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Sprichworte aus Estland
Flagge von Estland
Wappen von Estland
Flagge von Estland
Wappen von Estland
Estland ist ein Staat in Nordeuropa an der Ostsee. Lettland und Russland sind die Nachbarn an der Landesgrenze. Bei einer Fläche von 45.227 km² hat Estland 1.286.479 (2013) Einwohner gleich 30 Einwohner pro km².Seit dem 20. August 1991 ist Estland wieder ein unabhängiger Staat, nachdem es von 1940 an zur UdSSR gehörte. Das heutige Estland besteht aus der ehemaligen, von 1710 bis 1918 zum Russischen Reich gehörigen Ostseeprovinz Gouvernement Estland und dem nördlichen Teil Livlands, zu dem auch die Insel Saaremaa (Ösel) gehörte.

Die mit dem Deutschen Orden ins Land gekommenen Vasallen hatten sich 1252 erstmals zu einer autonomen Landesverwaltung zusammengeschlossen. Nach dem Ende der Ordensherrschaft 1561 nahmen die hanseatischen Städte und die Ritterschaften auf dem Land die öffentlich-rechtlichen Selbstverwaltungsaufgaben wahr. Diese Landesprivilegien, eine Art Autonomiestatut, wurden von der schwedischen Oberschaft bestätigt und blieben auch nach der russischen Eroberung Estlands im Großen Nordischen Krieg (1710) unberührt. Die Oberschicht der Stadtbürger und Gutsbesitzer war deutschsprachig, ebenso bis 1885 die Unterrichts- und Behördensprache. Eine Russifizierungskampagne der russisch-zaristischen Regierung wurde danach das Deutsch vom Russisch abgelöst. Im Verlauf der Oktoberrevolution erlangte Estland am 24. Februar 1918 seine Unabhängigkeit, die bis 1940 mit dem Hitler - Stalin Pakt beendet wurde. Von 1945 bis 1990 wurde durch gezielte Ansiedlung von Russen, die Zusammensetzung der Bevölkerung nach Nationalitäten wesentlich zu Ungunsten der einheimischen estnischen Bevölkerung verändert.

In einem überwiegend friedlichen, mehrjährigen Prozess, der „Singende Revolution“ stellte Estland 1991 seine Souveränität wieder her. Am 29. März 2004 wurde Estland NATO-Mitglied und am 1. Mai 2004 Mitglied der EU. Am 9. Dezember 2010 erfolgte der Beitritt zur OECD und seit dem 1. Januar ist der Euro die Währung und 2011 wurde ein neuer Grenzvertrag zwischen Russland und Estland ratifiziert.

   Quelle:   http://de.wikipedia.org/wiki/Estland

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Alle Äste am Baum können ja nicht der Gipfel sein.

Alle Bäume wachsen nicht gleichzeitig bis zum Himmel.

Alle Faulen loben dieses Land, wo man nicht zu arbeiten braucht.


Allein ist es gut zu essen, zu zweit gut zu schlafen, in Mengen gut zu arbeiten.


Allein kann man nichts Großes verrichten.


Alle kann man nicht mit einem Maß messen.


Alle Menschen sind nicht mit einem Wasser getauft.


Alle Menschen sind nicht mit einer Rute geschlagen.


Alle Räder und Rädchen wollen Schmiere haben.


Alle sind nicht so reich, wie man prahlt; alle sind nicht so arm, wie man schilt.


Alles ist gut, was den Magen füllt.


Alles ist nicht Honig, was süß ist.

Alles verlangt seine Zeit.


Alle Vögel fliegen nicht in gleicher Höhe.


Als Fohlen du lernst, als Alter du hältst.


Als Mädchen eine Taube, als Frau ein Knüppel.


Alte Ochsen gehen immer in der richtigen Furche.

Alter Bär - schlauer Verstand.


Alter Leute Weisheit darf man nicht verachten.


Alter Wolf, harter Knochen.


Altes Kupfer ist der Armen Geld, Silber ist in des Herrn Kasten, Gold in des Königs Beutel.


Alte Worte (Sprichwörter) sind goldene Worte.


Am Abend ist der Tanz lieb, am Morgen der Schlaf süß.


Am ersten Tag bin ich der Fremde, am zweiten Tag eine Last, am dritten Tag stinke ich.
(Als Gast sollte man nicht zu lange bleiben um nicht zur Last zu fallen und um auch das nächste Mal willkommen zu sein.)

Am Feld erkennt man den Mann.


Am Morgen werden die Sorgen, am Abend das Glück hinausgefegt.

Am Rechtschaffenen kann der Neider sich die Zähne ausbeißen.


An den Freunden erkennt man sich selbst.

An den Kindern erkennt man die Eltern.


An des Wartenden Angel beißt der Fisch.


An einer leeren Krippe geraten die Pferde in Streit.


Anfangs nimmt der Mann einen Schnaps, später nimmt der Schnaps den Mann.

An Gutes erinnert man im Guten, an Böses im Bösen.


Arbeite - du weißt, Arbeit ist Leben.


Arbeit ernährt den Menschen, Faulheit verdirbt ihn.

Arbeit fürchtet den Meister.


Arbeit für heute, Kraft für morgen.


Arbeit ist ja kein Hase, dass sie davonläuft.


Arbeit lehrt sich selbst.

Arbeit lobt den Tätigen.


Arbeit sucht den Mann, nicht der Mann die Arbeit.

Ärger kommt nie von einer Seite, sondern kommt immer von beiden Seiten.


Arm ist derjenige, der nicht gesund ist.

Armut ist der Dummheit Nachbar.


Armut ist der Faulheit Kamerad.

Armut und Alter sind nicht des Menschen Schande, Habgier und Albernheit sind eine Schande.


Auch alte Pferde fressen noch Hafer.

Auch das Versprechen ist eine Schuld.


Auch der Freund hat seinen Freund.

Auch der Seidenrock hat seine Flöhe.


Auch der Wolf bemitleidet seine Jungen.


Auch der Wolf hinterlässt ein Zeichen.


Auch ein bellender Hund beißt.


Auch im Frauenrock steckt ein Mensch.


Auch mit einem alten Besen kann man noch den Boden fegen.

(Neue Besen kehren in vielen Ländern gut,.aber auch alte Besen tun noch ihre Dienste.)

Auf des anderen Buckel ist es gut zu reiten.

Auf des Diebes Kopf brennt sogar die Mütze.


Auf wessen Worte du hörst, dessen Knecht du bist.


Aus dem Sohn eines Frosches wird kein Fisch.


Aus des Armen Fohlen wird schnell ein Pferd und aus des Reichen Tochter wird schnell eine Braut.

Aus einem kleinen Diebstahl wächst ein großer.


Aus einem schlechten Brunnen bekommt man ja nie gutes Wasser.


Aus einem Wolf wird kein Hütehund.


Aus Lüge wird kein Füßling für den Strumpf, aus Betrügerei kein Ballen für den Handschuh.

Aus Schönheit kann man keine Suppe machen.


Bei einem kalten Ofen sucht niemand Wärme.

Beim Anbieten bekommt man kein richtiges Geld.


Beim Sehen wächst die Begierde.


Beim widerspenstigen Kind lugt am Kopfende der Tod.


Bereue nie, zu wenig gesessen zu haben.


Bergab ist es immer schwerer zu gehen als bergauf.


Berühr keinen Dreck, Dreck beginnt zu stinken.


Besser allein als zu zweien betteln.

Besser arm und frei als reich und eingespannt.

Besser aus der Nähe zurückkommen als von Weitem bereuen.


Besser Böses erdulden als Böses tun.

Besser das eigene Magere als das fremde Fette.


Besser den Mund halten als Verdächtiges reden.


Besser der eigenen Mutter Brotkruste als der Stiefmutter Butterbrot.


Besser die eigene Spreu als des Fremden reines Brot.


Besser die Rute der leiblichen Mutter, als von der Stiefmutter Brot mit Butter.


Besser eine Handvoll Ehre als beide Hände voll Schande.


Besser einen Mundvoll Brot teilen als Streit im Hause haben.


Besser eine Schüssel voll Brühe in Frieden essen als einen Kessel voll in Unfrieden.


Besser ein gutes Pferd als neun schlechte.


Besser ein Jahr warten als zwei bereuen.


Besser ein kleiner Herr als ein großer Knecht.

Besser ein kurzes Ende als ein langes Geschwätz.

Besser ein Mundvoll im Guten als einen Bauch voll im Bösen.


Besser ein Spatz in der Hand als zehn auf dem Zaunpfahl.
(Das Sprichwort in Deutschland ist: Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Ähnliche Sprichworte gibt es in vielen anderen Ländern. Das Sprichwort bedeutet, man sollte mit dem wenigen, das man hat und dem man auskommt zufrieden sein und sich nicht mehr und besseres wünschen, was aber unerreichbar ist.)

Besser ein Stück leeres Gerede als eine spannenlange Lüge.


Besser immer im neuen Rock als im alten Pelz.


Besser ist's unter dem Bart eines alten Mannes als unter der Peitsche eines Jungen.

Besser kleine Ehre als große Schande.

Besser mit wenigem als ganz ohne.


Besser Neues vergessen als Altes verachten.


Besser ohne Essen schlafen gehen als mit Sorgen aufstehen.


Besser schmerzhafte Wahrheit als nicht wahrheitsgetreue Freude.


Besser tausend Neider als zehn Bemitleider.


Besser wenig in Frieden als viel in Streit.


Besser wenig mit Recht als viel mit Unrecht.


Besser Wermut im Munde als Galle im Herzen.


Besser zu Hause eine Brotkruste kauen als bei einem Fremden Weißbrot essen.


Betrüge nicht den Dummen, betrüge den Klugen, wenn er sich betrügen lässt.


Betrug hat einen löchrigen Rock.


Betrug steht nicht lange im Sack.

Bevor ein junges Paar heiratet, trägt der Teufel sieben Paar Sandalen ab.


Bewahre mich, Gott, vor dem Freund; vor dem Feind hüte ich mich selbst.


Billiger Fisch, magere (wässrige) Brühe.

Bist du selbst ein Bock, dann nimm dir auch eine Ziege zur Frau.


Blas selbst auf den eigenen Brei, was bläst du auf des anderen Brei.

(Man soll sich nicht in Sachen anderer Leute einmischen, sondern sich nur um die eigenen Dinge kümmern.)

Bleibe ein Kind, sodass deine Kinder dich immer lieben können.

Böse Arbeit, böser Lohn.


Böse Lust verdirbt der Leute Leben.


Böse Reden verderben gute Sitten.


Böses erkennt man nicht an den Haaren.

(Das Bedeutet, böse Absichten oder bösen Charakter erkennt man nicht am Aussehen.)

Böses gibt niemals gutes Glück.


Böses jagt Bösem nach.


Böses weint vor Neid, Gutes vor Freude.


Böses wird ein böses Ende haben.


Bosheit bleibt nicht im Sack.


Bosheit ist des Erzteufels Mutter.


Branntwein hat Brüder, Bier hat Verwandte.


Branntwein ist des Teufels Handgeld.


Branntwein nimmt des Mannes Verstand.


Brüder streiten sich um ein Feldstück, Schwestern zanken sich um eine Perlenkette.


Dank füllt nicht den Magen.


Das Böse fürchtet sich weder vor Gott noch vor Menschen.


Das Böse hat tiefe (viele) Wurzeln.


Das Böse zehrt vom Land, das Schikanieren nimmt das Korn.


Das Fleisch wächst nicht ohne Knochen und der Baum nicht ohne Äste.


Das Gebären von Jungen und das Spielen mit Steinen sind Vorkriegsarbeiten.


Das Gesetz ist so, wie man es auslegt.


Das Glied hat schon so manchen Mannes Hals gebrochen.


Das Gute hat kein Alter, das Böse hat keinen Tod.

Das Heim ist die Welt der Frau, die Welt ist das Heim des Mannes.


Das Höllengrab und das Gefängnis bleiben niemals leer.


Das Höllengrab wird ja niemals voll.


Das ist ein unglücklicher Mensch, der in die Hände eines Arztes und eines Advokaten fällt.


Das ist ja kein Freund, der dich lobt, sondern derjenige, der deine Fehler freundlich tadelt.


Das ist noch kein Wurm, den man selber isst, groß ist erst das, was dich selber frisst.


Das Kind erzieh mit der Rute in der rechten Hand und dem Brötchen in der linken Hand.


Das Licht lacht immer über das Werk der Dunkelheit.


Das Mädchen soll den Mund zu-, die Ohren aber offenhalten.


Das Mädchen soll man ohne Grund antreiben und den Jungen ohne Schuld schlagen.


Das Recht brennt nicht im Feuer, ertrinkt nicht im Wasser.

Das Recht ist so, wie man es richtet, das Gericht so, wie man es biegt.


Das Schwein wächst am Messer, das Mädchen am Jungen.


Das Sieb ist zum Wasserhalten viel geeigneter als der Mund einer Frau fürs Bewahren von Geheimnissen.


Das Unglück kommt nicht mit einer Glocke um den Hals.


Deine Worte sollen den Weisheitszahn berühren, ehe sie den Mund verlassen!


Dem Nachlässigen widerfährt immer Unglück.

Dem Neidischen bleiben sonst nichts als zwei weite Augen.


Den Faulen kann man belehren, den Bösen nie.


Denk mit dem Verstand, wenn deine Zunge spricht.


Denk, was du sprichst; mach, was du sprichst.


Den Schmutztod ist noch niemand gestorben.


Der Alte hat den Tod vor Augen, der Junge hinter dem Rücken.

Der Antreiber ist böse, der Geber geizig.


Der Arme ernährt den Reichen.


Der Arme ist des Reichen Sklave.


Der Bettler ist dankbar, solange sein Mund feucht ist.


Der Böse (Teufel) schleppt den Menschen von Ast zu Ast.

Der Böse verleumdet den anderen, der Unbedeutende lobt sich selbst.


Der Boshafte glaubt dem Gerechten nicht.


Der Boshafte verunglückt, der Neidische verschwindet, der Böse hat nirgends einen Platz.


Der Dieb ist des Lügners ältester Sohn.


Der Faule verspricht, der Fleißige macht.


Der Feige sieht überall Geister.


Der ganze Hausstand tanzt nach der Hausfrau Pfeife.


Der Geizige und der Habgierige sind des Teufels Knechte.

Der Geizkragen und das Mastschwein sind nach dem Tode nützlich.


Der Gerichtshof im Gewissen ist immer in Sitzung.


Der Gute gibt von selbst, der Schlechte auch dann nicht, wenn man bittet.


Der Hochmütige albert aus Dummheit, der Sanftmütige handelt aus kluger Einsicht.


Der Hochmütige fällt auf den Hals, dem Gierigen platzt der Bauch.


Der Hund bellt, bis er beißt.


Derjenige, der über andere lacht, ist ja selbst nicht so gut.


Der klare Himmel fürchtet sich weder vor Donner noch vor Blitz.


Der Kluge denkt still nach, der Dumme geht bei Sturm aufs Meer.


Der Kluge lernt auch vom Dummen.


Der Kluge schafft mehr mit Gedanken als der Dumme mit den Händen.


Der Kuckuck ruft immer seinen eigenen Namen.


Der Magen ist ein böser Ratgeber.


Der Mann stirbt, das Wort bleibt.


Der Mensch ist zur Arbeit, der Vogel zum Fliegen geschaffen.


Der Mensch ist zweimal ein Kind.


Der Mund spricht so, aber das Herz denkt anders.


Der Müßige findet immer Gesellschaft.


Der Müßige ist der schlimmste Dieb.


Der Neidische fällt immer auf sein eigenes Schwert.


Der Schwätzer begeht viele Sünden.


Der Schwätzer hat eines Hundes Maul, aber eines Hasen Herz.


Der Sohn ist ein Sohn, bis er eine Frau nimmt.


Der Sommer kommt und küsst das Kind; der Winter kommt und tötet es.


Der Tag hat Augen, die Nacht Ohren.


Der Teufel ist des Lügners Vater.


Der Wald ist der Pelzmantel des armen Mannes.


Der Wolf geht so lange zur Herde, bis er seine Haut verkauft.

Der Wolf hört immer des Wolfes Heulen.


Der Wolf verschwindet nicht eher aus der Herde, bevor er das letzte Lamm geholt hat.


Der Wolf wirft zwar sein Haar ab, aber nicht seine Art.


Des Blinden Augen sind an den Fingerspitzen.


Des Hauses Friede kommt von der Hausfrau.


Des Priesters Sack und der Hölle Abgrund werden niemals voll.

Die Arbeit wird dich lehren, wie man sie tut.

Die Freundschaft eines großen Herrn macht dich zum Bettler.


Die Klugen sehen auf den Kern, die Dummen auf die Schale.

Die Liebe endet beim Altar.

Die Zeit hilft zuweilen sogar dem Arzt.


Eher belehrst du fünf Bären als eine Frau.

Eher wird eine Krähe weiß, als dass du vom Geizigen etwas bekommst.


Eigener Rauch macht die Augen klar, des Nachbarn Rauch (aber) beißt.


Eigensinn bricht sich den Hals.

Ein alter Junggeselle ist ein Höllenprügel, eine alte Jungfer eine Taube vom Himmel.


Ein alter Kopf nimmt nichts an.

Ein altes Weib ist des jungen Mannes Narr, ein junges Weib des alten Mannes Spielzeug.

Ein begangenes Verbrechen zwingt ein noch schlimmeres zu begehen.


Ein böses Herz hat Angst.


Eine böse Frau bringt mehrere Männer zu Tode.


Eine böse Frau ist stärker als der Teufel.


Eine fleischige Zunge schneidet den knöchernen Hals ab.


Eine Frau ohne Mann ist wie ein Huhn ohne Kopf.


Eine gute Tat wird vergessen, an eine schlechte erinnert man sich.


Eine Herbstnacht hat sieben Sonnen.


Einer verdirbt immer neun.

Eines Schmeichlers gute Worte fressen ihn selber.


Eine Sünde sucht nach der anderen.


Eine Witwe ist ein Haus ohne Dach.


Ein feiger Hund bellt immer hinter dem Zaun.

Ein frommes Gesicht, eines Wolfes Zähne.


Ein gestohlener Brocken bleibt in der Kehle stecken.


Ein guter Freund ist mehr als neun Verwandte.


Ein guter Hintern findet selbst eine Bank für sich.


Ein gutes Kind hat mehrere Namen.

Ein hübsches Gesicht ist eine Strafe.

Ein hungriger Wolf beißt auch einen Wolf.

Ein ihm angebotenes Kind nimmt der Tod nicht.


Ein Kind, das ohne Furcht aufwächst, stirbt ohne Ehre.


Ein Narr ist derjenige, der mehr verspricht, als er vermag.


Ein räudiges Schaf macht die ganze Herde räudig.


Ein roter Apfel ist nicht immer süß.


Ein schlechter Nachbar, jeden Tag Ärger.


Ein schlechtes Schwein ist des Sackes Nachbar.

Ein Sprichwort ist des Gedankens Schlüssel.

Ein treuer Nachbar teurer Schatz, ein böser Nachbar bitteres Leben.


Ein ungerechter Groschen bringt neun eigene weg.

Es gibt wenige, die den guten Weg weisen; den schlechten Weg weisen alle.


Es gibt zwei gute Menschen: Der eine ist tot, der andere noch nicht geboren.


Es ist keine Kunst, zu stehlen, aber es ist eine Kunst, zu bewahren.

Es wird nichts in so Dunklem getan, dass es zuletzt nicht ans Licht käme.


Faulenzen macht müde, Arbeit nie.


Feiertage kommen wie Könige und gehen wie Bettler.

Feilsch hart, bezahl ehrlich.


Feste kommen wie Herren und gehen wie Bettler.


Fester Wille ist die größte Weisheit.


Fliege nicht höher, als dich deine Flügel tragen.


Frauen verstehen nicht, was Männer in einem Mann sehen.

Fürchte nicht den Bären , fürchte die Freunde.


Für die Braut Musik und Schönheit; für die Frau Hunger und Durst.

Hol dir ein Pferd von einem reichen Gut und eine Frau von einem armen.

Im Haushalt braucht man zwei Kopeken - eine Verbrauchskopeke und eine Vorratskopeke.

Im Herbst große Weißbrotlaibe, im Frühling kärgliche Mehlsuppe.

Im Herbst hat auch der Spatz Bier.

Krümme den Zweig, wenn er biegsam, nicht wenn er ein Baum ist.


Kuchen allein kann den Magen nicht füllen.

Kuhmist ist mächtiger als Gotteswort.

Kummer bricht den Mann, Schmerz siegt über die Waise.

Kummer nimmt den Schlaf, jammern die Schönheit.

Leeres Gerede entsteht aus der Leere und verschwindet in der Leere.

Liebe dich selbst, so hast du keine Rivalen.


Lieber einen Mundvoll Salziges als ein Bauch voll Salzlosem.

Mach dich über den Mann lustig, aber nicht über seine Mütze.

Man kann nicht zweifachen Todes sterben.

Neid ist des Teufels Mutter.

Neugier macht schnell alt.

Nicht alle Mädchen sind zum Heiraten geschaffen.

Nicht alles ist schön, was glänzt.

Nicht das Gesicht schändet den Mann, sondern die Tat.

Nicht das Versprechen, sondern das Machen hilft.

Nicht derjenige ist ein Mann, der das Amt bekommt, sondern derjenige, der das Amt festhält.

Nicht jeder Herbst füllt die Vorratsspeicher.

Nimmst du einen Hund auch mit in die Kirche - wenn du ihn zurückbringst, ist er derselbe haarige Hund.


Not ist der beste Schulmeister.

Not lehrt mehr lügen als beten.

Not macht den Furchtsamen mutig.

Offene Augen und ein geschlossener Mund schaden niemandem.

Ohne Zeit bekommt man keine Sache.
Pferdedreck füllt kein Meer und Frauenarbeit macht niemand reich.

Prahlen kostet nichts, wenn die Tat nicht genügt.

Prügelschläge streifen den Leib, aber der Worte Schläge gehen durch den Leib.

Rechtschaffener Sinn und reine Hände sind mehr als Gold und Schätze.

Recht währt, Bosheit zerfällt, Hochmut fällt plötzlich.

Reich an Worten, leer an Taten.

Reichtum gibt keine Ruhe (Zufriedenheit).

Reichtum wird übel gebraucht beim Suchen, Erlangen und Besitzen.

Rost frisst Eisen, Kummer das Herz.

Schätze den Mann nicht nach der Mütze, sondern nach seinen Taten.

Schau nach der Jungfrau über den Dreschflegelstiel, ziel nach der Jungfrau über die Sichel.

Schon ein Rundgang durchs Zimmer macht dich klüger als den, der nur dasitzt.

Sei Herr deiner Worte, sonst wird das Wort zu deinem Herrn.

Sei so gut, wie du bist, fehlerlos bist du doch nicht.

Selbst gemachte Arbeit ist die beste; des anderen Arbeit immer schlecht.

Sowie man den Topf lobt, zerbricht er.

Spatzen putzen ihren Schnabel an dem Zweig, auf dem sie sitzen.

Traue nicht einem Hund, der schläft, oder einem Mädchen, das weint.

Überall ist es gut, aber zu Hause am besten.

Über den anderen schadenfroh sein oder sich selbst bestehlen ist ein und dasselbe.

Übermaß tut nie Gutes.

Umsonst ging schon im vorigen Jahr fort.

Ungerechtigkeit bleibt nie im Leben bestehen, schließlich kommt sie immer ans Licht.

Ungerechtigkeit fährt mit der Kutsche, Gerechtigkeit geht auf zwei Krücken.

Ungerechtigkeit schlägt ihren Herren.

Unglück und Nachlässigkeit sind Brüder.

Unglück verlängert das Leben, Glück verkürzt es.

Unter des Fremden Dach ein armseliges Dasein.

Verachte nicht den Greis, auch du selbst wirst alt.

Vergiss nicht den alten Freund, bevor du den neuen noch nicht erprobt hast.

Viele Schätze, viele Motten.

Wächst der Ertrag, (so) wächst das Verlangen.

Wahrheit findest du von des Fässchens Boden.

Wahrheit steigt, Lüge sinkt.

Wahrheit zittert nicht.

Wann hat wohl der Reiche geduldet, dass auch der Arme lebt.

Wann ist aus einem Wolf jemals ein Schaf geworden?

Wann kennt der Böse Dankbarkeit oder sagt der Gierige danke?

Warum stößt du noch den, der schon im Fallen ist?

Was das Auge sieht, das das Herz begehrt.

Was das Auge sieht, das schafft die Hand weg.

Was der alte Mensch tut, ist ein Gewinn, was er isst, ein Verlust.

Was du dem Feind nicht sagen willst, das sag auch nicht dem Freund.

Was ist leichter, als den anderen zu tadeln.

Was soll der Tod schon aus einem leeren Zimmer holen?

Weisheit geht über Macht.

Wem das Glück geholfen, den hat der Neid vernichtet.


Wenn der Arme stirbt, bellt ihm kein Hund nach.


Wenn der Tod kommt, hat der Reiche kein Geld, der Arme keine Schulden mehr.


Wenn der Wolf ins Loch geraten ist dann will er auch immer den anderen dorthin locken.

Wenn es niemand gäbe, der daran glaubte, dann gäbe es keine beschwörende Hexe.

Wenn ich Hunger habe, gib mir keinen Fisch, gib mir die Angel.

Wenn man das Glück nicht festzuhalten versteht, so schwindet es aus der Hand.


Wenn man die Kinder nicht schlägt, dann schlagen die Kinder selbst.


Wenn man sie will, ist sie eine Himbeere, wenn man sie nimmt, ein Apfel, aber nach der Hochzeit ist sie bitter.


Wer alle liebt, der kann keinen lieben.

Wer Altes nicht schont, der Neues nicht findet.

Wer arbeitet, der bekommt auch Brot.


Wer auf andere hofft, dessen Hoffen erfüllt sich nicht.

Wer böse beim Sprechen, der ist boshaft beim Handeln.

Wer Böses sät, der Verderbnis erntet.

Wer das Verbot nicht beachtet, muss bereuen.

Wer dem anderen Böses wünscht, bekommt es selbst.

Wer dem anderen leiht, sammelt sich Feinde.


Wer dem anderen Schlechtes wünscht, der probiert es selbst.

Wer dem Wolf zerreißen hilft, wird später selbst vom Wolf zerrissen.

Wer den anderen beschimpft, verleumdet sich selbst.

Wer den bösen Geist ruft, den er kneift.

Wer den Hund nicht füttert, füttert den Dieb.


Werde nicht zum Sklaven der Kinder.

Wer den Vater oder die Mutter schlägt, dessen Hand wächst aus dem Grabe heraus.


Wer des Diebes Gut bewahrt, dem wird des Diebes Lohn zuteil.

Wer die Katze nicht füttert, der füttert die Mäuse.

Wer ehrlos steigt, der gnadenlos fällt.

Wer einen alten Menschen verlacht, der lacht über Gott.

Wer faul sein will, muss vorher barfuß im Schnee gehen.

Wer Freunde bekommen will, soll selbst freundlich sein.

Wer gibt, wird müde, wer empfängt, wird niemals müde.

Wer handelt, hat eine Sünde, wer spricht, hat neun.

Wer heimlich hinter Türen horcht, der hört niemals Gutes.


Wer innerlich viel gärt, der viel nach außen klärt.

Wer ins Gericht gehen will, der soll seinen Geldbeutel mit der Stange auf den Rücken nehmen.

Wer ins Gericht geht, der soll ein harter Mann sein, er soll gute Zähne haben.

Wer jung lügt, der alt stiehlt.

Wer jung stiehlt, der lässt es im Alter nicht.

Wer mit Kleinem nicht zufrieden ist, der bekommt nichts Großes.

Wer mit Lüge anbeißt, der mit Schmerz verschluckt.

Wer nicht Gutes will hören, muss Böses hören.

Wer Schande sucht, der Schande findet.

Wer seine Frau gut verprügelt, dem vergibt man hundert Sünden.

Wer selbst gestohlen hat, der fürchtet den Dieb.

Wer selbst lügt, der glaubt nicht, dass der andere die Wahrheit spricht.

Wer sich schuldig fühlt, braucht keinen Ankläger.

Wer sorglos in der Jugend, der unglücklich im Alter.


Wer Unredlichkeit sät, der Elend erntet.


Wer viel betet, der viel sündigt.


Wer viele Flöhe hat, bemerkt ihr Beißen nicht.


Wer viele Freunde hat, der hat viele Feinde.


Wer vor Sonnenaufgang arbeitet, wird bald sein eigener Herr sein.


Wer wartet, der bekommt viel.

Wer wenig spricht, der viel weiß.


Wer Worten nicht gehorcht, der gehorcht auch Prügeln nicht.


Wer zu viel verspricht, der lügt.


Wessen Schuh drückt, dessen Fuß tut weh.


Wie du das Feld bestellst, so belohnt dich das Feld.


Wie du fragst, so wird geantwortet.


Wie man den Hund füttert, so hütet er das Vieh.


Willst die Tochter heiraten, sieh dir die Art der Mutter an.


Willst du, dass es alle Welt erfährt, dann erzähl es deiner Frau.


Willst du vom anderen nichts Gutes sagen, dann sei lieber still.

Wirft man kein Holz ins Feuer, erlischt es sofort.


Wo der Böswillige auf Wasser hinweist, da such nach Feuer.

Wo drei Frauen zusammen sind, dort ist der Teufel der vierte.


Wo du zu tadeln hast, komm und hilf!


Wo Frauen sind, da gibt es keine Ruhe.


Woher bekäme der Reiche Geld und Brot, wenn der Arme nicht für ihn arbeitete.


Wo Hunger ist, da sind Schulden.


Wolf bleibt Wolf, auch wenn du ihn ein frommes Schaf nennst.


Wo viele Dumme schwatzen, da ist der rechte Mann still.

Wo viele Worte, da wenig Taten.


Wovor du Angst hast, das holt dich ein.

Zehn Männer spielen (Dudelsack), während ein Baby schreit.

Zeit kann man nicht auf dem Jahrmarkt kaufen.

Zorn ist der Bosheit Wurzel.

Zorn ist wie Wein, mit der Zeit wird er stärker.


Zorn nimmt und Neid verliert.

Züchtigst du die Frau, kommst du in den Himmel.

Zuerst ist immer der Betrüger klug, hernach der, der betrogen wurde.

Zwei böse Geister in einem See kommen nicht zurecht.