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Sprichworte aus Spanien
A - D

Flagge Spanien
Wappen Spanien
Flagge von Spanien
Wappen von Spanien

Abwesenheit ist der Wind, der das kleine Feuer auslöscht und das große anfacht.

Abwesenheit ist die Mutter der Enttäuschung.


Afrika fängt bei den Pyrenäen an.


Abwesenheit ist eine Feindin der Liebe.


Alles besiegt die Liebe, alles erreicht das Geld, alles endet mit dem Tode, alles verschlingt die Zeit.


Alle Schmerzen lassen sich bei Brot verschmerzen.


Alles ist teuer, was die Armen kaufen und die Reichen verkaufen.


Alle Sprichwörter müssten mit goldenen Lettern geschrieben werden.

Almosen geben leert den Beutel nie.

Als Gott ein Mann wurde, war der Teufel bereits zum Weib geworden.

Als Junggeselle ist der Mann ein Pfau, als Bräutigam ein Löwe und als Verheirateter ein Esel.


Als Pilgerin fortgehen und als Hure zurückkommen.

Alte Dirne, senk den Tarif, viermal mehr Kundschaft ist dir gewiss!


Am ärgsten verdrießt ein Spaß, der die Wahrheit ist.

Am Bart des Toren lernt der Barbier rasieren.

Am besten ist es, weder einen guten Bettelmönch zum Freund noch einen schlechten zum Feind zu haben.


Am Faden zieht man den Knäul hervor.


Am Gehen und am Trinken erkennt man die Frau.


Am Krieg ist nur eine Sache gut: der Frieden, der ihm folgt.


Am Maul stirbt der Fisch.


Am Muster erkennt man das Tuch.


Am Tage, an dem ich mein Haus nicht fegte, kamen unerwartete Gäste.


Am unglücklichsten ist nicht der Mann, der keine Freunde hat, sondern der keine Feinde hat.


An dem Übel, das der Mensch fürchtet, stirbt er.


An den Rockschößen des Priesters klettert der Teufel auf den Turm (in den Glockenstuhl).


An den Taten, nicht am Kleid erkennt man den Heuchler.


An die Hütte des Hirten pocht der Hunger nicht.


An einem braven Herzen prallt das Unglück ab.


An einen dampfenden Topf wagt sich keine Fliege.


An hastigem Trank und an einem Weib, das ständig Kreuze schlägt, muss die Seele erkranken.


Argwohn gegen den Freund ist Unkraut unter dem Weizen.


Armut ist der Faulheit Lohn.


Armut tötet die Tugend nicht, und Reichtum verleiht sie nicht.


Auch die geschickteste Lüge kommt an den Tag.


Auch ein neuer Kamin wird bald rußig.


Auch von einem Dummkopf kommt manchmal ein guter Rat.


Auch wenn der Affe Seide trägt, bleibt er ein Affe.


Auch wenn der Rat einer Frau nichts wert ist, kommt nur der Dumme auf die Idee, ihn nicht zu befolgen.


Auch wenn die Tochter stumm, wird sie von der Mutter verstanden.


Auch wenn man den Verrat billigt, verachtet man den Verräter.


Auch wenn sich die Äffin in Seide kleidet, bleibt sie Äffin.


Auch wer schweigt, sagt etwas.


Auf dumme Worte taube Ohren.


Auf einem langen Weg und in einer engen Herberge lernt man seine Gefährten kennen.


Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.


Auf kleinem Feld muss man viel säen.

Auf neue Sünde neue Reue.


Aus dem krätzigen Fohlen kann ein gutes schönes Pferd werden.

Aus einem winzigen Funken wird ein riesiges Feuer.


Aus Gier nach Gulden heirate keinen Bösen.

Aus schlechtem Tuch wird nie ein guter Rock.


Begehren verschönt, was hässlich ist.


Beginne in der Weise der anderen, sodass du auf deine eigene Weise enden kannst.


Behalte nichts, was dir nichts nützt und ein anderer brauchen kann.


Bei gutem oder schlechtem Essen dreimal trinken nicht vergessen.


Bei jeder Krankheit fürchtet sich ein Mensch, zu sterben.


Beim dritten Male kommt der Sieg.

(dts.: Aller guten Dinge sind drei.)

Beim Schein der Kerze sieht der älteste Esel wie eine Prinzessin aus.


Beim Sohne sieh darauf, dass er ein Handwerk lerne; bei der Tochter, dass sie gut sei; beiden kannst du keine größere Wohltat erweisen.


Beim Verlieben und beim Kneten muss man sich Zeit lassen.


Bei Nacht sind alle Katzen grau.

Berge haben Augen, Wände haben Ohren.


Besser allein als in schlechter Gesellschaft sein.

(auch in Irland, Italien, Korsika und Schottland)

Besser der Esel düngt dir das Feld, als wenn der Bischof die Hand drüberhält.


Besser eine Handvoll Naturell als zwei Hände voll Wissenschaft.

Besser einen Spatz in der Hand als einen Storch auf dem Dach.

Besser ist, wer Gott vertraut, als wer früh aufsteht.


Besser lebt man vom Sande als von der Schande.


Besser, wer mit Gottes Hilfe geht, als wer noch so früh aufsteht.


Betrüge mich im Preis, aber nicht in der Ware.


Bettle nie bei dem, der hat, sondern bei dem, von dem du weißt, dass er dich liebt.


Beuge mich nur kurze Zeit, und ich diene dir länger als ein Jahr.


Bevor nur ein Jahr vergangen ist, gleicht schon der Hund seinem Herrn.


Blut kann man erben, die Tugend kann man erwerben.


Böse Wunden verheilen, aber böser Ruf tötet.


Bücher und Freunde soll man wenige und gute haben.
Daheim hast du nicht einmal eine Sardine, und bei Fremden verlangst du ein Huhn.

Das Auge des Herrn macht das Pferd fett.


Das Ausschlagen der Stute tut dem Füllen keinen Schaden.


Das beste Wort ist das, welches noch nicht gesprochen wurde.


Das Böse, das aus deinem Mund kommt, fällt in dein Herz zurück.


Das Brot von gestern, das Fleisch von heute und der Wein vom letzten Jahr machen den Menschen gesund.

Das Elend kommt öfters auf drei Tage zu Besuch und bleibt gleich für hundert Jahre da.


Das elendeste Schwein kommt zur dicksten Eichel.
Das mieseste Schwein findet die beste Eichel.
(dts.: Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln)

Das Feuer und die Liebe sagen nicht: gehe zu deiner Arbeit, denn sie nehmen in Anspruch.


Das fliegende Pferd braucht keine Sporen.


Das Geld ist gezahlt, die Arbeit ist aufgeschoben.


Das Gesicht ohne Scham besitzt die ganze Welt.


Das Getreide auf den Feldern ist immer reich an Hoffnung.


Das gleiche Messer schneidet mir das Brot und den Finger.


Das Glück dreht sich wie ein Mühlrad.


Das Glück hat nur ein Haar auf dem Kopf, du musst es packen, wenn du willst, dass es bei dir bleibt.


Das Glück kommt mit Hilfe der Ellenbogen.


Das Grüne brennt für das Trockene, und die Gerechten zahlen für die Sünder.


Das gute Leben lässt Vater und Mutter vergessen.


Das Gute soll kommen, woher es will.


Das Haar täuscht, der Zahn lügt, aber die Falte lässt keinen Zweifel.


Das ist die Geschichte ohne Ende.


Das kleine Kind und das junge Kalb frieren auch am Mittag.


Das Knie ist näher als die Wade.


Das Korn ruht unter dem Schnee wie der Greis unter dem Pelze.


Das kurze Gebet steigt zum Himmel.


Das Lamm ist vor dem Tode nicht sicherer als der Hammel.


Das Land, das ein Mann wirklich kennt, ist seine Mutter.


Das lauwarme Wasser der Ungläubigkeit wirkt wie ein Brechmittel für Geheimnisse.


Das Leiden geht dahin, wo man es am bequemsten bettet.


Das mutwillige Kind gibt keine Ruhe, auch dem guten Reitpferd darf nie Ruhe gegeben werden.


Das Neue gefällt, das Alte befriedigt.


Das Reisen will uns eines lehren: Das Schönste bleibt stets, heimzukehren. Der Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.


Das Schaf hat den Bauch voll, das seine Kameraden mit dem Kopf stößt.


Das Schaf läuft so schnell wie der Hammel.


Das Schicksal läuft schneller als Pferd und Maultier.


Das schlimme Jahr tritt schwimmend ein.


Das Schwein stehlen und die Füße um Gottes willen geben.


Das Schwein und der Schwiegersohn finden den Weg schon allein.


Dass es vielen schlecht geht, ist nur für die Dummen ein Trost.


Das Übel, vor dem man Angst hat, vor dem geht man zugrunde.


Das Viele gibt man aus, mit dem Wenigen hält man Haus.


Das, was zwischen Gleich und Gleich eine Beleidigung heißt, wird, vom Größeren zum Kleineren, als Gewalt bezeichnet.


Das Weib und der Wein bringen den Mann um den Verstand.


Das Wort hüpft von Mund zu Mund wie der Vogel von Ast zu Ast.


Da, wo man nichts verliert, gewinnt man stets etwas.


Dem alten Esel und dem Herrn bleibt man am besten möglichst fern.


Dem einen gefällt der Priester, dem anderen die Frau des Priesters.


Dem guten Weibe schließ dich an, und auf die Schlechte lege das Kissen.


Dem Hufeisen, das klappert, fehlt ein Nagel.


Dem Knecht, dem das Brot schmeckt, braucht man nicht auch noch Knoblauch zu geben.


Dem kühnen Manne reicht das Glück die Hand.

Dem neuen Gefäß bleibt der Geruch von dem, was man hineingetan.


Dem neuen Knaben Brot und Ei und später Brot und Stock.


Dem Schwiegersohn und dem Schwein zeigt man einmal das Haus, und sie finden den Weg schon allein.


Dem toten Mauren gib einen kräftigen Lanzenstich.


Dem viel bieten, der wenig verlangt, ist eine Art abzuschlagen.


Den Dummen erscheint die Mutter Gottes.

(dts.: Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.)

Den größten Ärger bereitet ein scherzhaft gemeintes Wort, das die Wahrheit enthält.


Denke gemächlich und handle schnell.


Den Nichtswürdigen Gutes erzeigen, heißt Wasser ins Meer tragen.


Den Pechvögeln gefrieren noch die Brotkrumen zwischen Hand und Mund.


Den Reichen nennt man ehrlich, den Guten nennt man töricht.


Den Roten nicht immer zu trauen war; weder Katze noch Hund von rotem Haar.


Den verschuldeten Bauern trifft jedes Jahr der Hagel.


Der arme Mann ist voller Pläne.


Der Arme und der Kardinal, sie gehen alle durch dasselbe Tal.


Der ausgespannte Ochse leckt sich, wo er will.


Der Ausgestoßene fängt an zu bluten.


Der Bauch trägt die Beine, und nicht die Beine den Bauch.


Der Bauer ist in seinem Stalle König, der Hidalgo
*1 überall.

Der beste Wurf ist: nicht würfeln.


Der Beweis des Puddings besteht darin, ihn zu essen.

(dts.: Probieren geht über studieren.)

Der Böse ärgert den Guten, denn an den Bösen wagt er sich nicht.


Der Böse denkt immer an Betrug.


Der Dieb meint, alle seien wie er.

Der Dumme weiß im eigenen Haus besser Bescheid als der Kluge im fremden.

Der Eifersüchtige hat das Horn schon im Auge.


Der Feind taugt nicht als Zeuge.


Der Fisch, der die Angel sucht, sucht seinen Schmerz.


Der Fuchs mag schlau sein, schlauer ist, wer ihn fängt.


Der Galgen nimmt das Seine.

(Deutsches Sprichwort mit der gleichen Bedeutung: Was an Galgen gehört, das ersäuft im Wasser nicht.)

Der Gerechte lebt nicht länger, als es der Verräter will.


Der Gott, der die Wunde schlägt, möge uns auch das Heilmittel geben.


Der ist noch nicht geboren, der (sich) nicht irrt.


Der Köder täuscht, nicht die Angel und nicht die Rute.


Der Krieg beugt viel Recht und biegt viel Unrecht zurecht.


Der Krieg macht die Männer zu Räubern, und der Frieden knüpft sie auf.

Der Krieg und die Malerei zeigen ihre Schönheit nur von weitem.

Der Krug, der oft zur Quelle geht, muss einmal zerbrechen.

(In Deutschland und vielen anderen Ländern zerbrechen die Krüge ganz oder teilweise, der Kürbis geht wie in Ungarn unter oder man büßt wie in Italien die Pfoten ein. Das bedeutet, eine Sache dauert nicht ewig, irgendwann geht alles zu Ende oder zu Bruch.)

Der Löwe ist nicht so wild, wie er gemalt wird.

(dts.: Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.)

Der Mann ist das Feuer, die Frau der Zunder, dann kommt der Teufel und bläst.

Der Mann ist Feuer, die Frau ist Werg, der Teufel kommt, und setzt sie in Flammen.


Der Mann mit Haaren auf der Brust ist tapfer und pflichtbewusst.


Der Mensch denkt, und Gott lenkt.


Der Nachbar kommt zu Besuch an dem Tag, an dem ich mir mein Haar nicht gemacht habe.


Der Redliche lebt nur, solange der Verräter will.


Der Scherz, der die Wahrheit ausspricht, verletzt am meisten.


Der schlechteste Esser beim Hochzeitmahl ist die Braut.


Der sich mit vielen einlässt, ärgert alle.

Der Sklave trägt die Schelle nicht zu seiner Ehre.

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.


Der Teufel lauert hinter dem Kreuze.

Der Tochter deines Nachbarn sollst du die Nase putzen und ihr deinen Sohn zum Manne geben.

Der Tod ist sicher aber das Leben nicht.

Der Verlierer spielt weiter, wenn der andere will.


Der Weise weiß wohl, dass er nichts weiß; der Narr meint, er wisse etwas.


Der Wind dreht die Wetterfahne, aber nicht den Turm.


Der Wohlstand lässt Vater und Mutter vergessen.


Der Wunsch macht das Hässliche schön.

Des Königs Schwerter schneiden und die Feuer der Priester brennen, aber die Gassenlieder töten am schnellsten.

Des Papstes Leichnam nimmt nicht mehr Platz ein als der des Küsters.


Dicht auf die Flamme folgt der Rauch.


Die an Gott glauben und nie die Messe versäumt haben, tun gut daran, dem Teufel ein Plätzchen einzuräumen.


Die Angst hat gute Augen.


Die Augen sind Kinder.

(Das bedeutet, das , was die Augen sehen, wollen sie unabhängig von Wert erst einmal haben, genau wie die Kinder, die auch alles haben wollen.)

Die „Bald Straße“ führt zum „Niemals Platz“.


Die Dirnen und der Zank machen die Seele krank.


Die Ehe ist ein Sack, in dem sich neunundneunzig Schlangen und ein Aal befinden.


Die Ehre einer Frau besteht aus der guten Meinung, die die Welt von ihr hat.


Die Ehre und der Spiegel werden von dem geringsten Hauche getrübt.


Die emsige Fliege ist in jedermanns Teller.


Die erste Frau ein Besen, die zweit' als Herrin auserlesen.

Die erste Frau ist ein Besen, die zweite eine Dame.


Die faule Mutter macht ihre Tochter zur Kurtisane
*2.

Die Frau, die wenig spinnt, trägt ein schlechtes Hemd.


Die Frauen und der Wein berauben den Mann der Vernunft.


Die Frau erkennt man am Gehen und am Trinken.


Die Frau ist eine Pille, die vergoldet werden muss, wenn man sie nimmt.


Die Frau und das Glas sind immer gefährdet.


Die Füchsin weiß viel, aber der sie fängt weiß mehr.


Die Gelder des Mesners kommen, wenn er singt, und gehen, wenn er singt.

(Andere Version des Spanischen Sprichworts: Mit Singen kommt des Küsters Geld, mit Singen geht es fort.)

Die Glocke geht nicht zur Messe und ruft doch alle.


Die großen Herren und die Sonne, je weiter sie fort sind, desto größer die Wonne.


Die gute Frau steht niemals an der Tür, sie denkt an Rocken*3 und Spindel*3 nur.

Die gute Hand macht aus dem Klepper ein Pferd, die schlechte aus dem Pferd einen Klepper.


Die guten Frauen sind die begrabenen. Bis zum Grabe gibt's nicht eine gute.


Die Henne ist schlecht, die in deinem Hause frisst und in einem anderen ihre Eier legt.


Die Henne mit dem einen Küken ist so glücklich wie die andere mit acht.


Die Herrschaft und die Sonne, je weiter weg, desto besser.


Die Hunde bellen (Der Hund bellt), aber die Karawane zieht weiter.

Die Hunde bellen (Der Hund bellt), die Karawane zieht weiter.
Die Hunde bellen (Der Hund bellt) und die Karawane zieht weiter.
„bellen“ = über jemanden gehässig reden (kritisieren, schlecht machen). Sich nicht um das Gerede von Kritikern und anderen kümmern, sondern unbeirrt vom Widerstand die eigenen Ziele weiter verfolgen.
International verbreitetes Sprichwort (armenisch, deutsch, indisch, kurdisch, türkisch), wahrscheinlich türkischen Ursprungs.

Die Hure, die sich auf ihr Handwerk versteht, braucht keine Kupplerin.

Die Katze mag dich bestehlen sie darf in deinem Haus nicht fehlen!

Die keine Frauen haben, brauchen viele Augen.


Die Kinder bringen unter die Leute, was sie daheim von den Eltern hören.


Die Kunst des Kaufmanns ist mehr, bezahlt zu werden, als zu verkaufen.


Die Kutte macht noch keinen Mönch.
(In etlichen Ländern, wie z.B. Deutschland, Frankreich, Italien oder anderen tragen auch Leute eine Kutte ohne damit Mönche zu sein. Oft wird etwas nur vorgetäuscht und der äußere Anschein trügt.)

Die Liebe kommt durch die Küche herein.

(dts.: Liebe geht durch den Magen.)

Die Liebe und den Glauben erkennt man an den Werken.


Die Liebe und die Sense erfordern Kraft und Geschick.


Die Liebe vergeht, der Schmerz bleibt.


Die Menge verzeiht niemandem einen Makel.

Die Nacht ist eine gute Ratgeberin.

Diene deinem Gatten wie einem Gebieter, und hüte dich vor ihm wie vor einem Verräter.

Diene keinem, der gedient hat, bettle bei keinem, der gebettelt hat.

Die reiche Witwe weint mit dem einen Auge und zwinkert mit dem andern.


Die Rose, an der viele riechen, verliert schnell ihren Duft.


Die Rose weiß genau, in welcher Hand sie liegt.


Die Schöne wünscht sich das Glück der Hässlichen.


Die Schwiegermutter hat vergessen, dass sie auch einmal Schwiegertochter war.


Die Seele eines Diebes und Wasser in einem Brunnen steigen nicht ohne ein Seil empor.


Die Toten öffnen den Lebenden die Augen.


Die Tränen der Witwe trocknet der erste Wind.


Die Wahrheit schluckt man, auch wenn sie bitter ist.


Die Wahrheit schwimmt immer auf der Lüge wie das Öl auf dem Wasser.


Die wichtigsten Sachen sind keine Sachen.


Die Zunge der Frauen wächst um so länger, je kürzer ihre Füße sind.


Die Zunge eines schlechten Freundes ist schärfer als ein Messer.


Die Zunge geht dahin, wo der Zahn weh tut.

(Ähnliches Sprichwort auch in Italien.)


Die Zunge ist ein Dolch aus Fleisch.


Die Zunge kann etwas sagen, das das Herz nicht meint.

Drei Töchter und eine Mutter: vier Teufel für einen Vater.


Du bist auf diese Welt gekommen, die nichts ohne Worte versteht, fast ohne Worte.

Du giltst so viel, wie du hast.


Du kennst den Fremden schlecht, solange er nicht an deinem Feuer sitzt.


Duldet man eine Beleidigung, ist gleich die nächste da.


Dumm ist, wer auf einen anderen Dummen hört.


Dumm ist, wer denkt, der andere denkt nicht.

Durch Sagen und Wiedersagen wird ein Geheimnis durch die ganze Stadt getragen.

Du sollst mit den Guten verkehren, und du wirst selbst zu ihnen gehören.

*1
 Hidalgo ist seit dem Mittelalter ein aus alten christlichen Familien stammender Adel ohne besonderen Titel. Das Wort ist eine Abwandlung von hijo de algo, sinngemäß „Sohn von [einer Familie mit] Besitz“. Hidalgos standen früher mit den Caballeros (Rittern) und Escuderos (Schildträgern oder Adligen im Dienst eines Großen) auf einer Stufe. Die Romanfigur Don Quijote von Miguel de Cervantes repräsentiert einen Hidalgo.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hidalgo_(Adel)

*2 Kurtisanen waren früher eine in adligen, höfischen oder hochbürgerlichen Kreisen für Liebesdienste zur Verfügung stehende Frau von Welt. In der Regel waren sie gebildet, gut gekleidet, hatten gute Umgangsformen, kannte sich in den schönen Künsten aus. Außerdem waren sie meist Berater ihrer Auftraggeber. Wie Mätressen wurden sie als Geliebte eines oder mehrerer Männer von Adel oder Vermögen von diesen bezahlt und ausgehalten. Im Unterschied zur Mätresse war ihre Rolle nicht institutionalisiert. Beispiel einer Kurtisane ist Marguerite Gautier, die Kameliendame in dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas d. J. aus dem Jahr 1848.
Den Kurtisanen im Mittelalter kommen heute die Dienste von Escortservices, Begleitdamen oder die Messe- oder Reisebegleitungen für gestresste und viel beschäftigte Manager am nächsten.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurtisane

*3 Der Rocken ist ein Teil am Spinnrad (Gerät zum Verspinnen von Fasern zur späteren weiteren Verarbeitung wie Weben oder Stricken.), auf das das zu verspinnende Material gewickelt wird. Der Rocken ist ein meist stabförmiges Gerät oben am Spinnrad, an dem beim Spinnen die noch unversponnenen Fasern befestigt werden. Auf dem Rocken werden die unversponnenen Fasern als lockeres Päckchen befestigt. Mit einer Hand werden nach und nach Fasern herausgezogen und auf der sich drehenden Spindel aufgewickelt. Dabei werden die losen Fasern durch gleichzeitiges Verdrehen und Auseinanderziehen zu einem Faden versponnen. Beim Spinnen mit Rocken sind beide Hände frei, so dass eine ausziehen und die andere immer an der Spindel bleiben kann. Einfache Exemplare bestanden aus Holz oder Rohr; aufwendigere Stücke, meist sogenannte Handrocken, wurden in römischer Zeit auch aus Knochen, Elfenbein, Bernstein oder Silber hergestellt. Beim Spinnen mit Spinnrad oder bei der Benutzung von Handspindeln werden Rocken bis heute verwendet.
Die ursprünglichste Form des Verspinnens von Fasern stellt die Handspindel dar. Eine Handspindel besteht aus einem stabförmigen Schaft mit einem Wirtel (auch Spinnwirtel, Wirtelstein oder Wörtel genannt) als Schwungmasse, mit der die Spindel frei hängend genug Schwung zum gleichmäßigen Drehen hatte.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rocken
             http://de.wikipedia.org/wiki/Handspindel


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