Mühle kann nicht mit dem vergangenen Wasser mahlen.

Einen Betrüger betrügen ist kein Betrug.

Einen Menschen erkennt man an der Gesellschaft, in der er sich aufhält.

Einen Ochsen nimmt man bei seinen Hörnern, und einen Mann bei seiner Zunge.

Einer dieser Tage ist keiner dieser Tage.

Eine scheue Katze macht eine stolze Maus.

Eine schlechte Entschuldigung ist besser als keine.

Eines Mannes Glück und Unglück ist eine Frau.

Eines Menschen Geschenk macht Platz für ihn.

Eines weisen Mannes Kummer weiht sein Geheimnis.

Eine tote Maus fühlt keine Kälte.

Eine Unze Besonnenheit ist ein Pfund Witz wert.

Eine volle Hütte ist besser als ein leeres Schloss.

Ein faires Spiel ist ein gutes Spiel.

Ein falscher Fünfziger taucht immer wieder auf.

Ein faules Gehirn ist die Werkstatt des Teufels.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Müßiggang ist aller Laster Anfang.)

Ein Freiwilliger ist soviel wert wie zwei Gezwungene.

Ein Freund für jeden ist ein Freund für niemanden.

Ein Freund in der Not ist ein wahrer Freund.

Ein Geheimnis ist eine Waffe und ein Freund.

Ein Geizhals tut nichts Gutes, bis er stirbt.

Ein Geschäft zeugt das andere.

Ein guter Ehemann macht eine gute Ehefrau.

Ein guter Freund ist mein nächster Verwandter.

Ein gutes Gewissen ist ein fortwährendes Fest.

Ein halber Laib ist besser als kein Brot.
(Obwohl dieses Sprichwort im Band 2 des Deutschen Sprichwörter Lexikons von Karl Friedrich Wilhelm Wander auf Spalte 1756 unter Laib 1 ohne Quellenangabe steht, ist es nur das ins deutsche übersetzte englische Sprichwort darunter. Das englische Sprichwort „Half a loaf is better than no bread.“ stammt aus dem Buch „A Hand-book of Proverbs“ von John Ray von 1670, Seite 116, neu Herausgegeben 1860 von Henry George Bohn.)

Ein hastiger Angler verliert den Fisch.

Ein Hund frisst keinen Hund.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.)

Ein hungriger Mann ist ein zorniger Mann.


Ein junger Reiter gehört auf ein altes Pferd.

Ein Käfer erkennt einen anderen.
(Auch Sprichwort in Irland. In Deutschland: Gleich und Gleich gesellt sich gern.)

Ein Kamel ist ein Pferd, dass von einem Ausschuss entworfen wurde.


Ein kleiner Topf ist schnell heiß.

Ein kluger Kopf macht eine stille Zunge.

Ein leichter Geldbeutel macht ein schweres Herz.

Ein Lot Vorbeugung ist besser als ein Pfund Heilung.

Ein Mädchen, das lacht, ist schon halb gewonnen.

Einmal gebissen, doppelt vorsichtig.

Ein Mann der Worte und nicht der Taten ist ein Garten voll Unkraut.

Ein Mann ist so alt, wie er sich fühlt, eine Frau so alt, wie sie aussieht.

Ein Mann unter Kindern bleibt lange ein Kind, ein Kind unter Männern wird bald ein Mann.


Ein Mord will ans Licht kommen.

Ein mutiger Feind ist besser als ein feiger Freund.

Ein oft gesehenes Mädchen und ein oft getragenes Kleid verlieren an Wert.

Ein Paar Fersen ist oft soviel wert wie zwei Paar Hände.

Ein Penny gespart, ist zweimal verdient.

Einsam ist, wer für niemanden sorgt.

Einsamkeit ist oft die beste Gesellschaft.

Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Ein Schiff und eine Frau sind immer auszubessern.


Ein Schinder ist immer ein Feigling.

Ein schlechter Penny kommt immer zurück.

Ein Schuster sollte bei seinen Leisten bleiben.
(Vergleichbares Sprichwort auch in Deutschland: Schuster bleib bei deinem Leisten.)

Ein ständiger Gast ist nie willkommen.

Ein Stich zur rechten Zeit erspart neun weitere.
(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen.)

Ein Tag ist manchmal besser als ein ganzes Jahr.

Ein tauber Ehemann und eine blinde Ehefrau sind immer ein glückliches Paar.


Ein Tyrann ist immer ein Feigling.

Ein Vater ist mehr als hundert Lehrer.

Ein Vergnügen ist keins, außer wenn es viel kostet.

Ein verrotteter Apfel verdirbt die ganze Kiste.

Ein Vogel in der Hand ist zwei im Busch wert.

(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Besser einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.)

Ein Weiser ist niemals weniger allein, als wenn er allein ist.


Ein zufriedenes Gemüt ist ein unaufhörliches Fest.

Elend liebt Gesellschaft.

Er eilt zu seinem Grabe, als ob er sich versäumet habe.

Erfahrung ist ein Anzug, der mit den Jahren immer besser passt.

Erfahrung ist ein Anzug, der mit den Jahren immer besser passt.
© Paul Blow, http://blog.viking.de/ Er ist so kühl wie eine Gurke.
Erfahrung ist Lehrmeisterin von Narren.

Erfolg hat viele Freunde.

Erfolg lässt einen Narren weise erscheinen.
Erfolg macht, dass der Narr weise zu sein scheint.

Er ist ein Splitter aus dem alten Klotz.

(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.)


Er ist so kühl (kalt) wie eine Gurke.
(Das bedeute, jemand ist trotz Anspannung oder einer kritischen Situation gelassen und ruhig und sieht äußerlich entspannt aus.)

Erste Eindrücke halten am längsten.

Erst gedeih und dann freie.

Es dauert lange, bis man der Welt Pulsschlag kennt.

Es gibt keine größere Qual als einen Irrtum, dessen wir uns schämen.


Es gibt keinen Acker ohne Steine und kein Fleisch ohne Knochen.

Es gibt keinen schlechteren Nachbarn als einen guten Advokaten.

Es gibt nur einen Weg, einen Freund zu haben - einer zu sein.

Es gibt Zeiten, in denen nichts, andere, in denen einiges, aber keine, in denen alles gesagt werden darf.

Es ist ein armes Herz, das sich niemals freut.

Es ist ein kostbares Stückchen Fleisch, das aus dem eigenen geschnitten ist.

Es ist Elend genug, einmal glücklich gewesen zu sein.

Es ist große Kraft in einen süßen Befehl versteckt.

Es ist gut, dass die Zähne die Zunge bewahren.

Es ist gut, Freunde im Unglück zu haben.

Es ist leichter, einen Pflug in Bewegung zuhalten, als zwei Wiegen.

Es ist leichter, eine Sache zu kritisieren als sie anzuerkennen.

Es ist nicht gut, einen schlafenden Löwen zu wecken.
(Ähnliche Sprichwörter auch in Deutschland, Frankreich, Island, Niederland, Persien, in der Picardie, Schweden und Spanien)

Es ist nie zu spät, sich zu bessern.

Es ist nie zu spät zum Lernen.

Es ist schon manche gute Weise auf einer alten Fiedel gespielt worden.

Es ist sicherer zu zweifeln, als sicher zu sein.


Es ist unnütz, über verschüttete Milch zu jammern.

Es sind nicht alle Jäger, die das Horn blasen.

Es sind Vögel mit gleichem Gefieder, die zusammen fliegen.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Gleich und Gleich gesellt sich gern.)

Faule Menschen haben am wenigsten Zeit.

Feder und Tinte erröten niemals.

Feiglinge sind grausam.

Feiglinge sterben oft.

Finger wurden vor Gabeln geschaffen und Hände vor Messer.

Fleiß ist die Mutter des Glücks.

Fleiß ist die rechte Hand des Glücks, Sparsamkeit die linke.

Flüche, wie Federvieh, kommen heim zur Nacht.

Frag meinen Begleiter, ob ich ein Dieb bin.

Frauen sind des Teufels Fangnetze.

Frauen und Brücken sind immer ausbesserungsbedürftig.

Freunde zu haben ist gut, doch schlecht ist, wenn man sie braucht.

Freundlich ist nicht freundlich, sondern das, was erfreut.

Freundschaft enthält ein Element von Schmeichelei.

Freundschaft ist eine Pflanze, die man oft begießen muss.


Frischer Fisch und neue Gäste riechen nach drei Tagen.

Früh zu Bett und früh auf macht den Mann gesund, wohlhabend und weise.

Furcht verleiht Flügel.

Für immer ist eine lange, lange Zeit.

Für jede Wunde gibt es eine Salbe.
Gebrauche deinen Kopf um deine Füße zu schonen.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Erst denken, dann handeln.)

Gebrochene Knochen, gut gerichtet, werden kräftiger.

Geduld ist die beste Arznei.

Geduld öffnet alle Türen.

Gefahr und Vergnügen wachsen am selben Baum.

Gegensätze ziehen sich an.

Geh mit der Hoffnung, und du gehst rückwärts.

Geld wird mehr tun als der Brief meines Herrn.

Geld zeugt Geld.

Gelegenheit macht den Dieb.

Genie ist nichts als Arbeit und Fleiß.

Geschäft ist Geschäft.

Geschenke treten ohne anzuklopfen ein.

Gesegnet, wer nichts erwartet, denn er wird niemals enttäuscht sein.

Gesetze fangen Fliegen, aber lassen Hornissen frei.

Gesundheit ist besser als Reichtum.
(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland: Lieber arm und gesund als reich und krank.)


Gesundheit ohne Geld ist ein halbes Fieber.


Gewohnheiten sind zuerst Spinnweben und zum Schluss Taue.

Gib einem Dieb genug von einem Strick, und er wird sich selber hängen.


Gib einer Lüge vierundzwanzig Stunden Vorsprung und du kannst sie nie mehr einholen.

Gib und nimm.

Glaube ein Viertel von dem, was du über Geld, Witz und Tugend hörst.

Glocken rufen andere, doch selbst gehen sie nicht in die Kirche.

Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss und nicht nur das, was man tun will.

Glück ist das Idol der Müßigen.

Glück ist dem einen die Mutter, dem anderen die Stiefmutter.

Glück klopft wenigstens einmal an jedermanns Tor.

Glücklich ist derjenige, der nichts erwartet, denn er wird niemals enttäuscht werden.

Glücklich, wer nichts erwartet, denn er kann nicht enttäuscht werden.

Gott kommt auf bleiernen Füßen, doch schlägt er mit eisernen Händen.

Gott verspricht eine sichere Landung aber keine ruhige Reise.

Große Diebe bestrafen die kleinen.


Gute Handwerker sind selten reich.

Guter Wein braucht keinen Busch.

Gute Ware verkauft sich schnell.

Gute Zäune machen gute Nachbarn.

Gütige Herzen werden am eheste betrogen.
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