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Weisheiten der alten Griechen

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Aischylos
525 v. Chr. Eleusis - 456 v. Chr. Gela griechischer Dichter und Schöpfer der griechischen Tragödie
Teilweise stehen hier mehrere ähnliche Zitate untereinander. Es sind verschiedene Übersetzungen verschiedener Übersetzer des selben Originaltextes.

Alte Schuld zeugt gern neue Schuld.

Das Elendslos des Freundes zu beweinen ist nicht schwer. Der Schmerz verschont das eigne Herz.
(Aus Agamemnon, erster Teil der Orestie, Chorführer)

Das schändlichste der Übel nenne ich lügenhafter Worte Trug.

Das Unheil setzt sich gleich oft nieder. Mal bei dem einen, mal bei dem anderen.

Denn es sei ja Brauch des Menschen, dass er Gefallene gern noch tiefer stößt.
Denn es ist ja Menschenbrauch, den umzustoßen, den man fallen sieht.
(Klytaimestra in Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Den neuen Nachbarn muss bewähren erst die Zeit.
(Die Schutzflehenden, Danaos)

Der Hass verdoppelt sich sehr leicht: Man sieht zuerst das eigne Missgeschick und quält sich dann mit Anschaun fremden Glücks.
(Aus Agamemnon, erster Teil der Orestie, Agamemnon zum Chorführer)

Der Tod ist vorzuziehen, da jedes Schicksal besser ist denn Tyrannei.
(Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Des Volkes Stimme, wahrlich groß ist ihr Gewicht!
(Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Des Frevels Acker trägt den Tod als Erntelohn.
(Die Sieben vor Theben)

Die Göttin Zwietracht fordert stets das letzte Wort.

Die gottlose Tat erzeugt mehrere, die ihrem Geschlecht gleichen.

Die Stimme des Volkes ist schwer und gefährlich, wenn sie von Wut beherrscht wird.

Dreifüßig sucht der Greis seinen Weg: Nicht stärker als ein schwächliches Kind.
(Aus Agamemnon, erster Teil der Orestie, Chor)

Ein Tyrann traut seinen Freunden nicht.

Erfolgreiche Lumpen sind unerträglich.

Es ist nicht der Eid, der den Mann glaubhaft macht, sondern es ist der Mann, der den Eid glaubhaft macht.

Es setzt der Hochmut, aufgeblüht, die Ähre an der Schuld, die bald zu tränenreicher Ernte reift.

Fasse Mut: der größte Schmerz ist nicht von langer Dauer.

Gerüchte hört sie, eins, ein zweites, viele: Alle wiedersprechen sich.
(Klytaimestra in Agamemnon, erster Teil der Orestie)


Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.
Dieses Zitat wird an vielen Stellen fälschlich Aischylos zugeschrieben. Für dieses Zitat gibt es bei Aischylos keine Belegstelle und ist nicht von ihm: https://en.wikiquote.org/wiki/Aeschylus
Ebenso wird es oft unzutreffend dem US-Senator Hiram Johnson, Anfang des 20. Jahrhunderts, zugeschrieben. Bei ihm lässt sich auch keine Belegstelle finden. Weitere falsche und nicht nachgewiesene Urheber sollen Rudyard Kipling oder andere sein. Die erste nachgewiesene Verwendung erscheint bei Philip Snowden in seiner Einführung zur dritten Auflage 1918 von „Truth and the War“, von E. D. Morel. London, Juli 1916: „Truth,' it has been said, 'is the first casualty of war.“ (Wahrheit, ist gesagt worden, ist das erste Opfer des Krieges.).

https://en.wikiquote.org/wiki/Philip_Snowden,_1st_Viscount_Snowden
Genauso falsch wie die meist zitierten Urheber ist das Zitat selbst. Die Wahrheit ist nicht erst das Opfer des Krieges, die Wahrheit wurde schon vorher das Opfer von Lügen, die Ursche für den Krieg sind. Zwei Beispiele: 2. Weltkrieg, die Lüge vom polnischen Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz; Golfkrieg der USA gegen den Irak, die Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen. Ebenso die Lügen, die zur Annexion der Krim durch Russland führten: Nicht die Einwohner und Bürger der Krim sondern russische Soldaten, die auf der Krim unerkannt „Urlaub“ machten, setzten sie durch.


Nicht leicht zu hüten ist des Gartens reife Frucht.
(Die Schutzflehenden)

Nur die wenigsten vermögen es, ihrem besten Freund große Erfolge aufrichtig zu gönnen.
Nur seltenen Menschen ist es angeborene Art, den hoch beglückten Freund neidlos zu ehren.
Nur wenige verstehn es ja, den glücklich heimgekehrten Freund neidlos zu ehren.
(Aus Agamemnon, dem erster Teil der Orestie, Agamemnon zum Chorführer)

Nur gezwungen trägt der Mensch das Sklavenjoch.
(Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Schweigen bedeutet für einen großen Teil der Menschheit Gewinn.

So ist die Art der Menschen: wer gefallen ist, den treten sie.

Vielgestaltig ist der Menschen Leid, mit immer neuem Fittich stürmt das Weh heran.

Weiberart ist's, allzu schnell entflammt zu sein.

Weisheit entsteht durch Leiden.
(Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Wenn auch die Sorge, Unglück erweckend, den Schlaf vom Herzen vertreibt: Am Ende naht sich das Wissen auch dem, der sich sträubt.
(Aus Agamemnon, erster Teil der Orestie, Chor)

Wenn du glücklich bist, ertragen dich die anderen nicht.

Wer nicht Neid erregen kann, ist auch nicht in der Lage, Bewunderung hervorzurufen.

Wer unbeneidet wandelt, ist nicht neidenswert.
(Agamemnon, erster Teil der Orestie)

Wider eiteln Übermut der Menschen tritt der eigne Mund, ein wahrer Selbstankläger, auf.
(Die Sieben vor Theben)

Zum steten Lernen bleibt auch das Alter jung.
Zum Lernen sind auch Greise jung genug.
Aus Agamemnon, erster Teil der Orestie, Chor)
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Alkaios von Mytilene
(auch Alkäus, Alkäos) um 620 v. Chr. Mytilene auf der Insel Lesbos - um 580 v. Chr. griechischer Dichter

Ein Spiegel ist der Wein des Menschen.

Im Wein liegt Wahrheit.

Sagst du stets, was du willst, hörst du bald gar, was du nicht gewollt.
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Alkmaion v. Kroton
um 500 v. Chr. griechischer Arzt und Philosoph aus Kroton

Ich bin eine Leiche. Leiche ist Mist, der Mist ist Erde. Wenn aber die Erde eine Gottheit ist, so bin ich nicht eine Leiche, sondern ein Gott.
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Anakreon
Anakreon war ein griechischer Lyriker, der zum Kanon der neun Lyriker gezählt wird. Er wurde um 575/570 v. Chr. in der ionischen Stadt Teos (heute Sıgacık in der Türkei) geboren und starb 495 v. Chr. in Athen. Vor der drohenden persischen Herrschaft emigrierte Anakreon um 540 v. Chr. mit den anderen Einwohnern ins thrakische Abdera, als die Perser seine Heimat unterwarfen. Danach verbrachte er den größten Teil seines Lebens als angesehener Hofdichter am Hof des Tyrannen Polykrates von Samos. Der Legende nach starb er im Alter von 85 Jahren, nachdem er sich an einer Weinbeere verschluckt hatte. Liebe, Wein und heitere Geselligkeit waren die Hauptthemen seiner Lieder. Von seinen Gedichten sind nur drei vollständig und einige fragmentarisch erhalten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anakreon

Des Lebens Lust genießen darfst doppelt du im Alter, je näher dir der Tod.

Schlimm ist es, nicht zu lieben, Schlimm aber auch, zu lieben.


Trink und vergnüge dich. Das Leben ist sterblich und kurz die Zeit auf Erden. Unsterblich ist der Tod, wenn keiner mehr stirbt.

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Anaximandros
(auch Anaximander) um 610 v. Chr. Milet - nach 547 v. Chr. Milet vorsokratischer griechischer Naturphilosoph

Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen.
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Antiphon von Rhamnus, der Redner
um 480 v. Chr. Rhamnous - um 411 v. Chr. griechischer Redner

Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

Und darein, woraus die Dinge entstehen, vergehen sie auch wieder, wie es bestimmt ist.
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Antiphon aus Athen, der Sophist
5. Jahrhunderts v. Chr. griechischer Philosoph und Sophist, Identität mit dem Redner Antiphon ist umstritten

Die von vornehmen Väter abstammen, achten und verehren wir, die dagegen nicht aus vornehmen Hause sind, achten und verehren wir nicht. Hierbei verhalten wir uns zueinander wie Barbaren, denn von Natur sind wir alle in allen Beziehungen gleich geschaffen, Barbaren wie Hellenen.

Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.

Es gibt Leute, die nicht ihr gegenwärtiges Leben leben, sondern mit großem Eifer Vorbereitungen treffen, als sollten sie bald irgendein anderes Leben leben, nicht das gegenwärtige; und unterdessen eilt die Zeit ungenutzt davon.

Zum Wichtigsten im menschlichen Zusammenleben gehört meiner Meinung nach die Erziehung. Wenn man nämlich bei irgendeiner Sache den Anfang recht macht, geht in der Regel auch das Ende recht vonstatten...

Man wird in seinen Sitten notwendig dem ähnlich, mit dem man die meiste Zeit des Tages zusammen ist.
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Antisthenes
Antisthenes wurde um 445 v. Chr. geboren und starb um 365 v. Chr. Er war ein griechischer Philosoph und lebte in Athen.

Armut und Reichtum wohnen nicht im Hause, sondern im Herzen der Menschen.

Auf die Feinde muss man wohl Acht haben, denn niemand bemerkt unsere Fehler eher als sie.

Das höchste menschliche Glück wäre, wenn wir glücklich sterben könnten.

Das Ziel des Lebens ist Freiheit von Wahn.

Der Krieg macht mehr schlechte Menschen, als er hinwegrafft.

Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

Man soll niemand dankbar sein, von dem man gelobt wird.
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Apelles von Kolophon
2. Hälfte des 4.Jahrhunderts v.Chr. Kolophon/Lydien griechischer Maler am Hofe Alexanders des Großen

Kein Tag ohne einen Strich. (Nulla dies sine linea.)
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Archimedes von Syrakus
um 287 v. Chr. vermutlich Syrakus auf Sizilien - 212 v. Chr. Syrakus griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur

Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.

Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen.

Gib mir (einen Punkt), wo ich stehen kann, und ich werde die Erde bewegen.


Heureka! - Ich habe (es) gefunden!

Störe meine Kreise nicht.
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Aristokles,
wegen seiner breiten Stirn. „Platon“ genannt, 427 Athen - 347 Athen vor Chr. griechischer Philosoph

siehe → „Platon“
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Aristophanes
um 445 v. Chr. Athen - 385 v. Chr. Athen griechischer Dichter


Auch vom Feind kommt häufig uns ein guter Rat.

Böse Ereignisse stammen aus bösen Ursachen.

Das Alter ist nur eine zweite Kindheit.
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Aristoteles

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Aischylos

(auch Aeschylos, Äschylos, oder Æschylos) 525 v. Chr. Eleusis/Attika - 456 v. Chr. Gela, Sizilien, griechischer Tragödiendichter


Ein Weib, vereinsamt, ist ein Nichts!
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Äsop
(Aesop, Aisop, Aisopos, Aesopus) um 620 - 550 v. Chr. griechischer Fabeldichter


Der Krieg ist der Schrecken der Mütter.

Die äußere Erscheinung ist ein schlechter Ersatz für innere Werte.

Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann und tadele an anderen keine Fehler, die du selbst begehst.


Kleine Freunde können sich als große erweisen.


Leiden sind Lehren.

So ist`s im Leben; Kurze Freude, viel Leid und doch hallen die Freuden in unserem Gedächtnis länger nach.

Wenn sich zwei Schwache zanken, so endigt oft ein Dritter, Mächtigerer zu seinem Vorteil den Streit.


Wenn wir über den Schatten streiten, übersehen wir das Wesentliche.


Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Athenaios (lateinisch Athenaeus Naucratita, selten Naucratitus)
Athenaios lebte ende des 2./Anfang des 3. Jahrhunderts und war ein griechischer Rhetor und Grammatiker aus Naukratis in Ägypten. Anfangs lebte er in Alexandria, später in der Hauptstadt Rom.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Athenaios

Deine Malzeiten gefallen nicht allein, wenn man sie genießt, sondern auch, so oft man an sie denkt.
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Bias von Priene

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Chilon von Sparta
Chilon von Sparta (auch Cheilon von Lakedaimonien), war um 555 v. Chr. spartanischer Ephor und Verfassungsreformer und galt als einer der Sieben Weisen des antiken Griechenlands. Durch seinen gesetzgeberischen Einfluss soll er die Entstehung des klassischen Sparta bewirkt haben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Chilon_von_Sparta

Auf der Straße haste nicht, um andere zu überholen.

Beherrsche den Zorn.

Beim Trinken rede nicht viel; du wirst es bereuen.

Bei Unrecht versöhne dich, bei Frechheit wehr dich.

Beweg nicht beim Reden die Hand; das sieht aus, als wärst du verrückt.

Dem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren.

Den Älteren ehre.

Den Toten preise glücklich.

Die drei schwierigsten Dinge sind: ein Geheimnis für sich zu behalten, eine Enttäuschung zu vergessen und Muße vernünftig zu nutzen.

Erkenne dich selbst!

Erstrebe nichts Unmögliches.

Gehorche den Gesetzen.

Gib keine teuren Hochzeiten.

Gold wird durch einen Prüfstein erprobt und die Menschen durch Gold.

Lass deine Zunge nicht deinem Verstand vorauseilen.

So scheinst du auch keinen Freund zu haben, wenn du keinen Feind hast.

Über einen Unglücklichen lache nicht.

Verlust nimm eher als bösen Gewinn; denn jener schmerzt einmal, dieser immer.

Wenn du mächtig bist, sei sanftmütig, damit die anderen dich achten und nicht fürchten.

Zu den Festen der Freunde geh langsam, zu ihrem Unglück schnell.

Zu den Gastmählern deiner Freunde geh langsam, zu den Unglücksfällen schnell.
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Demokrit

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Demosthenes
384 v. Chr. Paiania/Attika - 322 v. Chr. auf Kalauria (Selbstmord) griechischer Staatsmann, Politiker und Redner


Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft und zu viel aus ihnen schöpft.

Bevor zum Anfang ein tüchtiger Grund gelegt ist, halte ich es für ein eitles Benehmen, über das Ende auch nur ein Wort zu verlieren.

Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten.

Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

Geringfügige Chancen sind schon oft der Beginn großer Unternehmungen geworden.
Kleine Gelegenheiten sind oft der Anfang zu großen Unternehmungen.


Jede Rede erscheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.


Jeder glaubt gern, was er wünscht, die Dinge sind aber oft anders beschaffen.

Nicht alles Große ist gut, aber alles Gute ist groß.


Was wir möchten, das glauben wir gern.
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Diogenes Laertios
spätantiker altgriechisch Philosophiehistoriker um 220 n. Chr. schrieb eine Geschichte der griechischen Philosophie in 10 Büchern.


Sokrates ist, in Folge seiner häufigen Disputationen, oft tätlich misshandelt worden, welches er gelassen ertrug. Als er einst einen Fußtritt erhielt, nahm er es geduldig hin und sagte dem, der sich hierüber wunderte: „Würde ich denn, wenn mich ein Esel gestoßen hätte, ihn verklagen?“

Über Tote soll man nur Gutes reden.

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Diogenes von Sinope
ca. 391/399 v. Chr. Sinope - 323 v. Chr. Korinth altgriechischer Philosoph


An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.

Um sich zu bessern, braucht man entweder einen guten Freund oder einen harten Feind.
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Empedokles
um 500 v. Chr. Akragas/Sizilien - um 430 v. Chr. griechischer Philosoph, Arzt und Wanderprediger


Jeder glaubt nur das, worauf ihn der Zufall gebracht hat.

Wir tun Unrecht und handeln gottlos, wenn wir Tiere töten und uns von ihrem Fleisch nähren, da wir dann unsere Verwandten morden.
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Epicharm
(Epicharmos) um 550 v.Chr. Kos - um 460 v.Chr. Syrakus griechischer Dramatiker


Alle wichtigen Fragen entscheiden sich besser über Nacht.

Allzu gern schenken ist krankhaft.

Die Ruhe ist eine liebenswürdige Frau und wohnt in der Nähe der Weisheit.

Richte dein Leben so ein, als würdest du lange, und zugleich, als würdest du nur kurze Zeit auf Erden sein.


Überlasse die Entscheidung nicht der Leidenschaft, sondern dem Verstand.


Wer von niemandem beneidet wird, der ist nichts wert.
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Ephides

Erlösung kommt von innen, nicht von außen, und wird erworben nur und nicht geschenkt. Sie ist die Kraft des Inneren, die von draußen rückstrahlend Deines Schicksals Ströme lenkt. Was fürchtest Du? Es kann Dir nur begegnen, was Dir gemäß und was Dir dienlich ist. Ich weiß den Tag, da Du Dein Leid wirst segnen, das Dich gelehrt, zu werden, was Du bist.

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Epidicus

Geld ist eine herrliche Mitgift. Am besten ohne Frau.

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Epiktet
um 50 Phrygien - um 138 Nikopolis griechischer Philosoph


Anderen an seinem Unglück die Schuld geben ist ein Zeichen von Dummheit, sich selbst die Schuld geben ist der erste Schritt zur Einsicht; weder anderen noch sich selbst die Schuld geben ist ein Zeichen von Weisheit.

Bedenke, dass du nur Schauspieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.

Denn wenn du erst einmal das Maß überschritten hast, dann gibt es keine Grenze mehr.


Du willst in Olympia siegen? Das will ich auch, bei den Göttern. Aber denke an die Voraussetzungen und Folgen und dann erst geh an die Sache heran.


Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit den Gedanken (der Sorge) um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.


Es ist viel dringender erforderlich, die Seele als den Körper zu heilen, denn der Tod ist besser als ein schlechtes Leben.


Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.


Habe täglich den Tod vor Augen! Das wird dich vor kleinlichen Gedanken und vor maßlosen Begierden bewahren.


Kein Mensch, der in Furcht oder Sorge oder Chaos lebt, ist frei, aber wer sich von Sorgen, Furcht und Chaos befreit, wird dadurch auch aus der Sklaverei befreit.

Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit.

Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen. So ist der Tod nichts Furchtbares - nein, die Vorstellung vom Tode, er sei etwas Furtbares, das ist das Furchtbare.


Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.


Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.

Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.

Sich zu bilden heißt, lernen wollen, wie alles geschieht.


Verlange nicht, dass das, was geschieht, so geschieht, wie du es wünschst; sondern wünsche, dass es so geschieht, wie es geschieht, und dein Leben wird heiter dahinströmen.


Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.

Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehen, was du tust?

Wenn es einmal geschehen sollte, dass du dich nach Äußerlichkeiten richtest und jemandem gefallen willst, so wisse: du hast deinen Widerstand verloren.

Wer nicht sein eigener Meister, ist nicht frei.

Wie mit den Füßen, so darf man auch mit den Hoffnungen nicht zu weit ausholen.
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Epikur von Samos

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Euklid
griechischer Philosoph und Mathematiker


Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik.
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Euripides

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Hekaton von Rhodos
Hekaton von Rhodos lebte um 100 v. Chr. und war ein stoischer griechischer Philosoph. Er war Schüler des Panaitios von Rhodos und hatte Beziehungen nach Rom. Laut Marcus Tullius Cicero schrieb er auch über die Pflichten. Von ihm soll, wie Cicero in De officiis berichtet, das Beispiel vom Brett des Karneades*1 stammen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hekaton_von_Rhodos

Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhören wirst zu hoffen.

Ich will dir einen Liebestrank verraten ohne Arznei, ohne Heilkräuter, ohne den Zauber irgendeiner Giftmischerin: Wenn du geliebt werden willst, so liebe.

*1 Ein treibendes Brett ist die einzige Rettung zweier Schiffbrüchiger, welches jedoch nur eine Person tragen kann. Einer der beiden Schiffbrüchigen tötet den anderen, um die rettende Planke für sich zu sichern und anschließend gerettet zu werden.       Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Brett_des_Karneades
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Heraklid von Ephesus

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Herodot
(eigent. Herodotos) um 485 - um 425 v. Chr., griechischer Geschichtsschreiber, Vater der Geschichtsschreibung


Besser beneidet als bedauert.

Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.

Der bitterste Kummer auf der ganzen Welt ist der, wenn man bei aller Einsicht keine Gewalt in den Händen hat, das Vorausgesehene abzuwenden.

Die Rachsucht ist ein verkehrtes Gut, heile nicht Übel mit Übel.

Friede ist die Zeit, in welcher die Söhne ihre Väter begraben. Und Krieg ist die Zeit, in welcher die Väter ihre Söhne begraben.

Gewalt zwingt uns zum Gehorsam. Das ist das Bitterste für einen Menschen: bei allem Wissen keine Macht zu haben.

Große Dinge sind immer mit großen Gefahren verknüpft.

Hartnäckige Vergeltungssucht ist von Übel. Warum Schlechtes mit Schlechtem heilen?

In den menschlichen Dingen ist ein Kreislauf, er geht um und lässt nicht immer dieselben glücklich sein.


Lasset nichts unversucht, denn nichts geschieht von selbst. Alles pflegt durch den Menschen zu geschehen.

Mit dem Kleide ziehet das Weib auch die Scham aus.


Nichts ist unverständiger, nichts übermütiger als die große Masse.


Nur sehr wenige Dinge ereignen sich zur rechten Zeit, und alles Übrige ereignet sich überhaupt nicht.

Wärst du kein Bösewicht und unersättlicher Geizhals, so ließest du die Asche der Toten ruhen.

Was du auch tust, tu es klug und bedenke das Ende.

Was ich an meinem Nächsten tadele, das soll ich auch selber nicht tun.

Wenn nicht Meinung gegen Meinung offen gesagt wird, lässt sich die bessere nicht herausfinden.

Wer sich zur Tat entschließt, dem gehört der Sieg.

Wo Klugheit gilt, da schafft Gewalt nichts.
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Herophilos
(um 335 v.Chr.), auch Herophilus, griechischer Arzt, betrieb als einer der Ersten anatomische Forschungen an menschlichen Leichen. Hierbei entdeckte er u.a. die Nerven. Im Organismus unterschied Herophilos die vier Grundvorgänge Ernährung, Erwärmung, Wahrnehmung und Denken. Er unterschied Arterien und Venen und erkannte den Zusammenhang von Puls und Herztätigkeit


Ohne Gesundheit können sich Wissen und Kunst nicht entfalten, vermag Stärke nichts auszurichten, und Reichtum und Intelligenz liegen brach.

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Hesiod von Böotien
Hesiod von Böotien wurde um 753 v. Chr. in Böotien geboren und starb um 680 v. Chr. Er war ein griechischer Dichter, der als Ackerbauer und Viehhalter lebte. Er gilt als Begründer des didaktischen Epos, des Lehrgedichtes, das nach seiner Heimat Askra später von den Römern als Ascraeum carmen bezeichnet wurde. Hesiods Hauptwerke sind das Lehrgedicht Werke und Tage sowie die Theogonie, ferner die sogenannten Eoien, ein auch als Katalog der Frauen bekanntes, nur in Fragmenten erhaltenes Gedicht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hesiod

Achte das Recht und meide den Frevel.


Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.

Werke und Tage, 311


Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.

Werke und Tage, 346


Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altern.

Werke und Tage, 93


Der Frieden ist dem Land eine Amme.


Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.
Werke und Tage, 309


Die Hälfte ist manchmal mehr als das Ganze.


Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflügenden Ochsen bedarf man.
Werke und Tage, 405


Lobe das kleine Boot, aber die Ladung bringe auf einem großen Schiff unter.


Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an.
Werke und Tage, 707f


Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.

Werke und Tage, 352


Mäßigung übe nur stets; denn Maß ist von allem das Beste.

Werke und Tage, 694


Oft schon musste eine ganze Stadt für die Übeltaten eines einzigen Mannes büßen.

Werke und Tage, 240


Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt.

Vor die Tugend setzten den Schweiß die unsterblichen Götter.

Werke und Tage, 289f


Wer anderen schadet, schadet sich selbst.

Werke und Tage, 265


Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben.

Werke und Tage, 375

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Hippias
490 v. Chr. Tyrann von Athen


Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm dran: Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück, sondern auch über das Glück anderer.
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Hippokrates von Kos
um 460 v. Chr. auf der Ägäisinsel Kos - um 370 v. Chr. Larisa/Thessalien griechischer Arzt


Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn ihre Körper verschieden sind.


Der Tod sitzt im Darm.


Die Natur widersetzt sich allem Übermaß.

Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.


Heiterkeit entlastet das Herz.


Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.

Nahrungsmittel sollen Heilmittel, Heilmittel Nahrungsmittel sein.

Was uns am Leben erhält, kann uns auch krank machen.

Wenn du nicht bereit bist, dein Leben zu ändern, kann dir nicht geholfen werden.
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Homer
Er lebte möglicherweise von 800-770 v. Chr. Smyrna? bis 724-700 v. Chr. Insel Ios? Weder sein Geburtsort noch das Datum seiner Geburt oder seines Todes sind zweifelsfrei bekannt. Es ist nicht einmal sicher, dass es Homer überhaupt gegeben hat.
Er gilt als Autor der Ilias und Odyssee und damit als erster Dichter des Abendlandes. Die Epoche, in der Homer gelebt haben soll, wird ebenfalls kontrovers diskutiert.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Homer

Besser und edler ist nichts, als wenn einträchtigen Sinnes Mann und Frau verwalten ihr Haus zum Verdruss der Neider, ihren Freunden zur Lust; doch am schönsten ist`s für sie selber.


Dass du erkennest im Herzen und anderen auch es verkündest, wie viel besser es sei, gerecht als böse zu handeln.


Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen.

Hesperus, der Planet Venus in der Dichtung Homers


Des Freundes Ermahnung ist immer von Nutzen.


Des Magens Wut, des verderblichen, kann man unmöglich bändigen.
Odyssee


Ein kleiner Felsen kann eine riesige Welle zurückhalten.


Es sind ja den Menschen nur wenige Tage beschieden.

Es steht auf des Messers Schneide.
aus der "Ilias", X,173


Gut ist die redliche Warnung des Freundes.


Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!


Nachher ist sogar ein Narr klug.

Nichts ist kummervoller, als unstet und flüchtig.
Odyssee


Nichts ist wahrlich so wünschenswert und erfreuend, als wenn Mann und Weib, in herzlicher Liebe vereinigt, ruhig ihr Haus verwalten: dem Feind ein kränkender Anblick, aber Wonne dem Freund.


Ruhiger Schlummer, sobald er die Augen umschattet, tilgt aus dem Herzen alles – Gutes und Böses.

Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch.

Odyssee

Über die Kraft kann keiner, wie sehr er auch eifere, kämpfen.


Wenn dein Herz mutig ist, so habe keine Angst, dass du verloren gehst.


Wie die Tage sich ändern, die Gott vom Himmel uns sendet, ändert sich auch das Herz der Erde bewohnenden Menschen.

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Isokrates
436 v. Chr. Athen - 338 v. Chr. Athen griechischer Rhetoriker und Schriftsteller


Was du gelernt hast, erhalte durch Übung.
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Lukian
~120 Samosata am Euphrat - nach 180 griechischer Schriftsteller und Satiriker


Das Etikett soll nicht größer sein als der Sack.

Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einer Sache nicht einerlei Begriff haben.
Ikaromenippos


Denn überall, wo größere Hoffnungen sind, da findet auch heftiger Neid statt, gefährlicher Hass und heimtückischere Eifersucht.

Von der Verleumdung


Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen, aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.

Epigramme


Jeder schützt sich durch Berufung auf eine hohe Autorität.


Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
Epigramme


Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu`auf dem Fuß.

Epigramme

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Menandros (latinisiert Menander)
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Philemon von Syrakus
griechischer Dichter um 360 v. Chr. - um 264 v. Chr. Um 328 v. Chr. schrieb er Theaterstücke in Athen im Stil der Neuen Komödie


Alles auf Erden lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt.
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Philon von Alexandria
(latinisiert Philo Alexandrinus oder Philo Iudaeus) Er wurde um 15/10 v. Chr. geboren und starb nach 40 n. Chr. und war ein einflussreicher jüdischer Philosoph und Theologe in Alexandria. Er ist der bekannteste Denker des hellenistischen Judentums.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Philon_von_Alexandria

Der Körper ist das Haus der Seele. Sollten wir unser Haus nicht pflegen, damit es nicht verfällt?

Jeder tugendhafte Mensch ist frei.

Lernen ist von Natur aus Neugier.

Sei freundlich, zu allen, die du triffst, denn jeder kämpft einen großen Kampf.

Sie glaubten zu betrügen und wurden betrogen.

Was Gott für die Welt ist, sind die Eltern für ihre Kinder.

Wie Blinde zu gut (scharf) Sehenden, so verhalten sich die, die nie eine Reise gemacht haben, zu Vielgereisten.
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Pindar
518 v. Chr. Kynoskephalai/Theben - nach 446 n. Chr. Argos griechischer Dichter


Lerne zu werden, der du bist.

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Platon
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Plotin
205 Lykopolis (Ägypten) - 270 Minturnae (Kampanien) griechischer Philosoph


Das Auge hätte die Sonne nie gesehen, wenn es nicht selber von sonnenhafter Natur wäre.


Die Seele ist nicht im Universum, das Universum ist in der Seele.

Es heißt mit echt, dass wir unseren Dämon selbst wählen; denn durch die Art unserer Lebensführung wählen wir die höhere leitende Macht.

Je besser jemand ist, desto bescheidener benimmt er sich gegen Götter und Menschen.

Sich zum Besseren zu wenden, dazu hat nicht jeder aus sich selbst die Macht; aber schlechter zu werden, daran wird keiner gehindert.

Wenn die Seele nicht schön ist, kann sie das Schöne nicht sehen.

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Plutarch
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Protagoras
Er lebte wahrscheinlich von um 490 v. Chr. bis um um 411 v. Chr.. Protagoras war ein antiker griechischer Philosoph und zählt zu den bedeutendsten Sophisten. Seine Heimatstadt war wahrscheinlich Abdera, möglicherweise auch Teos. Er soll 411 v. Chr. infolge eines Asebieprozesses aus Athen verbannt worden und nach Sizilien abgereist sein. Bei der Überfahrt soll er ertrunken sein.Seine Schriften sind heute verloren. Die Lehren von Protagoras' sind nur noch in Berichten anderer antiker Autoren belegt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Protagoras

Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, dass sie sind, der nichtseienden, dass sie nicht sind.
(Homo-Mensura-Satz, von Platon überliefert. Er bedeutet, dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt. Wahr sind die Dinge, wie sie dem Menschen erscheinen (Einem einzelne Mensch, oder allen Menschen?).)
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Pythagoras von Samos
um 570 v. Chr. Samos - um 495 v. Chr. Metapont/Unteritalien griechischer Mathematiker und Philosoph


Bewahre dir vor allem deine Selbstachtung.

Das ist das Wesen der Musik, dass sie die Seele zur Harmonie des Weltalls stimmt.


Das Schönste ist die Harmonie.


Das Universum ist auf der Macht der Zahlen aufgebaut.


Dem Schicksal zur Seite thront der Wille als leitende Macht.


Der Körper ist für uns ein Grab.

Der Körper ist das Grab der Seele.


Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein' erfordern das meiste Nachdenken.

Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.

GGegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Heilmittel: Hoffnung und Geduld.

Hast du eine Herzenswunde, so berühre sie so wenig wie ein krankes Auge. Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld.

Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.

Sei lieber der kleinste unter den Aaren als der größte unter den Raben.

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Simonides von Keos
um 556 v. Chr. Insel Iulis (Kea) - 468 v. Chr. Syrakus/Sizilien griechischer Lyriker


Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.

Stelen-Inschrift über die Spartaner bei der Schlacht am Thermopylen Pass 480 v. Chr.


Die Malerei ist eine stumme Poesie und die Poesie eine redende Malerei.
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Sokrates

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Solon

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Sophokles

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Thales von Milet

Thales lebte von um 624 v. Chr. Milet/Kleinasien bis um 546 v. Chr. und war ein griechischer Naturphilosoph, Staatsmann, Mathematiker, Astronom und Ingenieur.

Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.

Denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.
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Theokrit
Theokrit war ein griechischer Dichter und lebte in Alexandria, Kos und Syrakus. Er wurde um 310 v. Chr. in Syrakus auf Sizilien geboren und starb um 250 v. Chr. wahrscheinlich auf Kos in Griechenland.

Alles ist lieb, was von Freunden kommt.

Die Not ist der Stachel des guten Handwerks. Sie nur allein treibt den Menschen bei der Arbeit.

Drum Taten getan, da die Knie noch grünen.

Durch Versuch ist alles und jedes zu machen.

Faule haben immer Ferien.

Hoffnung geht mit dem Leben, im Tod erst endet die Hoffnung.

Seid mutig! Vielleicht ist morgen schon alles besser.

Sei mit dem Leben, o Mensch, doch sparsam! Du hast Vorrat am Dasein nicht viel.

Wer Kummer hat, altert in einem Tag.
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Thukydides
um 460 v. Chr. - zwischen 399 v. Chr. und 396 v. Chr. General und Historiker aus Athen


Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.

Die beste Frau ist die, von der man am wenigsten spricht.

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Xenophanes von Kolophon
Xenophanes von Kolophon wurde um 570 v. Chr. in Kolophon geboren und starb um 470 v. Chr.. Er war ein antiker griechischer Philosoph und Dichter der Vorsokratiker. Xenophanes schrieb satirisch über die Vielzahl und Menschenähnlichkeit der griechischen Götter und kritisierte die Göttervorstellung des Homer und Hesiod. Ihm zufolge schufen nicht die Götter die Menschen, sondern die Menschen die Götter („Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“). Aus Fossilienfunden auf einem Berg schloss er, dass das Wasser einst die ganze Erde bedeckt haben müsse und meinte, alles sei aus Wasser und Erde entstanden (Ur-Schlamm) und vergehe schließlich wieder zu Wasser.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Xenophanes

Aus Erde ist alles, und zu Erde wird alles am Ende.

Ein arbeitsames Leben ist die Bedingung eines glücklichen und sittlich guten Lebens.

Es gibt keinen und es wird nie einen Menschen geben, der etwas mit Bestimmtheit weiß.

Nicht gleich anfangs zeigten die Götter den Sterblichen alles, sondern sie finden das Bessere suchend im Laufe der Zeiten.
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Xenophon

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König Xerxes I.
(alias Chschijarscha, Ahasverus) um 520 v. Chr. - um 465 v. Chr. Susa (ermordet) persischer König


Wer da handelt, der hat gewöhnlich den Gewinn; wer alles überlegt und zaudert, der nicht.
überliefert von Herodot (Historien)

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