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Sprichworte aus Kroatien
Flagge Jamaika
Wappen Kroatien
Flagge von Kroatien
Wappen von Kroatien

Die Republik Kroatien ist ein Staat in Europa am Adriatischen Meeres, umgeben von Slowenien, Ungarn, Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro. Das Gebiet Kroatiens wurde schon vor 130.000 Jahren besiedelt. Erste Siedlungen an der Ostküste des Adriatischen Meeres entstanden im 12. und 11. Jahrhundert v. Chr. im Zuge der Ionischen und später der großen griechischen Kolonisation. 34 v. Chr. verleibte Oktavian, der spätere Kaiser Augustus, nach einem 20 Jahre andauernden Krieg in der Schlacht von Zerek dieses Gebiet Rom ein. Zu Beginn des 1. Jahrhunderts wurde die römische Provinz Dalmatia, benannt nach dem Stamm der Delmatae, gebildet. Nach Teilung des Römischen Reiches in West- und Ostrom im Jahre 395 kam das Gebiet Kroatiens zu Westrom. Die Kroaten wurden im 7. Jahrhundert vom byzantinischen Kaiser Herakleios in ihr heutiges Siedlungsgebiet gerufen, um ihm beim Kampf gegen die Awaren zu helfen. Nach dem Bericht des Byzantinischen Kaisers Konstantin VII. Porphyrogennetos, stammten die Kroaten aus dem Gebiet des heutigen Galiziens. 879 wird Fürst Branimir von Papst Johannes VIII. mit „dux Croatorum“ angeschrieben und angesprochen, was seinerzeit einer Anerkennung des mittelalterlichen Kroatien gleichkommt.

Zeitweise war Kroatien ein Königreich, kam aber später unter Ungarische und Habsburger Herrschaft. Mit Unterbrechungen durch die Türkenkriege blieb dies in verschiedener Form bis 1918 bestehen. 1918 entstand durch Vereinigung das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Nach einer Staatskrise löste 1929 König Alexander I. das Parlament auf, führte eine Königsdiktatur ein und benannte den Staat in Königreich Jugoslawien um. Nach dem 2. Weltkrieg und vorübergehender deutscher Besetzung wurde Kroatien Teil der neu gegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien.

Nachdem sich in einem Referendum 93,2 % der Wahlbeteiligten für die Souveränität ausgesprochen hatten, erklärte Kroatien im Juni 1991 seine Unabhängigkeit. Der fast vier Jahre andauernden Kroatienkrieg, endete erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 mit dem Abkommen von Erdut vom 12. November 1995. Am 1. Juli 2013 wurde Kroatien der 28. Mitgliedstaat der EU. Kroatien ist außerdem Mitglied der NATO, der WTO, der OSZE und der Vereinten Nationen.

   Quelle:    http://de.wikipedia.org/wiki/Kroatien

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Alles ist gut, was gut endet.

Alles, was gut ist, dauert kurz.

Alle Wege führen nach Rom.

An allen Instrumenten sind die Männer begabt, nur das Instrument der Treue bereitet ihnen Schwierigkeiten.

Auch mir wird einst die Sonne scheinen.

Beglichene Rechnung, lange Liebe.


Besser irgendwann als nie.

Besser irgendwas als gar nichts.

Besser jemals als niemals.

Besser verhindern als heilen zu müssen.


Blut ist kein Wasser.


Brot mit sieben Krusten.

(Jemand muss sehr hart für seinen Lebensunterhalt arbeiten.)


Brot ohne Schaufel.


Das Auge des Herrn macht Ochsen und Pferde fett.

(Ähnliches Sprichwort auch in der Türkei.)


Das Licht ist immer am Ende des Tunnels.


Das Schaf, das blökt, verliert seine Nahrung.

Den Freund erkennt man in der Not.


Der Apfel fällt nicht weit weg vom Baum.

Der Falke fliegt aufgrund seines Gefieders und nicht aufgrund seines Fleisches.


Der Gutmütige und der Dumme, zwei Brüder.


Der Hund bellt nicht wegen des Dorfes.


Der Mensch ist des Menschen Wolf.


Der Morgen ist klüger als der Abend.


Der Morgen zeigt, wie der Tag sein wird.


Der Ochse muss zur Krippe gehen.


Der Wählerische rennt nach.


Der Weg, auf dem es gekommen ist, ist der Weg, den es gehen wird.


Der Wolf ändert sein Haar leicht, aber nicht sein Charakter.


Dich gibt es nicht mal für ein Medikament.


Dich gibt es nicht wie die Feile im Gefängnis.


Die Eule verspottete die Meise.


Die Frau macht das Haus des Mannes zum Himmel oder zur Hölle.


Die gut genährt, glauben einem Hungrigen nicht.


Die Mühle mahlt, wie du aufschüttest.


Die Rechnung ohne den Wirt machen.


Die Schlacht gewinnt nicht das Schwert in der Hand, sondern das Herz in Brüsten eines Helden.


Die weise Frau heiratet den Mann, der sie liebt, und nicht den Mann, den sie liebt.

Drei Tage sind für jeden Gast genug.


Du kannst nicht Geld und auch Schafe haben.


Ein Anzug macht noch keinen Mann.


Eine Hand wäscht das andere.


Eine Katastrophe kommt nie allein

(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Ein Unglück kommt selten allein.)


Einem geschenkten Pferd schaut man nicht auf die Zähne.


Eine Nadel im Heuhaufen finden.


Eine Person und ein Esel zusammen wissen mehr als eine Person alleine.


Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.
(Nach einer Fabel des Äsop, wurde durch die Römer in Europa bekannt, aus der sich in vielen Ländern ähnliche Sprichworte bildeten, teilweise mit Frühling, teilweise mit Sommer.)

Ein größerer Kopf bereitet auch mehr Kopfschmerzen.

Ein Hund, der bellt, beißt nicht.


Ein Mensch ist so viel wert, wie die Anzahl der Sprachen, die er spricht.


Ein Rat ist wie eine Medizin: je besser er ist, umso schlechter schmeckt er.


Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Zweig.


Ein Splitter landet nicht weit vom Stamm.


Einstündige Eier, vierundzwanzigstündiges Brot und dreißigjährige Freunde sind drei gute Dinge.


Erst hilf dir selbst und dann wird Gott dir helfen.


Es ist nicht Gold, alles was glänzt.

Gold ist nicht alles, was glänzt.

Es ist schwierig, einen Frosch ins Wasser zu jagen.


Frauentränen - Katzentränen.


Fremde Erfahrungen ritzen die Haut, eigene Erfahrungen schneiden ins Fleisch.


Geduld - schützt (rettet).


Geld klebt an anderem Geld.


Gewohnheit ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.


Gott schuf zuerst einen Bart für sich selbst.


Gott sitzt hoch, aber er sieht weit.


Gott weiß wohl wessen Ziege das Horn abgestoßen.


Größere Augen haben als der Magen.


Gut wie Brot.


Helfe dem Armen für deine eigene Schande.


Hundegebell hört man im Himmel nicht.


Ihm fällt die Axt in Honig.

Ihm fehlt ein Brett im Kopf.


In Schwierigkeiten erkennst du einen Helden.


Jeder führt seine Ziege.


Jeder streichelt sich seinen Bart.


Kaufe keine Katze im Sack.


Kehre erst einmal (
zuerst den Boden) vor deiner Tür.
(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Kehr erst vor deiner Tür; dann hilf dem Nachbarn.)

Lasse nicht für morgen, was du heute tun kannst.


Laufe nicht vor einem Wagen.


Leben auf dem weißen Laib.


Lege nicht alle deine Eier in einen Korb.


Lieber türkische Feindschaft als deutsche Liebe.


Male den Teufel nicht auf Wand.


Männer wünschen, aber Gott entscheidet.


Mein Haus, mein Wille.


Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr.


Nach Regen kommt Sonne.


Papier kann allem standhalten (widerstehen, aushalten).


Ohne Leiden gibt es kein Lernen.


Rufe nicht Hopp, bevor du darüber springst.


Sag niemals nie.


Scheiße oder gehe weg vom Topf.

Selten kommen großes Glück und Verstand zusammen.


So wie es ist, ist es.

Sprich nur das Beste von den Toten.

Stille Wasser tragen Berge ab.


Verdienen für sein Brot.


Verkaufe ein Horn, als wäre es eine Kerze.


Viele Hebammen, und das Kind wird faul.


Was der Teufel bringt, wird das Kreuz fortnehmen.


Was einmal oben war, ist jetzt unten, und was einmal unten, ist jetzt oben.


Wein trinken hat viele fromme Weiber auf den Rücken geworfen.


Wenn die Katze abwesend ist, tanzen die Mäuse.


Wenn die Katze nicht im Hause ist, sind die Mäuse Herren im Hause.


Wenn es so viel Milch gäbe, wie die Lika
(Name eines Flusses) Wasser hat, so gäbe es so viel Käse wie der Zir (ein Berg an der Lika).

Wenn Weiden Trauben tragen.


Wer einen Unschuldigen tötet, ist ein Held, wer einen Schurken tötet, ist ein Mörder.


Wer fragt, muss nicht wandern.


Wer früh aufsteht, der schnappt sich zwei „Glück“.

Wer früh aufsteht, sammelt doppelt so viel Glück.

(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Morgenstund hat Gold im Mund.)

Wer hoch fliegt, fällt tief.


Wer kauft, was er nicht braucht, muss verkaufen, was er braucht.


Wer Löcher unter anderen gräbt, fällt selbst hinein.


Wer lügt, hat kurze Beine.


Wer nicht riskiert, der profitiert nicht.

(dts.: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.)


Wer schneidet ihn? (Haareschneiden)

(Er hat nichts zu sagen, seine Meinung ist Unwichtig.)

Wer selbst zu viel arbeitet, verliert den Überblick.

Wer sich seiner Sünden rühmt, sündigt doppelt.

Wer zum Schwert greift, kommt durch das Schwert um.


Wessen Bett warm ist, dessen Essen ist kalt.


Wie die Katze um die heiße Mahlzeit.


Wie sich die Kugel dreht, so springt das Geschick der Welt.


Wir sind alle nur Blut und Fleisch.


Wo keine wahre Liebe ist, da ist auch keine Treue.


Zeit und Geduld verwandeln das Maulbeerblatt in Seide.