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Griechische Sprichworte


Flagge Griechenland
Griechenland liegt im Südosten Europas am östlichen Mittelmeer. Griechenland nennt sich selbst „Hellenische Republik“. Die neuere griechische Geschichte beginnt 1821 mit dem Aufstand gegen das Osmanische Reich, welcher mit der Bestätigung der Souveränität im Londoner Protokoll vom 3. Februar 1830 seinen Abschluss fand.
Die Geschichte der alten Griechen reicht aber über 2000 Jahre zurück. Der Ursprung einiger griechischer Sprichworte stammt aus diesem Altertum.

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Als Sokrates gefragt wurde, woher er gebürtig sei, antwortete er nicht: aus Athen, sondern: aus der Welt.

Am meisten geliebt wird der reiche Mann auf dem Sterbebett.

Am rollenden Stein wächst kein Moos.

Am schwersten wiegen die Sorgen von übermorgen.

Am schwersten trägt der Mensch an den Sorgen von übermorgen.


Am Tage siehst du nichts und in der Nacht schwatzest du.

An der Tür des Tauben klopf' so oft du willst.


Auch der Honig erzeugt Übersättigung.

Auch ein Pfarrer segnet zunächst seinen eigenen Bart.


Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft und zu viel aus ihnen schöpft.

Auch wenn das Basilikum welkt, sein Aroma bleibt bestehen.

Auf einem Grabe soll man nicht schlafen.


Auf tausend Dummköpfe kommt ein Weiser und drei, die sich dafür halten.
(Wird vielfach in Deutschland als griechisches Sprichwort zitiert. Nach anderen Angaben soll es ein deutsches Sprichwort sein. Bisher keine original griechische oder deutsche Quelle gefunden.)

Augen, die sich nicht sehen, vergessen sich schnell.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort.: Aus den Augen aus dem Sinn.)

Aus seinem Munde kommt zugleich Hitze und Kälte.

Bei Tag liebt man den Menschen wegen seiner Tugenden, bei Nacht wegen seiner Schwächen.


Besser eine schlechte Entscheidung als gar keine.
(Sprichwort aus Kreta)


Besser fünf in der Hand als zehn und darauf warten müssen.


Besser lacht, wer als Letzter lacht.

(dts.: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.)


Binde das Lamm dort an, wo der Besitzer es haben will und kümmere dich nicht darum, ob der Wolf es frisst.


Bin ich schuld, lasst meinen Namen bersten, ist aber er schuld, lasst ihn selbst bersten.


Christus ist um Geld vertan worden.


Da ist der Knoten an den Kamm gelangt.

Das alte Huhn gibt die beste Suppe.


Da schimpfte der Esel den Hahn einen Dickkopf.

Das eine sind die Wünsche der Menschen, aber Gott gebietet anders.


Das Gehirn ist kein Behälter, den du füllen sollst, sondern eine Flamme, die du anzünden musst.


Das Hühnchen gibt der Henne Rat.


Das ist das Evangelium eines anderen Priesters.


Das Schlimmste des Mannes ist besser als das Beste der Frau.


Das Schwierige ist schön.

Das sind saure Trauben vom letzten Jahr.

Das weiß auch meine Katze.


Da traf der Verrückte auf den Besoffenen und bekam es mit der Angst zu tun.


Deine Freunde kannst du dir aussuchen, deine Verwandten nicht.

Den Hund, der bellt, brauchst du nicht zu fürchten.

Den Tod hat selbst Gott gefürchtet, als er Mensch war.

Den Unmusikalischen gilt der Spatz als ein guter Sänger.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.


Der eine hat den Namen und der andere die Begabung.

Der eine liebt den Herrn Pfarrer, der andere seine Köchin.


Der große Fisch frisst den kleinen.

Der Heilige, der keine Wunder wirkt, wird auch nicht gepriesen.

Der Hund, der bellt, beißt nicht.
(dts.: Bellende Hunde beißen nicht.)


Der Kamm kam am Knoten an.


Der Krug geht oft zum Brunnen und einmal nicht.

(In vielen Ländern zerbrechen die Krüge einmal, der Kürbis geht wie in Ungarn unter oder man büßt wie in Italien die Pfoten ein. Eine Sache dauert nicht ewig, irgendwann geht alles zu Ende oder zu Bruch)

Der Narr lacht, auch wenn es nichts zu lachen gibt.

Der Pfarrer segnet seinen eigenen Bart zuerst.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Jeder ist sich selbst der Nächste.)

Der Schlaf ist der Bruder des Todes.

(Der griechische Gott Hypnos (der Gott des Schlafes und Vater der Träume) ist der Zwillingsbruder des Thanatos (der Gott des Todes bzw. der Tod selbst).)

Der Schneider hat den Bock gemacht und der Koch bekommt die Prügel.

Der Stein, der rollt, setzt keinen Schimmel an.


Der Wahnsinn steigt nicht auf die Berge (er kommt zu den Menschen).

Der Wolf wurde angestellt, die Schafe zu beschützen.

Des Herrn Auge ist des Pferdes Futter.


Des Kindes Bauch ist ein Korb und der ist töricht, der ihm gibt.


Die ärgsten Fremden sind die, die du einmal gut gekannt hattest.

Die Augen des Hasen sind eine Sache, die der Eule eine andere.

Die drei gefährlichsten Dinge im Leben sind Feuer, Frauen und das Meer.


Die Eltern bauen, die Kinder wohnen.

Die Erde hat sich geöffnet und ihn verschluckt.
(Jemand ist trotz intensiver Suche nicht zu finden.)

Die Erfahrung ist ein goldener Kamm, den du erst erwirbst, wenn du keine Haare mehr auf dem Kopf hast.

Die Freundschaft ist wie das Land, auf dem man sät.

Die ganze Welt weiß nicht, was der Hausherr weiß.

Die gerne Tadeln, haben für Freundschaft kein Talent.

Die Katze brachte die Maus als Zeuge.

Die Kinder der Vernünftigen kochen bevor sie Hunger haben.

Die Kinder essen die Äpfel und der Eltern Zähne werden scharf.


Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.


Die Seele des Weibes ist eine unerforschbare Tiefe. Mal Hölle, mal Paradies.

Die unmäßig lieben, hassen auch unmäßig.

Die Untätigkeit ist die Mutter allen Bösen.
(dts.: Müßiggang ist aller Laster Anfang.)

Die Wahrheit geht nicht unter, aber es dauert oft lange, bis sie einen Ankerplatz findet.


Die Wahrheit schwimmt gleich dem (wie) Öl auf dem Wasser.

Die Welt ist reich an Besserwissern und arm an Bessermachern.

Die Zeit ist die Seele der Welt.

Du, der du nie erfolglos warst, was erhoffst du dir?

Eile backt das Brot, aber sie backt es schlecht.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Gut Ding will Weile haben.)

Ein Dorf mit wenigen Häusern ist ein böses Dorf.

Eine Fliege kann Pferde vertreiben.

Eine große Stadt, eine große Einsamkeit.

Eine gute Mutter fragt nicht „Willst du?“, sondern gibt.

Eine kluge Frau ist ein unbezahlbarer Schatz.


Einem Übel folgen unzählige.

Einen alten Fuchs kann man nicht mit einer Falle fangen.

Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.

Ein guter Kapitän wird man nicht in ruhigen Gewässern.

Ein guter Junge kennt auch einen anderen Trittpfad.

Ein Hungriger Bär tanzt nicht gern.


Ein Künstler lebt überall.

Ein Lamm, das Gott sieht, frisst der Wolf nicht.

Ein Lamm, das von der Herde wegläuft, frisst der Wolf.

Ein reines Gewissen braucht nichts zu befürchten.

Ein ungebildeter Mensch ist wie ungehobeltes (
unbearbeitetes Stück) Holz.
(Ohne Bildung nützt die beste Abstammung und Familie nichts.)

Er erzählt Lügen im Kilo.

(Er lügt, sobald er den Mund aufmacht.)


Er ist noch nicht aus dem Ei geschlüpft.

(Er ist noch grün hinter den Ohren.)


Er kann nicht einmal einer Ameise schaden.


Erscheine immer, als was du bist und noch etwas geringer.

Es gibt keine lyrische Poesie, wenn du Wasser trinkst.

Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.

Es ist besser den Esel anzubinden, als ihn zu suchen.

Es ist eine Schande, sich zweimal an demselben Stein zu stoßen.

Es ist gefährlich, eine Wahrheit auszusprechen, deren Zeit noch nicht gekommen ist.


Folge deinem Herzen, aber nimm deinen Verstand mit.

Frage nicht den Doktor, sondern den, der krank gewesen ist.

Frauen und Wassermelonen sind Glückssache.
Frauen und Wassermelonen wählt das Schicksal aus.

Fragend findet man die Stadt.

Frauen und Wassermelonen sind Glückssache.

Fürchte das Alter, denn es kommt nicht allein.

Gefahrlos lässt sich Gefahr niemals überwinden.

Geschlossener Mund hält die Zähne gesund.

Glaube keiner Frau, selbst wenn sie schon tot ist.

Glaube nicht immer was ein Verliebter und nie, was ein Betrunkener dir sagt.

Gott braucht lange, aber er vergisst nicht.

Grau ist ein Zeichen von Altertum und nicht von Weisheit.

Griechische Frauen zählen ihr Alter ab ihrer Hochzeit, nicht ab ihrer Geburt.

Hast du etwas 2 Jahre auf die gleiche Art erledigt, betrachte es sorgfältig. Hast du es 5 Jahre getan, betrachte es misstrauisch, hast du es gar 10 Jahre getan, dann hör damit auf und mach es anders!

Heirate in Eile - bereue in Muße.

Heiraten ist ein Übel, um das Männer beten.

Hoffentlich kommt bald der Tag, wo der Krebs einfach nur ein Sternzeichen ist.

Höre auf den Rat des älteren und die Meinung des Opfers.


Höre auf den Rat eines alten Menschen und auf die Meinung eines Gebildeten.

Höre viel und sage nur nötiges.


Hüte dich vor denen, die nur Wasser trinken und sich am nächsten Tag daran erinnern, was die anderen am Abend zuvor gesagt haben.

Ich habe das Gestern gesehen, ich kenne das Morgen.

Ich habe ein Schwein im Sack gekauft.

Ich sage ihm, dass ich Eunuch bin, und er fragt mich, wie viel Kinder ich habe.


Ich sehe den Baum und verliere den Wald.

(Man verzettelt sich mit Nebensachen und verliert das große Ganze aus dem Blick.)


Im Hause des Erhängten spricht man nicht vom Strick.

Im Lande der Blinden kann der Regent auf einem Auge blind sein.

In der Ehe ist es nicht so wichtig, den richtigen Partner zu finden, als der richtige Partner zu sein.


In der Not lassen sich auch die Götter überzeugen.


In Kriegszeiten verborgt man kein Schwert.

Irgendwo der Priester und seine Gewänder anderswo.
(Hier herrscht keine Ordnung, nichts ist da, wo es hingehört.)


Iss keine großen Bissen, rede keine großen Worte.


Jedes Hindernis hat auch sein Gutes.

Je mehr sie wachsen, je schwärzer werden sie, sagte die Krähe, als man sie fragte, wie es mit ihren Jungen gehe.

Jedem scheint schön, was ihm gefällt.


Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.


Kind des Pfarrers, aber Enkel des Teufels.

Klarer Himmel fürchtet keine Blitze.

Langsamkeit ist die Mutter allen Übels.


Langsam, langsam wird die unreife Traube honigsüß.


Lass die Alte essen und lass den Alten murren.


Lass drei oder vier Gäste bei Tische sein, höchstens fünf.

Lerne von gestern, lebe für heute, hoffe für morgen.

Liebe heilt die Wunden, die sie schlägt.

Manche Menschen treten in dein Leben ein, wie ein Segen, andere wiederum wie eine Lektion.

Manchmal sind die wichtigsten Menschen nicht die, die du gesucht hattest, sondern die, welche du durch Zufall fandest.

Man kann den Körper nicht ohne die Seele heilen und die Seele nicht ohne den Körper.

Man kann Gott leichter betrügen als seinen Nachbarn.

Man kann keinem Krebs nicht beibringen, geradeaus zu laufen.

Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.

Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, damit das eigene recht hell leuchtet.

Mein Leben ändere, aber mich nicht!

Melke die Kuh, aber reiß nicht den Euter ab.
(Sprichwort auch in den Niederlanden)

Menschen werden nicht plötzlich reich und nicht plötzlich gut.

Menschen werden plötzlich reich aber nicht plötzlich gut.

Mir persönlich gefällt dieses Leben, weil es kein anderes gibt.

Mit wem du gelacht hast, kannst du vielleicht vergessen, mit wem du geweint hast - nie.

Nachbarn beobachten genauer als Füchse.

Nicht jeder, der von jemandem schlecht behandelt wird, ist ein Märtyrer.

Nichts ist so kühn wie ein blindes Pferd.

Nur ein Nagel war Schuld, dass das Hufeisen verloren ging.

Nur wer das Ziel kennt, kann treffen.

Rollender Stein setzt keinen Schimmel an.


Schlag den Sohn des Edelmanns gut, oder rühr' ihn nicht an.


Schönheit ist mächtig, Geld allmächtig.


Selbst wenn der Feind Gutes tut, ist er schlecht.

Sie befahlen's dem Fuchs, und der Fuchs befahl's seinem Schwanz.

Sieh nicht auf das, was ich tue, aber höre auf das, was ich sage.


Statt des Esels stöhnt der Sattel.


Taten sind Früchte, Worte nur Blätter.


Taten sind Männer, Worte sind Frauen.

Umsonst schmeckt sogar Essig süß wie Honig.

Ungebildeter Mensch ist wie ungehobeltes Holz.

Ungeladen erscheinen die Guten bei Guten zu Gaste.
Ungeladen kommt der Gute zum Guten als Gast.

Vergangenem nachtrauern heißt Gegenwärtiges versäumen.

Vergiss nie: Meine Gutmütigkeit ist keine Schwäche und meine Toleranz keine Ignoranz.

Viele versprechen Berge und machen dann Maulwurfshügel.

Vielleicht bin ich heute die Brust, die dir Milch gibt. Vergiß aber nicht: Es ist nicht meine Brust, die dich nährt, es ist die Milch.

Vom Kind und vom Verrückten erfährst Du die Wahrheit.

Vom Wind gesammelt, vom Teufel zerstreut.

Von außen eine Puppe und von innen die Pest.

Von einem Kind und von einem Verrückten erfährst du die Wahrheit.
(Vergleichbares Sprichwort in Deutschland.: Kinder und Narren sagen die Wahrheit.)


Wahrheit ohne Lügen - Speise ohne Salz.

Wann ist eine Frau flink? Am Samstagabend.
(Das soll bedeuten, das Frauen nur schnell werden, wenn die Arbeit der Woche getan ist und es am Wochenende zum Vergnügen und Zeitvertreib geht.)


Wäre die Arbeit etwas Gutes, so würde auch der Bischof arbeiten.


Was das Schicksal mit schwarzer Tinte schreibt, kann die Sonne nicht bleichen.


Was der Teufel nicht kann, macht die Frau.


Was der Wind zusammengebracht, zerstreut der Teufel wieder.


Was ein heiterer Tag wird, das zeigt sich schon am Morgen.


Was hilft's, ein goldenes Becken haben, um Blut hineinzuspucken.


Was man auf Morgen verschieben kann, ist es nicht wert, heute getan zu werden.

Was sich nicht lösen lässt, das zerschneide.

Weder die Erde blüht ohne Regen noch die Seele ohne Tränen.

Wenn das die Straße ist, die du zu gehen gewählt hast, musst du auf alles gut vorbereitet sein.

Wenn dein eigener Hof trocken ist, so gieße das Wasser nicht in den Weg.

Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause.


Wenn die Milch verschüttet ist, kann man sie nicht mehr aufsammeln.
(Es ist zu spät, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.)


Wenn du auch Priester bist, wirst du mit deiner Reihe gehen.

(Vordrängeln gibt es nicht, es geht alles der Reihe nach, auch wer angeblich wichtig ist, muss sich hinten anstellen.)


Wenn du einen Freund verlieren willst, dann leih ihm Geld.


Wenn du einen Menschen verehren willst, geh ihm aus dem Wege.

Wenn du ein fairer Jäger sein willst, so gibt dem Hasen auch ein Gewehr.

Wenn du ins Kloster gehst, so rede vom Abte nur Gutes.

Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, so leih dir einen.


Wenn du nicht an die Tür klopfst, wird die Tür auch nicht aufgemacht.

Wenn eine Mutter weint, krümmt sich sogar Gott.

Wenn ein schlechter Schuldner dir einen Sack mit Heu bringt, so ist's Gewinn.

Wenn es nicht Blitzt kommt auch kein Donner.


Wenn etwas Süßes oft wiederholt wird, ist es nicht mehr süß.

Wenn Wünsche wahr würden, wäre auch der Bettler reich.


Wer dem Meer vertraut, kennt es nicht.

Wer dem Unglück ausweicht, wird auch dem Glück nicht begegnen.

Wer Eier möchte, muss das Gackern der Hennen ertragen können.

Wer eine schnelle Zunge hat, soll wenigstens nicht langsam denken.
(Sprichwort aus Kreta
)

Wer einem Tauben die Glocke läutet (klingelt, schellt), einen Toten mit Weihrauch beräuchert und einem Trunkenen noch mehr einschenkt, bemüht sich umsonst.


Wer es eilig hat, stolpert leicht.


Wer (wirklich) glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

Wer (gute) Freunde hat braucht keine Reichtümer.

Wer hinter mehreren Hasen herläuft, fängt keinen.
(Das Sprichwort gibt es in verschiedenen Variationen in etlichen Ländern. Das bedeutet, wenn ein Mann mehreren Frauen den Hof macht, wird ihn keine erhören.)

Wer im Gefängnis geboren wurde, liebt das Gefängnis.

Wer lange irrt, lebt lang.

Wer neidet, ist blind. Wer hasst, ist taub. Wer zürnt, der lahmt. Nur wer liebt, hat kein Gebrechen.

Wer nichts bezweifelt, weiß auch nichts.

Wer nicht spricht, der wird begraben.

Wer sich mit Kleie befasst, den picken die Hühner an.


Wer sich selbst beherrscht, der ist weise.


Wer wahrhaft glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

Wie die Wange, so der Schlag.


Wie du den Ton anstimmst, so werden sie dir singen.


Wie viel besser würden wir unsere Zeit nützen, wenn wir wüssten, wie viel uns noch zur Verfügung steht.


Wir haben die beste Regierung, die man sich kaufen kann!

Wir haben ihn noch nicht gesehen und ihn (schon) Johannes getauft.
(Die Küken sind noch nicht geschlüpft, aber schon verkauft.)


Woanders wird gegackert und woanders legen die Hühner Eier.


Wo der Topf kocht, kocht auch die Freundschaft.

Wo Geld ist, geht das Ruder und bläst der Wind.


Worte wenden des Menschen Sinn und Wind das Wasser.


Wo zu viele Hähne krähen wird es später hell.


Zahlst du ein Jackett, bekommst du ein Jackett. Zahlst du einen Ärmel, bekommst du einen Ärmel.

Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist.
(Schon im Sprichwörter-Lexikon von Samuel Christoph Wagener, erschienen 1813 in Quedlinburg (2005 im Georg Olms Verlag nachgedruckt), ist ein ähnliches (sage mir . . ) als deutsches Sprichwort auf Seite 154 aufgeführt. So oder ähnlich wird es auch als Sprichwort in vielen anderen Ländern verbreitet (in Armenien, Brasilien, Italien, Spanien, Ungarn Türkei, Vietnam und andere) oder als Zitat von Goethe (1749 - 1832), Brillat-Savarin (1755 - 1826) oder Lenin (1870 - 1924) gebraucht. Wo es als erstes auftrat oder zitiert wurde oder von wem abgeschrieben wurde, ist nicht bekannt.)

Zieh' den Wolf auf, dich zu fressen.


Zeig mir einen Lügner, und ich zeig dir einen Dieb.

(Sprichwort auch in Deutschland und den USA)

Zuerst musst du dir ein unabhängiges Einkommen schaffen, dann kannst du tugendhaft werden.

Zwei Dinge sind verflucht, Armut und Alter.

Zweimal hintereinander Kohl ist der Tod.


Zwei Wassermelonen passen nicht unter einen Arm.