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Sprichworte aus Schottland
Flagge Schottland
Schottland ist ein Landesteil im Norden Großbritanniens. Es war ein eigenständiges Königreich, das ab 1603 in Personalunion mit England zusammen regiert wurde, als Jakob VI. von Schottland als Jakob I. auch König von England wurde. 1707 wurde es mit dem Act of Union formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottlands Fläche beträgt 78.772 km² und nimmt das nördliche Drittel der Insel Großbritanniens ein.

Vor der Einheit mit England hatte Schottland schon eine 6000  Jahre alte eigenständige Geschichte.  Im Gegensatz               Die Schottische Flagge
zu den Angelsachsen in England wurde Schottland von den Kelten von Irland aus besiedelt mit einer eigene Sprache und eigener Kultur. Deswegen gibt es auch eigenständige, von England abweichende Sprichwörter. Wegen dem engen Kontakt sind heute auch etliche Sprichworte in ganz Großbritannien verbreitet.                                               Quelle:  
http://de.wikipedia.org/wiki/Schottland

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Adel bringt den Topf nicht zum kochen.

Alle beißen den gebissenen Hund.

Allein sein ist besser als in schlechter Gesellschaft.

(auch in Irland, Italien, Korsika und Spanien)

Alles Gute hat ein Ende, außer Gottes Güte.


Alles, was zum Netz kommt, sind Fische.


Alle Übel sind unversuchtes Gutes.


Alte Frauen und Kinder machen Narren aus den Ärzten.
Alte Weiber und Kinder halten die Ärzte zum Narren.

An dem, was Gott nicht geschenkt, hat man nicht lange Freude.


Aus einem schmutzigen Herzen kommen keine reinen Gedanken.

Aus kleiner Ursache kam oft großer Streit.

Barmherzigkeit beginnt im eigenen Hause, aber sollte da nicht enden.

Begehrt ein seidenes Kleid und ihr werdet einen Ärmel davon erhalten.


Beginn mit Haferbrei, damit du mit Huhn enden kannst.

Bei kleinen Fehlern drücke ein Auge zu, du selbst hast große.

Beinahe und fast sind immer große Lügner gewesen.


Besser eine alte Jungfrau als eine junge Hure.


Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt als ein großes, das dich verbrennt.

Besser sich an das Gute erinnern, das war, als an das Gute denken, das nicht ist und nicht sein wird.

Besser sich zu biegen als zu brechen.

Besser von deines Nachbars Schaden zu lernen als von deinem eigenen.

Dankbarkeit ist eine schwere Last.


Das Brot der Mildtätigen hat harte Krusten.


Das Fuhrwerk eines Unglücklichen ist leicht umzuwerfen.

Das Gesetz ist teuer; trink einen Schoppen und verständige dich.

Das Schlimmste kann ertragen werden, wenn man es kennt.

Dem König am nächsten, dem Galgen am nächsten.

Den Klugen täuscht man nur einmal.


Der Dachs in seinem Bau erträgt nur sich selbst.

Der Faule lebt am längsten.

Der Fisch, der nach jedem Wurm schnappt, wird irgendwann einmal gefangen.

Der fleißige Schwache ist dem faulen Starken über.

Der Freitag regiert den Sonntag.

Der Fuß an der Wiege und die Hand am Spinnrocken ist das Zeichen der guten Hausfrau.


Der Geldbeutel des Kranken verlängert seine Heilung.

Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel geht betteln.

Der Mann ist April, wenn er verliebt, und Dezember, wenn er verheiratet ist.

Der Mund spricht, doch die Tat beweist.

Der Priester tauft seine eigenen Kinder zuerst.


Der Teufel hole die, die fragen und sehr wohl wissen.


Der Teufel ist ein fleißiger Bischof in seinem Sprengel.

Der Teufel ist immer gut zu Anfängern.

Der Tod kommt nicht, bis die Zeit kommt.


Der überspannte Bogen wird schwach.

Der Vogel, der mit einem Flügel fliegt, muss flattern.


Der weise Mann schwankt, der Narr ist seiner Sache sicher.


Des Teufels Stiefel knarren nicht.


Die am meisten Kredit benötigen, bekommen ihn selten.


Die am meisten lieben, sprechen am wenigsten.

Die Backe macht nicht das Dudelsackspiel.

Die das Zweitbeste bekommen, sind nicht übel dran.

Die den Misthaufen lieben sehen kein Stäubchen in ihm.

Die Ente wünscht sich stets den See, auf dem sie gerade nicht schwimmt.


Die früh aufstehen und kein Geschäft haben, haben entweder eine schlechte Frau, ein schlechtes Bett oder ein schlechtes Gewissen.

Die Furcht ist schlimmer als der Krieg.

Die Gewohnheit, die einer zu Hause hat, wird er auch in Gesellschaft haben.

Die größte Neuigkeit in diesem Jahr ist nächstes Jahr die kleinste.

Die klapprigste Kuh muht am lautesten.

Die Krümmung in einem alten Stock ist schwer herauszunehmen.

Die Kuh, die am lauteste muht, gibt nicht die meiste Milch.


Die kürzeste Straße ist, wo die Gesellschaft gut ist.

Die Lüge geht nicht tiefer als die Haut.


Die Lüge reitet; die Wahrheit schreitet; kommt aber doch zur rechten Zeit.

Die Lüge steht nur auf einem Bein.

Die mit einem Geschenk kommen, brauchen nicht lange an der Tür zu stehn.


Die Nacht ist ein guter Hirte, sie bringt alle Tiere heim.


Die Pächter sind stärker als der Grundherr.


Die schönsten Vögel sind die schlechtesten Sänger.

Die verrunzelte Haut verdeckt leicht eine Narbe.

Die Zeit bleibt nicht stehen, und die Gezeiten kennen keine Gnade.


Die Zeit erzählt alles.

Die zweite Frau des Harfners ist die Harfe.

Du bist Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen, beherrschen sie dich.

Du kennst nie einen Mann, bis du Geschäft mit ihm machst.


Dummköpfe schauen immer nach Morgen. Weise Menschen nutzen heute Abend (Nacht).

Eheleute sind wie Ratten in der Falle: sie möchten gern andere hineinbringen und selbst herauskommen.

Ehre kann nicht geflickt werden.

Ein Bein ist mehr als genug für die Wahrheit, doch die Lüge fällt auch mit dreien.


Ein Böser Mensch bereitet sich selbst das Schicksal.

Ein dummer Freund ist lästiger als ein weiser Feind.

Ein Dummkopf kann Geld verdienen, aber es bedarf eines klugen Menschen um es zu behalten.

Ein Dummkopf verbirgt nicht seine Meinung.

Eine Frau versteht eine andere Frau.

Eine große Flotte mag zu weiter Fahrt auslaufen, doch kleine Schiffe müssen nah an der Küste bleiben.

Eine gute Diät kuriert mehr als Doktoren.

Eine hübsche Braut ist bald geküsst und ein kurzes Pferd bald gestriegelt.

Ein Ei auf einem Brot ist eine glitschige Angelegenheit.


Eine leere Hand ist kein Köder für einen Habicht.


Einem alten Hund lehrst du keine neuen Tricks.

Eine Meile von zu Hause fort ist nicht mehr zu Hause.

Einen Prister macht man nicht ohne Bildung, und Bildung macht keinen Prister.

Eine schmutzige Hand macht eine saubere Herdplatte.

Eine Schreibfeder verweigert sich keiner Lüge.


Eine Wette ist das Argument eines Narren.


Ein fauler Junger gibt einen rüstigen Alten.


Ein Feigling wird immer einen haben, der ihm folgt.


Ein gebrochener Haferkuchen ist so gut wie gegessen.


Ein Geizhals ist zu niemand gut, am schlimmsten aber gegen sich selbst.


Ein guter Name ist schneller verloren als gewonnen.


Ein haariger Mann ist ein reicher Mann, eine haarige Frau ist eine Hexe.


Ein Keil aus ihr selbst spaltet die Eiche.


Ein kluger Kopf hat auch hinten Augen.

Ein kommender Tag scheint länger (zu sein) als ein vergangenes Jahr.

Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt mehr Licht.

Ein langsames Pferd erreicht die Mühle, doch nicht das Pferd, das sich die Knochen bricht.


Ein Mann mag werben, wo er will, aber er wird heiraten, wo der Zufall ist.

Ein Mensch, der gut über sich denkt, ist glücklicher als ein Weiser, über den andere gut denken.

Ein müßiges Gehirn ist des Teufels Werkstätte.

Ein Nachbar in der Nähe ist besser als ein weit entfernter Bruder.


Ein Narr, der gut über sich denkt, ist glücklicher als ein Weiser, über den andere gut denken.

Ein Prozess erzeugt zwanzig.


Ein satter Hund jagt nicht.


Ein schwarzes Schaf ist in jeder Herde.

Ein Seufzer geht tiefer als ein Schrei.

Ein Versprechen kann man nicht anbinden.


Ein voller Sack kann einen Flicken an der Seite vertragen.

Ein volles Herz hat noch nie gelogen.


Ein wahrer Scherz ist kein Scherz.


Ein winziges Haus hat einen weiten Schlund.


Ein zänkischer Hund kommt hinkend heim.


Ein Zoll Glück ist so viel wert als ein Klafter Überlegung.

Engel können fliegen, weil sie sich selbst nicht so schwer nehmen.

Entsprechend deiner Selbstachtung achten die anderen dich.

Er hat eine graue Stute in seinem Stall.
(Dieses Sprichwort bedeutet, das der Ehemann unterm Pantoffel stehen soll.)


Es lügt auch der, der die Wahrheit verschweigt.


Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Etwas Gutes wird geachtet, sobald es verloren geht.
Falsche Leute brauchen viele Zeugen.

Faulheit ist viel wert, wenn sie recht geführt wird.

Ferne Vögel haben hübsche Federn.


Folge der Liebe und sie wird dich fliehen, fliehe sie und sie wird dir folgen.


Frage deinen Geldbeutel, was du kaufen sollst.


Frauen und Wind sind notwendige Übel.


Freunde gehen verloren, wenn man sie oft, und wenn man sie selten ruft.


Freunde streiten, doch nur Feinde schlagen sich.


Für haarige Butter genügt schmutziges Salz.

Geben ist ein guter Bursche, aber er wird bald müde.


Gebrauchte Hand ist der Vater des Reichtums.


Gefächeltes Feuer und gezwungene Liebe haben niemals gut getan.


Geld verdirbt mehr Seelen, als das Eisen Leiber tötet.


Gestandene Fehler sind halb repariert.


Gib deiner Zunge mehr Feiertage als deinem Kopfe!


Gib dich nicht mit anderer Leute Kind ab, bevor du nicht selbst eins hast.

Gib einem Glück und wirf ihn ins Meer.

Gib einem Menschen die Hand nur dann, wenn er sie wirklich braucht.

Gierigem Auge gelang noch nie guter Handel.

Glück ist, Freunde zu haben.

Glücklich die Frau, die den Sohn einer schon verstorbenen Mutter heiratet.


Gott misst den Menschen nie in Zentimetern.

Gott passt den Rücken der Last an.

Grüne Gerste zu loben ist nicht gut.


Güte kriecht, wo sie nicht gehen kann.

„Hastig“ wurde gehängt, aber „Schnell zu Fuß“ lief davon.

Hebe mich nicht auf, ehe ich gefallen bin.

Heirate nicht des Geldes wegen, du kannst es dir günstiger borgen.


Heirate nie um des Geldes willen! Du leihst es billiger.

In eine geschlossene Hand kann nichts hineinschlüpfen.


In tausend Pfund Gesetzen ist nicht eine Unze Liebe.

Ist das Regiment des Gutsverwalters hart, so ist das des Pfarrers nicht besser.

Ist doch gutes schottisches Wetter, der Regen fällt fast lotrecht, nur leicht zur Seite geneigt.


Jeder beugt sich vor dem Busch, der ihm Obdach gewährt.

Jeder Grashalm bekommt seinen eigenen Tautropfen.


Jeder hält seinen eigenen Teich für den Ozean.

Jedermanns Geschichte ist gut, bis die des nächsten erzählt wird.

Jedermanns Geschichte ist gut, bis ein anderer sie erzählt.


Junge Füße finden in alten Schuhen Halt.


Kauf einen Dieb vom Galgen los und er wird helfen, dich zu hängen.


Keiner log, der nicht auch diebisch war.

Kein Felsen, den der Strom nicht verändert.

Kein Kind des Reichtums ist zufrieden.


Kein Schwätzer, der nicht auch verlogen war.


Kinderaugen sind klar wie Bergseen, auf deren Grund ein Ungeheuer schlummert.

Knüpf nie einen Knoten mit deiner Zunge, den du mit deinen Zähnen nicht lösen kannst.

Komm uneingeladen, sitz unbedient.


Lache zur Zeit; du könntest vor Abend weinen.

Lasse deine Füße nie schneller rennen als deine Schuhe.

Lauf so schnell du willst, das Glück folgt dir auf dem Fuße.

Leeres Geschwätz macht keinen Seetang.


Leichte Abendmahlzeit, lange Lebenszeit.

Lüge währt nur kurze Zeit.

Man kann nicht die Kuh verkaufen und die (ihre) Milch behalten (trinken).

Man kann nicht durch die Welt gehen ohne ein kleines bisschen Betrug.

Man soll nichts in Eile tun außer Flöhe fangen.


Man sollte drei Kinder haben: zwei zum Raufen, eins zum Schlichten.

Meide das Böse, und das Böse meidet dich.

Meide die Furt, wo dein Freund ertrank.

Meines Nachbars Schaden ist meine eigene Gefahr.

Nach Wind kommt Regen.


Nichts soll man in Eile tun außer Flöhe fangen.

Nichts verjährt so schnell wie Wohltaten, für die man Dankbarkeit erwartet.

Nicht was wir haben, sondern was wir mit dem tun, was wir haben, zählt im Himmel.


Niemand kann ohne einen Freund glücklich sein, noch seiner sicher sein, bis er unglücklich ist.

Nimm von allem das Beste und gönne den anderen den Rest.

Nimm was Du kannst und behalte was Du hast, das ist der beste Weg reich zu werden.

Nur Toren schreiben alle Fehler auf ein fremdes Konto und die Vorzüge auf das eigene.

Oft entfachte ein kleiner Funke ein großes Feuer.

Ohne Leben ohne Fehler.

Reife Frucht verfault am schnellsten.

Schlauheit braucht Kleider, aber die Wahrheit geht nackt.

Schlecht ist das Fleisch, das kein Salz annimmt, doch schlechter als das sind Leute, die keinen Rat annehmen.

Schließ deine Tür und lass deinen Nachbarn ehrlich bleiben.

Schlimm kommt auf dem Rücken des Schlimmeren.


Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
(auch in Brasilien, Deutschland, England, Italien und Portugal)

Schöne Mädchen tragen keine Börsen.

Schotten nehmen, was sie kriegen können, und noch etwas mehr, wenn es geht.

Schutzlos ist eine Schulter ohne Bruder und öde ein Heim ohne Schwester.


Sei ein Freund zu dir selbst und anderen.

Sei glücklich, solange du lebst, denn tot wirst du für eine lange Zeit sein.

Sei kein Pennyweiser und Pfundsdummer.


Sei langsam in der Auswahl eines Freundes, und noch langsamer, ihn zu verändern.


Sei, was du scheinst, und scheine, was du bist.

Selbst ein junger Fuß macht sich`s in einem alten Pantoffel bequem.

Selbstsicherheit ist zwei Drittel vom Erfolg.

Sieh dich vor, ehe du springst.

Siehst du auch draußen das schöne Wetter, lass deinen Mantel nicht drinnen.

Solange einer flucht, kann er wenigstens nicht singen.

Springe dort über die Mauer, wo sie am niedrigsten ist.

Streit unter Freunden und Friede zwischen Feineden sind zwei Dinge, um die man sich nicht bekümmern sollte.

Stünden einem die Fehler auf die Stirn geschrieben, so würde sich der Beste den Hut tief ins Gesicht ziehen.

Töchter und tote Fische sind keine Lagerware.


Trink niemals Whisky ohne Wasser und trink niemals Wasser ohne Whisky.

Trockene Füße fangen keine Fische.

Übeltäter sind immer Übel Befürchtende.

Über Betrunkene und Kinder wacht eine besondere Vorsehung.

Übung macht erfahren.

Unerprobt ist jeder rechtschaffen.

Unglück ist gesund zum Frühstück, zu Mittag gleichgültig, aber tödlich beim Abendessen.

Unter dem Bart einer alten Frau lebt es sich sicher und geschützt.

Unwissenheit ist eine schwere Bürde.


Urteile nicht nach dem Anschein, ein schäbiger Mantel verbirgt vielleicht ein großes Herz.

Viele gute Geschichten werden beim Erzählen verdorben.

Viel Geschrei und wenig Wolle, sagte der Teufel, als er das Schwein schor.

Voller Höflichkeit, voller Verschlagenheit.

Vom Zaunkönig kam noch nie ein großes Ei.

Von allen Sorgen, die ich mir machte, sind die meisten gar nicht eingetroffen. Aber jedes Lachen, das meine Freunde mir brachten, hat mein Leben um eine Woche jünger und gesünder gemacht.

Von dem Bier, das du freiwillig gebraut hast, wirst du auch unfreiwillig trinken.
Waffen bieten Frieden an.

Wähle deine Gesellschaft, bevor du ein Getränk wählst.

Wär' der Teufel tot, so würden die Leute wenig um Gottes willen tun.

Wärest du nicht mit den Krähen gewesen, so wärest du nicht erschossen worden.

Was die Frauen nicht wissen, halten sie geheim.

Was für den einen das Essen (Fleisch), ist für den anderen Gift.

Was manche sagen, mag wahr sein; was alle sagen, muss wahr sein.

Was sein muss, muss sein.

Wehe dem, der schwache Freunde hat.

Wenn das Herz voll ist, wird die Zunge sprechen.

Wenn der Bach nicht plätschert, ist er zu voll oder zu leer.

Wenn die Dinge zweimal getan werden könnten, wären wir alle weise.

Wenn du den Grund nicht sehen kannst, dann wate nicht im Wasser.

Wenn eine Kuh den Zaun niederreißt, gehen zwölf durch die Lücke.

Wenn eine Tür zuschlägt, öffnet sich eine andere.

Wenn Flüche keinen Schaden anrichten, bringen Segenssprüche auch keinen Nutzen.

Wenn wir täten, was wir sollten, würden wir habe, was wir wollten.

Wer alle Tage feiert, fragt nicht nach dem Sonntag.

Wer am besten sät, erntet am besten.

Wer am meisten verspricht, hält am wenigsten.

Wer an einem kalten Tag nicht sät, wird an einem warmen Tag nicht ernten.

Wer auf die Schuhe der Toten wartet, geht lange barfuß.

Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

Wer den Ruf des Frühaufstehers hat, darf lange schlafen.

Wer den Steigbügel hält, mag so gut sein wie der, der hinaufsteigt.

Wer die Frucht besitzen will, darf nicht die Blüte zerstören.


Wer die Hunde nicht füttert, dem fehlen sie am Jagdtag.

Wer eine große Nase hat, denkt, jeder spricht davon.

Wer eine gute Ernte hat, kann ein paar Disteln ertragen.


Wer eine Witwe mit zwei Töchtern heiratet, hat drei Hintertüren im Haus.


Wer ein klappriges Boot segelt, läuft irgendwann einmal auf Grund.


Wer früh aufsteht und keine ernste Arbeit hat, hat entweder eine schlechte Frau, ein schlechtes Bett oder ein schlechtes Gewissen.

Wer im Frieden die Waffen nicht aufhebt, dem fehlen sie in Zeiten des Krieges.

Wer im März nicht sät, wird im Herbst nicht ernten.

Wer immer sich den Hintern verbrennt, muss selbst darauf sitzen.

Wer immer wieder mit seinem Netz ausfährt, fängt irgendwann einmal Fische.

Wer in der Gosse liegt, auf den setzt jeder seinen Fuß.

Wer lange an der Fähre ausharrt, wird irgendwann einmal übersetzen.

Wer lügt, tötet die Seele.

Wer oft in der Mühle ist, an dem klebt der Mehlstaub.


Wer schlecht von seiner Frau spricht, entehrt sich selbst.

Wer schnell verspricht, enttäuscht oft.

Wer seine Börse zeigt, besticht den Dieb.

Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.


Wer selbst nichts Böses im Sinn hat, fühlt nicht das Böse eines anderen Mannes.

Wer sich in der Pfütze niederlegt, wird besudelt aufstehen.

Wer sich nicht vorsieht, wird zurücksehen.

Wer sich selbst bezwang, bezwang einen Feind.

Wer sich von Barmherzigkeit ernährt, der hat ein kaltes Mittagessen und kein Abendbrot.

Wer stets zu den Sternen aufblickt, wird bald auf der Nase liegen.

Wertlos ist die Freundschaft, die immer wieder erkauft werden muss.

Wer zehn Jahre Dudelsack spielt, hat sich davon sieben Jahre eingestimmt.

Wer zwei Streitende auseinander bringen will, erhält den ersten Schlag.

Wessen Wort kein Wort ist, dessen Glück ist kein Glück.

Whisky ist schlecht für die Menschen, vor allem schlechter Whisky.

Wie ein Mann sein Leben verbringt, so urteilt er über seine Nachbarn.

Willens - begleicht keine Schulden.

Willst du gescholten werden, so heirate! Willst du gepriesen werden, so stirb!
(Auch Sprichwort in Irland.)


Wir müssen die Ernte nehmen, so wie sie wächst.


Wo die Schößlinge nicht sind, werden die Nüsse nicht sein.


Wo ein Wille, ist eine Tat.

Wo Frauen sind, sind Zaubermittel.

Zähle nie die Fische, bevor sie aus dem Meer gekommen sind.

Zählt wie Juden und einigt euch wie Brüder.

Ziehe niemals den Degen, wenn ein Schlag es (auch) tun würde.

Zu meiner Verteidigung verteidigt Gott mich.

(Schottischer Wahlspruch)